Desillussionierend Splitter

Leuchtschrift

2014-02-05-EBook

Dass ich irgendwo einen Denkfehler gemacht hatte, merkte ich erst, als das Licht schon aus war. Ich konnte nämlich nichts mehr sehen – und lesen konnte ich natürlich auch nicht mehr.

Lange habe ich mich gesträubt, einen E-Reader zu kaufen. Eine gute Freundin hat mich schließlich überzeugt, es mal zu probieren. Mit Erfolg. Seit etwas über einem Jahr lese ich Bücher fast nur noch elektronisch. Besonders praktisch finde ich dabei, dass ich beim Lesen keine zusätzliche Beleuchtung mehr brauche. Gerade wenn ich abends im Bett noch ein paar Seiten lesen möchte, ist das angenehm.

Dumm nur, wenn man vergisst, dass das natürlich nur mit dem E-Book-Reader funktioniert. Dass man bei normalen, papierenen Büchern weiter eine Lampe braucht, ist mir erst gestern wieder klar geworden: als ich mich wie gewohnt ins Bett gekuschelt hatte, das Buch aufschlug und dann das Licht ausmachte. Nicht umsonst gilt der Mensch als Gewohnheitstier, oder?

In diesem Sinne, kein weiterer Kommentar …

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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