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Ausflugs-G.

2014-04-06-Ravensburg

Ich habe hier einmal gewohnt. Fast sechs Jahre ist das inzwischen her. Von Berlin aus war ich nach einem dreiwöchigen Intermezzo in Konstanz nach Ravensburg gezogen, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu arbeiten.

An diesem Wochenende war ich wieder in Oberschwaben – ein Ausflug mit I.. Das heißt, eigentlich waren es zwei Ausflüge. Bevor wir nach Ravensburg gefahren sind, waren wir noch in Lindau. Hier die Zusammenfassung –  mal wieder in „G.“.

  • Gefahren: Gut 300 Kilometer. Wobei die Autobahnkilometer zwischen Karlsruhe und Neu-Ulm nicht mit eingerechnet sind. Zwischen Ulm, Ravensburg und dem Bodensee gibt es nämlich keine Autobahn, nur Landstraßen, Dörfer und viele Wiesen.
  • Gewachsen: Die Pflanzen rund um das Haus, in dem ich damals gewohnt habe. Wäre der grüne Briefkasten nicht gewesen, ich hätte es fast nicht wiedererkannt. Können Pflanzen und Bäume wirklich so schnell wachsen?
  • Gegessen: Asiatisches Essen in einem Imbiss, in dem ich damals hin und wieder Mittagspause gemacht habe. Hier hat sich fast nichts verändert: es ist immer noch eng, laut, heiß und lecker.
  • Getrunken: Ein Bier. In einem Café gegenüber von dem Café, in dem ich damals hin und wieder samstags gewesen bin. Dummerweise war dort an diesem Samstag kein Platz frei, weswegen wir ausweichen mussten.
  • Gewundert: Warum ich manche Wege auch nach sechs Jahren immer noch mit schlafwandlerischer Sicherheit gehe, bei anderen allerdings völlig überfordert bin.
  • Getankt: Kein Mal. Ich bin immer noch ganz begeistert, dass ich mit meinem (inzwischen nicht mehr ganz) neuen Wagen mit einer Tankfüllung rund 1000 Kilometer weit komme.

In diesem Sinne, Mehlsack und so, ne‘?!

PS: Mehr in “G.” gibt es außerdem hierhierhier und auch hier.

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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