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Tipps für Florida mit Wohnmobil und Kleinkind oder: Haben wir uns zu viel vorgenommen?

Brauchen wir eigentlich einen amerikanischen Kindersitz? Wie groß sollte das Wohnmobil sein? Werden wir uns darin irgendwann auf die Nerven gehen? Kann ich so ein Riesending eigentlich fahren? Wie finden wir Campingplätze? Kriegen wird das hin mit der Kleinen und dem langen Flug? Dürfen wir eigentlich Babynahrung mitnehmen ins Flugzeug?

Es waren eine ganze Menge Fragen, die uns durch den Kopf schwirrten und es wurden immer mehr. War ich anfangs noch überrascht, wie beeindruckt Freunde und Bekannte waren, wenn ich von unseren Plänen erzählte, konnte ich sie um so besser verstehen, je näher der Abreisetermin rückte.

Fünf Wochen im Wohnmobil durch Florida, USA, mit einer Einjährigen. So der Plan. Florida schien das naheliegenste Ziel für uns: im Januar/Februar einigermaßen warm, wir würden uns verständigen können, im Notfall auch mit einem Kinderarzt, und die USA als Reiseziel hatten wir ohnehin schon auf zwei vorangegangenen Reisen für uns entdeckt. Damals waren wir allerdings mit einem normalen Mietwagen unterwegs gewesen – und ohne kleines Kind, das ungerne stillsitzt, am liebsten alles auseinanderschraubt und schon einen ziemlich ausgeprägten eigenen Willen hat.

Hatten wir uns da vielleicht doch zu viel vorgenommen? Rückblickend kann ich sagen: nein. Alles hat irgendwie funktioniert, manches besser, weniges schlechter, das meiste aber sehr gut. Vor allem aber war es eine unheimlich tolle und intensive Zeit, die ich nicht missen möchte und die so nie wiederkommt. Das wird mir gerade jetzt bewusst, wenn ich mir die Bilder anschaue und feststelle: meine Kleine ist inzwischen schon wieder ein Stück weniger klein. Hinzu kommt, dass es für mich als berufstätigem Vater eine ganz neue Erfahrung war, über einen längeren Zeitraum 24/7 mit meiner Tochter zusammen sein zu dürfen.

Dennoch waren da gerade zu Beginn eine ganze Menge Fragen – die vermutlich nicht nur wir haben. Daher hier eine kleine Übersicht inklusive der Antworten, die wir für uns gefunden haben.

Braucht mein Kind im Flugzeug einen eigenen Sitzplatz?

Blick auf Florida vom Flugzeug aus.

Die Fluggesellschaften sagen hier ganz klar: nein. Kinder unter zwei Jahren sitzen bei Mama oder Papa auf dem Schoß und fliegen entsprechend günstig mit. Ich dagegen sage ganz klar: ja, das Kind braucht einen eigenen Sitzplatz! Auch wenn das nicht ganz billig ist und meist nochmal rund 80 Prozent des Normalpreises eines Erwachsenentickets kostet. Auf dem Schoß mag bei einem Zwei-Stunden-Flug nach Mallorca funktionieren, aber nicht bei Interkontinentalflug von neun Stunden oder mehr. Das gilt zumindest für meine Tochter, die schon zuhause selten Lust hat, länger als eine Viertelstunde auf dem Schoß zu sitzen. Da würde auch das Bassinet-Bett nicht helfen, das viele Fluggesellschaften anbieten. Denn hierfür war sie mit ihrem knappen Jahr schon zu groß und zu schwer – abgesehen von der Stillsitzproblematik.

Für uns war daher zu Beginn klar: wir buchen einen eigenen Sitzplatz. Was allerdings praktisch gar nicht so einfach war. Nicht jede Fluglinie bietet diese Option online an. Und selbst wenn, ist das keine Garantie, dass es am Ende auch so bei der Airline hinterlegt ist. Wir hatten unseren Flug zum Beispiel über United Airlines gebucht und Kind unter zwei Jahren mit eigenem Sitzplatz ausgewählt. Durchgeführt wurde der Flug aber von der Lufthansa. Im Ergebnis war unsere Tochter für United Airlines ein einjähriges Kind, für Lufthansa aber ein um 20% rabattierter Erwachsener. Den kann man auch ruhig in eine andere Reihe als die Eltern setzen – so geschehen auf dem Rückflug. Meine Empfehlung daher: im Zweifel kurz bei der Fluggesellschaft anrufen und das vorab klären.

Brauche ich einen (amerikanischen) Auto-Kindersitz?

Wenn ein eigener Sitzplatz im Flieger gebucht wurde, lautet die Antwort: ja. Sonst eigentlich auch. Denn spätestens nach der Ankunft will man ja irgendwie vom Flughafen wegkommen. Auch später im Wohnmobil wird das Kind ja irgendwie sitzen müssen.

Die Crux: europäische Kindersitze sind in der Regel nicht für die USA zugelassen, US-Kindersitze dagegen nicht in Europa. Das liegt nicht daran, dass die einen sicherer oder unsicherer wären als die anderen, sondern vor allem daran, dass es für einen europäischen Hersteller schlicht nicht lohnt, sich auch für die USA zertifizieren zu lassen und andersrum.

Unsere Lösung: ein gebrauchter US-Kindersitz bei ebay. Davon gibt es eine ganze Menge, da viele deutsche Eltern vor dem gleichen Problem stehen und in den USA einen Kindersitz kaufen und diesen nun in Deutschland nicht benutzen können. Wichtig: der Sitz sollte mit einem Hinweis versehen sein, dass er fürs Flugzeug zugelassen ist. In der Praxis hat das bei uns zwar niemanden interessiert. Einzig eine Stewardess sah den Sitz kurz an und fragte: „der ist fürs Flugzeug zugelassen, oder?“. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass etwas passiert, wird die Versicherung aber vermutlich sehr genau hinschauen. Das ist auch der Grund, warum ich auch für das Wohnmobil in jedem Fall einen amerikanischen Sitz empfehlen würde. Wichtig hierbei: der Sitz muss mit einem Zwei-Punkt-Gurt funktionieren.

Für die Risikofreudigeren: Kindersitze gibt es in den USA in den meisten Walmarts ab 50 US-Dollar, man kann sie sich theoretisch auch ins Hotel oder zum Vermieter liefern lassen.

Sollte ich für die erste Nacht ein Hotel buchen?

Definitiv ja. Das ist sogar vorgeschrieben, um zu vermeiden, dass sich jemand nach einem langen Flug hinters Steuer eines Acht-Meter-Straßenkreuzers setzt und dann übermüdet einen Unfall baut. Wobei ich zugeben muss: übermüdet war ich bei der Übernahme des Wohnmobils trotzdem. Das lag aber vor allem daran, dass für unsere Kleine die Nacht in Florida um Mitternacht endete – es war nun schließlich Morgen in Deutschland.

Für die letzte Nacht hatten wir ebenfalls ein Hotel gebucht, in der Hoffnung, dass es so weniger stressig werden würde. Das Gegenteil war der Fall. Das Abgeben des Wohnmobils verlief so unkompliziert, dass wir nach weniger als einer Stunde im Hotel eincheckten, nun aber bis zum Abend des Folgetages irgendwie rumbringen mussten, bevor wir in den Flieger steigen konnten. Das würde ich beim nächsten Mal anders machen.

Was für ein Wohnmobil soll ich mieten?

Unser Zuhause für fünf Wochen: ein C25 Camper von El Monte.

Die einfache Faustregel lautet: immer eine Nummer größer als empfohlen. Auf den meisten Portalen im Web werden Referenzen angegeben, wie viele Personen in dem Wohnmobil Platz haben. Dies heißt in der Regel aber nicht, dass so viele Personen auch einigermaßen bequem in dem Wohnmobil reisen.

Für die meisten Familien dürfte ein Wohnmobil der Klasse C passend sein. Vorne bestehen diese Wohnmobile aus einer normalen Fahrerkabine, oft auf Basis eines Ford-Trucks, an den der Wohnraum angeschlossen wird. Klassifiziert werden diese Wohnmobile nach ihrer Länge in Fuß, beginnend mit 19 Fuß Länge, also etwas über sechs Metern, bis hin zu 30 und mehr Fuß, also zehn und mehr Metern länge.

Generell gilt: Die zu mietenden Wohnmobile in den USA sind riesig – zumindest gemessen an dem, was man in Europa gewöhnt ist. Gemessen an dem, was uns auf vielen Campingplätzen begegnet ist, sind selbst die größeren Miet-Mobile bei den Standard-Anbietern höchstens Durchschnitt. RVs (Recreational Vehicles, frei übersetzt: Erholungs- oder Freizeit-Fahrzeuge) auf Reisebusbasis mit Doppelachse hinten und zwei, drei oder vier „Slide Outs“, also ausfahrenden Elementen die den Innenraum beim stehenden Fahrzeug vergrößern, sind keine Seltenheit.

Allerdings wohnen die Besitzer dieser Fahrzeuge oft über Monate in ihren Vehikeln, viele Campingplätze bieten hierfür eigene Monatsraten an. Da darf es dann eben etwas großzügiger sein.

Entschieden hatten wir uns für ein Modell mit 25 Fuß Länge, also etwas über acht Metern. Das hat sich für drei Personen auch als perfekter Kompromiss erwiesen. Einerseits noch klein genug, um auch auf engeren Campingplätzen noch einen Stellplatz zu bekommen. Andererseits gibt es in diesen Wohnmobilen schon ein fest installiertes Bett im hinteren Wagenbereich sowie ein weiteres Bett über der Fahrerkabine. Man muss also nicht jeden Abend Tische zusammenklappen, wenn man sich hinlegen möchte, wie es bei den kleineren Modellen üblich ist.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Verbrauch: Benzin ist zwar in den USA immer noch sehr günstig, aber so ein Schiff verbraucht auch einiges (Diesel dagegen bei Miet-Wohnmobilen gar kein Thema). Als grobe Maßzahl kann hier die Länge gelten: Die Länge in Fuß entspricht auch etwa dem Verbrauch in Litern auf 100 Kilometer. Grob kam das für uns hin und entsprechend groß (208 Liter) ist auch der Tank dimensioniert. Eine übrigens für mich interessante Erfahrung, wie lange es dauert, bis man den vollgetankt hat.

Worauf sollte ich bei der Miete des Wohnmobils sonst achten?

Das Wichtigste: darauf achten, dass die Haftpflicht ausreichend Deckung bietet. Die in den USA vorgeschriebenen Summen sind hier ein Witz im fünfstelligen Bereich. Daher empfiehlt es sich, über eine deutsche Seite oder ein deutsches Reisebüro zu mieten, da hier Deckungssummen von 1 oder 2 Millionen üblich sind.

Außerdem ist es hier meist möglich, die Selbstbeteiligung auf 0 zu setzen, in der Regel, indem diese vom deutschen Anbieter im Schadensfall erstattet wird. Generell nicht mit versichert sind in der Regel allerdings Schäden, am Dach (herabhängende Äste!) oder die durch das Rückwärtsfahren entstanden sind. Letzteres ist besonders schön, da man auf fast allen Campingplätzen rückwärts auf den Stellplatz fährt. Hierbei sollte daher immer einer aussteigen und einweisen. In unserem Fall war das meine Frau, die das über die Wochen derart perfektioniert hat, dass ich eigentlich nur noch Gas geben und lenken musste, gucken war zumindest theoretisch nicht mehr nötig.

Anders als bei den meisten PKW-Mieten ist bei der Miete eines Wohnmobils noch kein gefahrener Kilometer bzw. Meile mit drin. Diese müssen extra gebucht werden in Form von Meilenpaketen, meist in 500er-Schritten. Fährt man am Ende doch mehr als vorher gebucht, werden die Extra-Kilometer teuer abgerechnet. Möglich ist auch, unbegrenzt Meilen zu buchen, ob dies lohnt, muss man einfach ausrechnen.

Ebenfalls nicht mit drin im Standard-Mietpreis ist die sonstige Ausstattung. Bucht man hier nichts, hat man also weder Gabel noch Teller noch Bettdecke. Auch hier muss man abwägen: lohnt das Mitmieten oder kauft man die Grundausstattung einfach selbst und verschenkt sie am Ende wieder. Wir haben uns für Mitmieten entschieden, allerdings vor allem, weil dies im ansonsten recht guten Angebot enthalten war.

Beachten sollte man außerdem, dass es in Florida viele Mautstrecken gibt. An einigen davon kann man mit (passenden) Münzen bezahlen, an manchen wird das Nummernschild fotografiert und die Vermietfirma bekommt eine Rechnung – die sie mit ordentlich Aufschlag an den Kunden weiterreicht. Empfehlen würde ich daher für fünf Doller einen Sunpass-Transponder zu kaufen. Den klebt man in die Windschutzscheibe und bezahlt dann über ein Online-Konto auf www.sunpass.com, das man vorher aufladen muss. Wichtig: nach Einrichten des Kontos und Verknüpfen des Transponders dauert es wohl 24 Stunden, bis man den Transponder nutzen kann. Eine Liste von Geschäften, wo man den Transponder bekommt, gibt es auf der Webseite.

Kann ich so ein großes Wohnmobil eigentlich fahren?

Fahrt über die Florida Keys. Tolle Strecke, allerdings ist mal eben Anhalten und Pause machen an manchen Abschnitten etwas schwierig.

Wer diese Frage stellt, bekommt normalerweise als erstes die Antwort, dass die Straßen in den USA ja auch viel breiter und überhaupt alles größer sei. Das stimmt schon. Trotzdem ist es eine Umstellung.

Das fängt schon damit an, dass man eben nicht überall mal kurz halten oder gar wenden kann. Biegt man falsch ab, muss man unter Umständen ein ganzes Stück fahren, bis eine geeignete Stelle kommt, um die Fahrtrichtung zu ändern. Das haben wir insbesondere bei der Fahrt auf die Keys gemerkt.

Hilfreich ist hier, wenn man sich im Vorfeld die Route anschaut und eventuelle Pausenstationen einplant. Als besonders praktisch haben sich hier Supermarktparkplätze erwiesen. Hielt man sich im hinteren Bereich des Parkplatzes auf, war es nie ein Problem mit dem Wohnmobil auch mal vier Plätze zu blockieren (man sollte so parken, dass man im besten Fall ohne großes Rangieren wieder rausfahren kann).

Auch tut man gut daran, sich hin und wieder daran zu erinnern, dass das Gefährt insgesamt deutlich höher und breiter ist, als die Fahrerkabine vermuten lässt – und schwerer. Das Gewicht des Fahrzeuges spürt man insbesondere beim Bremsen schon sehr – zumal es je nach Füllstand von Benzin-, Wasser- und Abwassertanks um eine gute halbe Tonne variieren kann. Man sollte also deutlich vorausschauender fahren als man es vielleicht von einem PKW gewohnt ist.

An all diese Dinge gewöhnt man sich allerdings recht schnell – und irgendwann macht es dann sogar Spaß, da man ganz automatisch gemächlicher unterwegs ist.

Als sehr hilfreich habe ich ein Navi empfunden, das wir schon von zuhause mitgebracht und mit einer US-Karte bestückt hatten. So muss man sich weniger aufs Navigieren konzentrieren und kann dem Fahren und der Landschaft mehr Aufmerksamkeit schenken.

Wohnmobil und Kind – funktioniert das?

Würden wir meine Kleine fragen, die würde vermutlich sagen „ja, ja, ja“. Ich sehe es genauso. Einen kurzen Moment hatten wir bei der Planung der Reise mal überlegt, statt eines Wohnmobils doch wieder mit einem normalen PKW zu reisen und in Motels zu übernachten. Das wäre unterm Strich wohl preiswerter gewesen, denn die Miete eines Wohnmobils kostet pro Tag gerne so viel wie eine Hotelübernachtung – und dann ist noch kein Campingplatz bezahlt. Trotzdem bin ich unendlich froh, dass wir es nicht gemacht haben. Aus mehreren Gründen:

Zum einen: Unsere Kleine konnte, als wir abgeflogen sind, schon ganz gut laufen. Auf den Campingplätzen hatte sie unendlich viele Möglichkeiten zu üben. Es war so unkompliziert: Schuhe anziehen, Sonnenhut auf und los ging es. Entweder rund um das Wohnmobil oder einfach den Weg runter. Stundenlang.

Am tollsten dabei: die meisten amerikanischen Camper haben Hunde. Es gab also andauernd was zu gucken und manchmal auch zu streicheln. Die Etikette für diese Begegnungen ist übrigens einfach: erst lobt der Hundehalter eine Weile das Kind, wie süß es ist und wie toll es läuft. Dann lobt man selbst eine Weile den Hund und wie gut er gehorcht. Am Ende sind beide Seiten zufrieden.

In einem Motel wäre das schwieriger gewesen, das haben wir insbesondere in der letzten Nacht gemerkt. Amerikanische Motels liegen meist verkehrsgünstig an einer Durchgangsstraße. Es gibt hier aber wenig zu tun, außer vor dem Fernseher zu sitzen. Groß rumlaufen ist nicht, die USA sind immer noch ein Autoland.

In eben diesen Motels hätten wir vermutlich recht viel Zeit verbracht, denn endlose Fahrtage waren mit der Maus nicht drin – alles über zwei Stunden wurde einfach schwierig, alles über vier Stunden eigentlich unmöglich. Da war es so viel angenehmer, um die Mittagszeit oder zum frühen Nachmittag hin auf einem Campingplatz einzutreffen und dann die Gegend zu erkunden.

Dieser Vorteil wird freilich durch einen Nachteil erkauft: Sightseeing ist schwieriger. Mit dem Wohnmobil steht man meist auf Campingplätzen abseits der städtischen Touristenziele und kann auch nicht mal eben nochmal losfahren. In den Städten selbst ist zudem das Parken mit dem großen Wagen oft schwierig.

Ich fand das am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich es anders gewohnt war. Andererseits sind die meisten klassischen Besichtigungen mit der Kleinen ohnehin kein Spaß. Wir haben das immer wieder gemerkt, etwa als wir zumindest einen Eindruck von Fort Lauderdale bekommen wollten. Erst dauerte es gefühlt ewig, bis wir mit dem Kinderwagen dort waren, wo es was zu sehen gab. Und dann hatten wir keine Lust mehr, weil wir spürten, dass sie langsam müde und quengelig wurde. Stundenlang durch irgendwelche Städte geschoben werden ist eben für Kinder langweilig. Auch Ziele wie das Kennedy Space Center, das ich mir gerne angeschaut hätte, haben wir schnell gestrichen. Was hätten wir mit der Kleinen dort machen sollen?

Wiederum ein Vorteil des Wohnmobils war, dass wir bei jedem Stopp unser Zuhause dabei hatten und mussten nicht andauernd alles ein- und ausladen. Statt dessen konnten wir jederzeit problemlos die Windeln wechseln oder mal eben eine Mahlzeit einschieben. Auch beim Einkaufen haben wir uns oft aufgeteilt und einer von uns ist entweder gleich mit der Kleinen im Wohnmobil geblieben oder mit ihr  früher dorthin zurückgegangen, wenn es im Laden zu langweilig wurde.

Besonders gern mochte die Kleine das Bett hinten im Wohnmobil. Hier konnte man gleich durch zwei Fenster nach draußen schauen, Lampen an- und ausknipsen oder einfach wild hin und her toben. Besonders morgens nach dem Aufwachen war es toll, hier zu dritt zu liegen und draußen nach Eichhörnchen oder anderen Tieren Ausschau zu halten.

Unterm Strich: jederzeit wieder Wohnmobil, zumindest so lange die Kleine noch so klein ist.

Gas, Wasser, Strom, Batterie, Abwasser – komme ich mit der Technik klar?

Ja. Das kann ich zumindest für uns sagen. Es ist allerdings auch nicht all zu schwer, wenn man einmal das System verstanden hat. Persönlich hat es mir  sogar großen Spaß gemacht, im Prinzip komplett autark ohne jede Außenverbindung überall stehen zu können – und sei es nur auf einem Walmart-Parkplatz. Den haben wir nämlich tatsächlich oft genutzt, um nach dem Einkaufen auch direkt ein Mittagessen zu kochen und zu verspeisen, bevor wir weitergefahren sind zum Campingplatz.

Aber der Reihe nach: Fangen wir mit dem Strom an. Anders als ein Auto hat ein Wohnmobil nicht eine, sondern zwei Batterien, die beide während der Fahrt geladen werden. Bei der ersten Batterie handelt es sich um eine ganz normale Autobatterie, die dazu dient, den Motor zu starten und über die zum Beispiel das Autoradio läuft.

Die zweite Batterie versorgt den Wohnbereich mit Strom, sofern man nicht an eine externe Stromversorgung angeschlossen ist. Ein Kabel hierfür ist fest am Wohnmobil installiert und wird einfach an den entsprechenden Anschluss gesteckt. Anschließend schaltet man diesen ein und hat im ganzen Wohnmobil Strom wie zuhause (bzw. wie in Amerika zuhause – üblich sind hier 110 statt 220 Volt). Wichtig ist nur, darauf zu achten, wie viel Ampere der Stromanschluss liefert. Gängig sind 20, 30 und 50 Ampere, letzteres brauchen vor allem die richtig großen Wohnmobile.

Steht kein Stromanschluss zur Verfügung, kommt der Strom aus der Batterie. Die liefert allerdings nur 12 Volt. Das reicht für das Licht und die Wasserpumpen, nicht aber für Steckdosen und größere Verbraucher wie zum Beispiel die Mikrowelle oder die Klimanlage. Die funktionieren nur, wenn man entweder an eine externe Stromversorgung angeschlossen ist oder wenn man den Generator einschaltet, einem kleinen Motor, der mit Benzin aus dem Fahrzeugtank läuft und damit Strom erzeugt. Wichtig zu wissen: sofern nicht pauschal dazu gebucht wird die Nutzung stundenweise abgerechnet und kostet irgendwas um die 3 bis 5 Dollar pro Stunde. Damit man mit dem Generator nicht versehentlich den Tank leer macht, springt dieser übrigens nur an, wenn dieser noch mindestens zu einem Viertel gefüllt ist.

Auf vielen Campingplätzen und in den State-Parks ist die Nutzung meist auf bestimmte Tageszeiten begrenzt. Da der Generator recht laut ist, ist das nachvollziehbar. Wir haben ihn nur ein einziges Mal eingeschaltet: als die Mitarbeiterin der Verleihfirma uns erklärt hat, wie er funktioniert. Ansonsten haben wir ihn nicht gebraucht und sind mit den Batterien gut klar gekommen. Angst haben, dass die irgendwann leer sind und der Wagen nicht mehr anspringt, braucht man übrigens nicht: die normale Starterbatterie wird vom Wohnraum nicht angezapft.

Der Gastank sollte nicht mehr als 80 Prozent gefüllt sein.

Die zweite wichtige Energiequelle ist Propangas. Hierfür hat das Wohnmobil einen Propantank. Das Gas dient einmal zum Kochen, wird aber auch für das Heizen und für den Wasserboiler benutzt. Außerdem wird der Kühlschrank mit Gas betrieben, sofern man nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen ist. Kümmern muss man sich darum nicht, der Kühlschrank schaltet automatisch zwischen Gas- und Strombetrieb hin und her.

Uns wurde anfangs gesagt, dass wir circa einmal die Woche Propan nachfüllen lassen müssten. Tatsächlich war das nur einmal nötig, obwohl wir eigentlich immer im Wohnmobil geduscht haben und auch mehrfach morgens heizen mussten.

Das Nachfüllen ist allerdings auch kein großes Problem und wird aus Sicherheitsgründen stets vom Verkäufer selbst gemacht. Nachfüllen ist auf vielen kommerziellen Campingplätzen möglich und nicht teuer (20 bis 50 Dollar, je nach Größe und Füllstand). Auch gibt es zumindest in Florida viele Propan-Verkaufsstellen und man kann Propan auch bei den zahlreichen U-Haul-Transporter-Vermietungen kaufen. Wieso? Propan ist auch in Hurricane-Zeiten das Mittel der Wahl für die Einheimischen. Viele Propanverkäufer brüsten sich daher damit, wenn sie noch verkauften, obwohl alles andere bereits geschlossen war.

Wichtig: der Tank wird niemals zu 100 Prozent gefüllt, sondern maximal zu 80 Prozent. Der Grund: das Gas wird stark kompromiert als Flüssigkeit getankt. Die 20 Prozent dienen dann als Reserve, damit der Tank nicht zu klein wird, wenn sich das flüssige Gas sich bei Hitze ausdehnt.

Neben dem Gastank verfügt das Wohnmobil außerdem über drei Wassertanks: einem Tank für Frischwasser und zwei für Abwasser, denn das Abwasser aus der Toilette (=black water) und sonstiges Abwasser (=gray water) werden getrennt gesammelt. Dem Toilettenwasser muss außerdem eine Chemikalie zugesetzt werden, die man flüssig oder als eine Art Tabs kaufen kann. Diese sorgt dafür, dass sich feste Stoffe zersetzen und nicht das Abwassersystem verstopfen. Sie wird nach jedem Leeren des Tanks einfach in die Toilette gegeben.

Geleert werden die Tanks entweder direkt am Stellplatz oder an zentralen Dumping-Stationen, die nahe der Ein- und Ausfahrt des Campingplatzes zu finden und normalerweise kostenlos sind, sofern man dort gecampt hat. Dabei wird ein flexibler Schlauch mit dem einen Ende am Ausgang der beiden Abwassertanks am Wohnmobil befestigt, das andere Ende kommt in ein Loch im Boden, das meist mit einer Metallabdeckung verschlossen ist. Ist der Schlauch befestigt, öffnet man zuerst das Ventil für das Schwarzwasser und, nachdem das abgeflossen ist, das Ventil für das Grauwasser, indem man die entsprechenden Hebel herauszieht. Dadurch, dass erst das Schwarzwasser abgelassen wird, wird der Schlauch anschließend vom Grauwasser auch gleich grob durchgespült.

Reichen tun die Tanks je nachdem, wie sparsam man ist, für ein bis zwei Tage oder auch deutlich länger. Interessant fand ich, wie schnell ich mich an den sparsamen Umgang mit dem Wasser gewöhnt habe. In den ersten Tagen wieder zuhause habe ich das Wasser immer eher zu früh als zu spät abgedreht.

Das Control-Panel. Beim Druck auf den jeweiligen Knopf zeigen Lichter den Füllstand an. Außerdem werden hier der Generator, die Wasserpumpe und der Wasserboiler ein- und ausgeschaltet.Wie voll die Tanks sind, wie viel Saft die Batterie noch hat und wie viel Gas noch im Propangastank ist, kann man an einem zentralen Control-Panel ablesen, das meist in der Nähe der Tür angebracht ist. Die Anzeige ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere im Toilettentank verkleben gerne mal die Sensoren im Tank selbst, so dass man ständig einen vollen Tank angezeigt bekommt. Auch bei uns war das der Fall. Selbst frisch entleert leuchteten stets zwei, hinterher sogar drei der vier Lämpchen. Das war zwar ein wenig nervig, man bekommt aber schnell ein Gefühl dafür, wie voll die Tanks sind.

Welche Arten von Campingplätzen gibt es und was ist ein (Full-)Hook-Up?

Im Wesentlichen gibt es drei Arten von Campingplätzen, wobei Nummer 3 eigentlich kein Campingplatz ist – hierbei handelt es sich um Gebiete, auf denen man einfach so stehen darf, ohne dass es ein offizieller Campingplatz ist. Dies ist zum Beispiel in vielen staatlichen Wäldern der Fall. Auch Walmart erlaubt auf vielen Parkplätzen eine kostenlose Übernachtung. Man sollte allerdings vorher im Markt fragen, ob es in Ordnung ist. Außerdem sollte man hier natürlich abends nicht unbedingt den Grill auspacken und vor dem Wohnmobil ein Barbecue veranstalten.

Ansonsten unterscheiden sich Campingplätze dadurch, ob sie in privater Hand sind oder staatliche. Letztere findet man in den meisten State Parks und Nationalparks. Für uns waren sie die klaren Favoriten.

Wie mitten im Urwald: Stellplatz in einem der Florida State Parks.

Staatliche Campingplätze sind meist wunderschön gelegen, die Stellplätze sind großzügig geschnitten, sehr sauber, mit Grillstelle ausgestattet und vergleichsweise günstig (zwischen 25 und 40 Dollar pro Nacht). Allerdings bieten sie meist weniger Komfort als private Plätze, zumindest wenn man diesen an der Anschlussmöglichkeiten und Unterhaltungsprogramm misst. So gab es auf den meisten staatlichen Plätzen, auf denen wir übernachtet haben, einen Anschluss für Frischwasser (schont den Tank bzw. man kann diesen hier füllen) und Strom, aber statt einem Abwasseranschluss direkt am Platz nur eine zentrale Dumping Station. Im Gegenzug steht man teilweise in wunderschöner Natur, manchmal so gut versteckt, dass man nicht mal den nächsten Nachbarn sehen kann.

Anders die privaten Plätze. Hier wird mit sogenanntem „Full-Hook-Up“ geworben, das heißt, direkt am Platz gibt es sowohl einen Frisch- als auch einen Abwasseranschluss, Strom und oft sogar noch einen Anschluss für Kabelfernsehen. Da viele Leute auf diesen Plätzen mehrere Wochen oder sogar Monate überwintern wird teilweise ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm angeboten, vor allem für die Generation 60+. Im Gegenzug dafür stehen die Wohnmobile und -wägen hier oft dicht an dicht und die Preise insbesondere für einzelne Nächte haben es in sich – mehr als 80, 90 oder sogar mehr als 100 Dollar pro Nacht sind durchaus normal.

Unterteilen lassen sich die privaten Plätze in unabhängige Plätze oder in solche, die an eines der beiden großen Netzwerke angeschlossen sind, Kampgrounds of America (KOA) oder Good Sam. Insbesondere KOA-Plätze sind relativ einheitlich was Standard und Ausstattung angeht, aber eben auch teuer.

Sollte ich die Campingplätze in Florida vorab reservieren?

Sauber und ordentlich, aber auch dicht an dicht: Stellplatz auf einem privat betriebenem KOA-Campground. Unser Wohnmobil (vorne) ist eines der kleinsten auf dem Platz.

Klares Jein!

Wir hatten uns zunächst bewusst gegen das Vorab-Reservieren entschieden. Einzig die ersten beiden Nächte hatten wir uns nahe unseres Startpunktes, Orlando, einen Platz reserviert, um nicht nach der Übernahme des Wohnmobils und dem ersten großen Einkaufen auch noch auf Campground-Suche gehen zu müssen. Ansonsten wollten wir so flexibel wie möglich bleiben. Zum einen, weil das für uns Teil des Erlebnisses ist. Zum anderen konnten wir schlicht nicht einschätzen, was für Etappen überhaupt mit dem Wohnmobil und vor allem mit unserer Kleinen machbar und realistisch sind. Als wir zu zwei mit dem Mietwagen im Westen unterwegs waren, gab es Tage, an denen wir sieben oder acht Stunden im Wagen verbracht haben. Das würde mit Kind definitiv nicht funktionieren.

Hinzu kam, dass die Campingplatz-App Allstays, die ich vorher gekauft hatte, auf der anvisierten Route so viele Plätze anzeigte, dass wir uns nicht vorstellen konnten, dass diese alle belegt sein würden.

Im Praxistest zeigte sich allerdings schnell: unter den gelisteten Plätzen waren viele gar nicht für Kinder zugänglich, sondern erst ab 55+ Jahren – man blieb gerne unter sich. Zudem gab es manchmal nicht mal eine Rezeption. Brauchte es auch nicht, denn die Plätze waren alle auf Monate an Überwinterer vermietet.

Hinzu kam, dass wir schnell merkten, dass die Etappen, die mit Kind möglich waren, deutlich kürzer waren, als wir gehofft hatten. Länger als zwei Stunden am Stück zu fahren machte keinen Spaß, denn danach war unsere Maus wach und hatte dann auch schnell keine Lust mehr, still zu sitzen. Wenn man nun noch auf die Suche nach einem Campingplatz gehen bzw. fahren musste, war es mit dem entspannten Reisen schnell vorbei.

Viele der Plätze hatten auch keine oder nur eine veraltete Webseite, online Verfügbarkeiten checken war ebenso wenig möglich wie anrufen, da die Telefone oft nicht besetzt waren.

Also sind wir irgendwann dazu übergegangen, immer für ein, zwei Tage im voraus Plätze zu reservieren. Online ging das vor allem bei den KOA-Plätzen, da es hier über die Webseite eine zentrale Buchungsplattform gibt. Das ging allerdings schnell ins Geld – siehe oben. Außerdem war es nicht die Art von Campingurlaub, den wir uns vorgestellt hatten.

Noch ein State-Park-Stellplatz mitten zwischen riesigen Bäumen.

Die Lösung: die State Parks mit ihren staatlichen Campgrounds. Die sind, wie bereits gesagt, nicht nur durchweg wunderschön, sondern sogar online reservierbar. Theoretisch. Praktisch sind gerade die schönsten Plätze oft auf Monate hinaus komplett ausgebucht. Eine Camperin erzählte uns sogar, dass sie immer, wenn die nächste Buchungsperiode freigeschaltet wird, stundenlang am Rechner sitzt, um sich für das kommende Jahr die schönsten Plätze durchzureservieren.

Wenn man allerdings was die Route angeht ein wenig flexibel ist und regelmäßig und zu den richtigen Zeiten schaut (Abreisezeit und Schließzeiten der Parks, wenn freie Plätze neu erfasst werden), welche State Parks in der Nähe kurzfristig Verfügbarkeiten haben, tun sich immer wieder Lücken auf – die man dann tunlichst sofort nutzen sollte. Insbesondere ab der zweiten Hälfte unserer Reise war das eine richtiggehende Offenbarung für uns, auf welch schönen Plätzen und an welch wunderschönen Orten wir übernachten durften. Mir hat das Suchen und Finden am Ende so viel Spaß gemacht, dass ich sogar nach der Reise hin und wieder geschaut habe, wo es denn Verfügbarkeiten geben würde, wenn wir denn dort wären.

Ein großes Lob dabei an die Webseite der Stategrounds: Hier kann man nicht nur nach diversen Kriterien filtern, sondern es gibt sogar Bilder und genaue Beschreibungen von jedem einzelnen Stellplatz.

Anzumerken an der Stelle: die meisten State Parks bieten auch noch Plätze an, die für Camper reserviert sind, die nicht vorab buchen. Diese werden dann nach dem Prinzip first come – first serve vergeben. Mit Kind wollten wir aus den oben genannten Gründen aber nicht darauf bauen.

Gibt es Babynahrung, Milchpulver, Pampers und Co.?

Milchpulver aus dem Walmart. Der Kleinen hat es geschmeckt.

Gibt es – aber es lohnt durchaus, für die ersten Einkäufe etwas mehr Zeit einzuplanen, um sich einen Überblick zu verschaffen und die Inhaltsstoffe zu studieren, denn die Zusammensetzung von Brei und Co. variiert durchaus ein wenig.

Spannend fand ich, dass beim Milchpulver der Messlöffel zum Dosieren einfach mal doppelt so groß war wie in Deutschland. Statt sechs Löffeln für 180 Milliliter musste man also nur drei Löffel vollmachen. Im Ergebnis zwar das Gleiche, es passte aber irgendwie so schön zu den ganzen XXL-Packungen, die in den USA üblich sind. Anfangs hatten wir auch das Gefühl, als würde unsere Kleine von der US-Milch mehr trinken als von ihrem deutschen Gegenstück, dies dürfte aber eher daran gelegen haben, dass sie so viel draußen und unterwegs war. Probleme mit der Verträglichkeit gab es keine.

Beim Thema Windeln haben wir die Erfahrung gemacht, dass lohnt, eher mehr Geld auszugeben. Die Packung preiswerter No-Name-Windeln, die wir am Anfang getestet haben, wurde recht schnell nur noch dafür verwendet, um Schränke mit klappernden Tellern fahrsicher auszustopfen und hin und wieder den Boden zu wischen.

Spielsachen hatten wir zum Glück nicht so viel dabei – gibt es in Hülle und Fülle und vergleichsweise preiswert zu kaufen.

Was kostet eine Florida-Rundreise mit Kind?

Pauschal ist eine solche Frage natürlich schwer zu beantworten und hängt von vielen Faktoren ab. Auf was für Campingplätzen übernachtet man, kommen Eintrittsgelder zu Freizeitparks dazu, ist gerade Neben- oder Hauptsaison. Daher hier nur ein paar Anhaltspunkte:

Miete des Wohnmobils für 5 Wochen inklusive unbegrenzt Freimeilen sowie Küchenausstattung: 3238 EUR

Übernachtung auf privatem Campingplatz: variiert starkt – mal 35 USD (Melbourne Beach), mal 100 USD oder mehr (Key West)

Übernachtung State Park: 25 bis 40 USD

Benzin: rund 50-60 Cent pro Liter

Recht viel Geld haben wir für Lebensmitteleinkäufe ausgegeben. Insbesondere Salat, Obst und Gemüse kosten verglichen mit Deutschland relativ viel. Kaum Geld haben wir dafür für Außer-Haus-Essen ausgegeben.

Haben wir uns zu viel vorgenommen?

Gerne wieder!

Klares Nein! Natürlich war die Reise nicht nur einfach. Natürlich sind wir uns auch mal auf die Nerven gegangen. Natürlich war es auch mal anstrengend. Aber ganz ehrlich: am Ende überwiegen doch die positiven Erlebnisse. Kurz gesagt: am liebsten würden wir sofort wieder los.

In diesem Sinne, noch Fragen? Meldet Euch!

 

 

 

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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