Schneemannfrisur

2016-02-04-Schneemann

Bevor es zu spät ist: hier ein Schneemännerfoto aus Neu-Ulm, aufgenommen im Januar diesen Jahres. Wobei ich die Frisur des linken Schneemanns noch immer etwas verstörend finde. Wer da wohl Vorbild war? In diesem Sinne …

Bryce Canyon

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Grand Canyon, Yosemite, Death Valley – diese Namen kannte ich. Vom Bryce Canyon habe ich erst kurz vor der USA-Reise das erste Mal gehört. Erstaunlich eigentlich, denn der gleichnamige Nationalpark im US-Bundesstaat Utah war für mich am Ende derjenige, der mich mit am meisten in seinen Bann gezogen hat.

Dabei ist der Bryce Canyon streng genommen nicht mal das, wofür er sich dem Namen nach ausgibt: nämlich kein Canyon. Vielmehr handelt es sich um eine Abbruckkante eines Plateaus, in die Wind und Wasser über die Jahrtausende unzählige nadelartig nach oben stechende Felsstümpfe erodiert hat, sogenannte “Hoodoos”.

Die Landschaft ist, so erfährt man im Besucherzentrum, einzigartig auf der Welt. Faszinierend dabei ist zudem, dass man sich die ganze Zeit auf Höhen von bis zu 2700 Metern über dem Meeresspiegel bewegt, ohne jedoch das Gefühl zu haben, sich in einem Hochgebirge zu befinden. Einzig an der dünnen Luft und der intensiven Sonneneinstrahlung merkt man, dass man sich fast auf Zugspitzenniveau befindet.

Benannt ist Bryce Canyon übrigens nach dem schottischen Einwanderer Ebenezer Bryce, eigentlich Schiffbauer, der den vermeintlichen Canyon eher pragmatisch denn staunend betrachtet. Der Legende nach soll er beim Anblick der unzähligen Felsnadeln nur gesagt haben: “A hell of a place to lose a cow”.

In diesem Sinne … passt bloß auf Eure Kühe auf!

Böse Woche

Ich mag diese Woche nicht. Sie hat schon schlecht angefangen.

  1. Ich habe kaum geschlafen. Seit Freitag kämpfe ich mit einer Erkältung, die sich vor allem in meine Nase verliebt zu haben scheint. In der Nacht von Sonntag auf Montag bin ich im Schnitt alle 30 Minuten aufgewacht, weil entweder das linke oder das recht Nasenloch komplett zu war. Das Drehen auf die jeweils andere Seite half nur kurzfristig – verlagerte sich das Problem nur von links nach rechts und andersrum. Gegen 4 Uhr war es dann ganz vorbei mit der Nachtruhe. Linkes und rechtes Nasenloch waren sich einig, beide dicht zu machen..
  2. Die Zeitung ist weg. Das Chrismon-Magazin, dass der Süddeutschen am Montag offenbar beilag, hat der Dieb allerdings liegen lassen. Ungewöhnlich, denn eigentlich favorisiert mein Stammdieb nämlich Magazine, nicht ganze Zeitungen.
  3. Schimmel. Bemerkt habe ich den natürlich erst, nachdem ich das Brot schlaftrunken in den Toaster gesteckt hatte. Faszinierend, zu welchen Farbvarianten getoasteter Schimmel in der Lage ist. Ein kleiner Lichtblick: ich hatte noch ein nicht verschimmeltes Brot auf Lager, musste also nicht ohne Frühstück aus dem Haus.
  4. Teuer Tausch. Zugegeben, eigentlich ist das schon eine Woche vorher passiert, aber auf dem Kontoauszug habe ich es erst diese Woche gespürt: an meinem Laptop musste das Display getauscht werden. Nicht, weil mir das Gerät runtergefallen wären oder sonst etwas Spektakuläres passiert ist. Ich habe das Macbook einfach nur zugeklappt – und dabei ist dummerweise das Druckerkabel zwischen Tastatur und Display geraten. Das reichte, um am linken Bildschirmrand einen feinen, aber dennoch deutlich sichtbaren Kratzer in das Display zu zaubern. Ja, mich hat das auch überrascht, dass ein so teures Gerät offenbar so empfindlich ist.

Die Woche ist erst zwei Tage alt, aber wenn es nach mir ginge, reicht es eigentlich schon. In diesem Sinne: auf eine bessere Woche – nächste Woche!

 

Star Wars (Neu-Ulm)

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Eigentlich ist es nur ein ganz normaler Flur in einem Apartment-Haus in Neu-Ulm. Aber mit ein bisschen Phantasie kommen im nächsten Moment Storm-Trooper um die Ecke, um den Todesstern zu verteidigen. Darum mag ich diese Aufnahme. Vielleicht habe ich auf einfach zu viel Phantasie. In diesem Sinne – möge die Macht mit Euch sein!

Trotz Schnee

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Aufgenommen in Neu-Ulm vor knapp zwei Wochen. In diesem Sinne, was ist schon Schnee?

Unverlierbar

“Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass Du nicht scheitern kannst?”

Die Frage stammt aus einem Film, den ich kürzlich mehr aus Langeweile gesehen habe. “New Year’s Eve” aus dem Jahr 2011. Kein besonders tiefschürfender Film, aber mit hochkarätiger Besetzung und durchaus unterhaltsam.

Ich kann mich nicht erinnern, wer eigentlich wem in dem Film diese Frage gestellt hat. Das liegt wohl daran, dass der Film mit unterschiedlichen Protagonisten und Handlungssträngen startet, die erst nach und nach miteinander verwoben und zu einer Gesamtgeschichte zusammengefügt werden.

“Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass Du nicht scheitern kannst?”

Ich finde, das ist eine überaus spannende Frage. Die vielleicht klassischste Antwort wäre: Lottospielen. Aber das ist eigentlich zu einfach und auch irgendwie billig. Für mich steckt in der Frage eine ganz andere Überlegung, für die ich ehrlicherweise noch keine Antwort gefunden habe, die mich wirklich zufriedenstellt: Was möchte ich eigentlich unbedingt tun, habe es aber bisher immer vermieden, weil ich, zu Recht oder zu Unrecht, befürchte, dass ich dabei scheitern würde?

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es eine solche Sache überhaupt gibt. Andererseits drängt sich für mich die Frage auf: wenn es diese eine Sache nicht gibt, ist das nicht auch irgendwie traurig? Vielleicht habe ich mir die Frage bisher einfach noch nicht intensiv genug gestellt?

In diesem Sinne, wer nicht fragt bleibt dumm?

 

Frankenstein-Lied

Immer faszinierend, was Menschen mit ihrer freien Zeit tun. The Unusual Suspect hat sich die Mühe gemacht, mit Ausschnitten aus 183 Filmen Linkin Park’s “In the End” zusammenzubauen. Kann man ja mal machen.

In diesem Sinne, Danke an Ines von morgenwirdgestern für den Tipp!