Gedankenwelten Karlsruhe

Nachbarnacht

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Ich mag meine neue Nachbarschaft. Das war nicht immer so. Bei unseren ersten Spaziergängen, damals waren I. und ich noch auf der Suche, waren wir alles andere als begeistert. Zu steril, zu neu, zu tot.

Inzwischen ist das anders. Ich nehme sogar hin und wieder die Kamera mit, um für spontane Schnappschüsse gerüstet zu sein. Die mögen fotografisch gesehen keine Ausnahmebilder hervorbringen, fangen aber gerade deshalb ganz treffend ein, wie ich mein neues Zuhause wahrnehme.

Die neue Südoststadt ist an den meisten Stellen fertig. Trotzdem gibt es noch viele kleine und auch einige größere Baustellen. Im ersten Moment meint man, schnell alles gesehen zu haben. Gerade deshalb lohnt es, immer mal wieder in die Innenhöfe abzubiegen. Egal wie offen und gardinenlos viele der Wohnungen gehalten sind, die meisten Bewohner hier sind mir noch fremd. Vielleicht ist das ja sogar gut so. Auf jeden Fall fühle ich mich wohl, und das ist ja das Wichtigste.

In diesem Sinne, auf ein neues Zuhause!

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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