Fremde Federn

Friseurfeuerung

Es gibt Menschen, die meinen, ich muss zum Friseur gehen, um komische Gespräche zu führen – etwa über nacktes Bügeln oder über Teufelsrehe mit einem unstillbaren Hunger auf Brustwarzen. Dabei stimmt das gar nicht. Um komische Gespräche zu führen, reicht es völlig, wenn ich mit jemandem über Friseure spreche – zum Beispiel per Google-Hangout mit F.:

F.: Felix! Die Welt wird heute untergehen! Meine Friseurin wurde gefeuert!

Felix: Oh nein! Klar, so richtig gut war Deine Frisur nicht, aber so schlimm, dass man die arme Frau direkt rauswerfen muss?

F.: Jetzt wird sie bei irgendeinem Gulliglibber-Friseur anfangen müssen und 9-Euro-Haarschnitte machen … Hmm, dann könnte sie bald bei Deinem Salon aufschlagen.

Felix: Du meinst, wir werden bald aussehen wie eineiige Zwillinge, und die Menschen werden Schwierigkeiten haben, uns auseinander zu halten?

F.: Ich glaube, das Risiko ist äußerst gering.

Felix: Gute Antwort, da kann ich mir selbst aussuchen, ob es ein Kompliment oder eine Beleidigung ist.

F.: Naja, ich habe es geschrieben – ich finde, das schränkt die Auswahl doch um die Hälfte ein.

Felix: Auch wieder wahr. Darf ich diesen Dialog eigentlich bloggen (ernst gemeinte Frage)?

F.: Ja – darfst Du. solltest Du damit reich werden, möchte ich Apple-mäßige 30 Prozent.

In diesem Sinn, Kontoverbindung folgt …

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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