Eilige Ostern

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Ich bin heute dem Osterhasen begegnet. Er fuhr Motorrad.

In diesen Sinne, frohe Ostern!

Gehversuche

2014-04-13-Gehversuche

Wir haben sechs Minuten in dem Tunnel gestanden. Genau so lange ist das Video, das sie tunnelfüllend in dem Übergang zwischen den beiden Gebäudekomplexen des SI-Centrums in Stuttgart abspielen.

Eigentlich noch schöner als das Video sind die Effekte, die man im Vorbeigehen selbst erzeugt. Oben sieht man I.s und meine “Gehversuche”. Wer hierbei die bessere Figur gemacht hat, lasse ich mal dahingestellt – das sieht man ohnehin auf den Fotos.

In diesem Sinne, die Hauptsache ist, dass man immer wieder aufsteht!

Gut gebrüllt

2014-04-12-Fahrrad

Wer dies liest, könnte meinen, dass mein Leben ziemlich langweilig ist. Schon der zweite Eintrag in nur einer Woche, der vom Einkaufen handelt. Oder wenigstens: zu dem mich ein Einkauf inspiriert hat. Aber was soll ich machen – was kann ich für die komischen Schuhe? Und irgendwer muss ja darüber schreiben.

Der Mann wäre vermutlich gar nicht aufgefallen. Kurze Haare, ein schwarzes Sportshirt, Shorts – nichts, was sich besonders ins Gedächtnis gebrannt hätte. Wäre da nicht dieses laute Klicken gewesen. Jeder Schritt klang, als würde er mit einem Riesentacker etwas auf dem Fußboden fixieren. Klick, Klick, Klick!

Es dauerte einen Moment, bis ich verstanden hatte. Der Mann war Radfahrer. Das Klicken kam von seinen Schuhen, die sich über einen Klick-Mechanismus die Pedalen seines Fahrrades einhaken ließen und deren schuhseitiges Ende bei jedem Schritt ordentlich Krach machte. Klick, Klick!

Besonders zu irritieren schien das Klicken die beiden Kassiererinnen. “Was grinst Du denn so, Frau Meier?”, rief eine der Frauen kaum hatte der Mann den Laden verlassen. “Iiiich? Ich grinse doch nicht!”, antwortete die andere Kassiererin Nummer nicht minder leise und grinste noch ein wenig breiter. “Das sind Fahrradschuhe. Deshalb klicken die”, brüllte nun wieder Kassiererin Nummer eins. “Weiß ich doch”, antwortete Nummer zwei. “Trotzdem lustig.”

“Die kann man an den Pedalen einhaken, hatte ich auch mal”, mischte sich nun der erste Kunde ein. “Wozu soll das denn gut sein”, erkundigte sich eine Kundin, die ein paar Plätze weiter hinten in der Schlange stand. “Dann rutscht man nicht so leicht ab”, rief nun wieder die Kassiererin, während drei oder vier Leute in der anderen Schlange zustimmend nickten. “Na, da hab ich wieder was gelernt”, freute sich die Frau.

In diesem Sinne – schade nur, dass die Situation nicht in Berlin stattgefunden hat. Mit dem richtigen Dialekt hätte sie mir noch besser gefallen …

Guten Morgen

2014-04-12-Guten-Morgen

Samstagmorgen. Wenn ich schon nicht mehr schlafen kann, kann ich ja auch mal die Kamera meines neuen Handys ausprobieren, oder?

In diesem Sinne, einen guten Start ins Wochenende Euch allen!

Wetten?

2014-04-08-Späteinkauf

“VIELEN DANK AUCH! DAS HABEN SIE JA SUPER HINBEKOMMEN!”

Ich hatte gerade mein Portemonnaie aus der Tasche gezogen, als die Frau an der Kasse losbrüllte. “Was hat die Dame gegen meinen Einkauf?”, war mein erster Gedanke. Allerdings war nicht ich gemeint, sondern der arme Mann drei Meter weiter. Mit dem Einkaufswagen war er gegen eine Kiste gestoßen, die laut handschriftlicher Beschreibung Produkte enthielt, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abzulaufen drohte und die deshalb im Angebot waren.

Es waren vor allem Tütensuppen, die sich nach dem Missgeschick des Mannes auf dem Boden vor der Kasse verteilten. Mir war nicht mal bewusst, dass Tütensuppen überhaupt ein relevantes Mindesthaltbarkeitsdatum haben, aber egal. Mit dem Schimpfen war die Kassiererin jedenfalls noch lange nicht fertig. “Gerade erst haben wir die Kiste dahin gestellt”, beklagte sie sich weiter, während sie nebenbei meinen Einkauf einscannte. “Und nun kommen Sie und werfen alles um.”

Der arme Mann bekam einen roten Kopf. Auch ich war irritiert. Was war nur aus Wahlsprüchen wie “Der Kunde ist König” geworden? Waren Tütensuppen inzwischen womöglich ein knappes Gut geworden, das besonders geschützt werden muss? Mein letzter Einkauf in dem Laden lag gut eine Woche zurück – und in einer Woche kann viel passieren.

“Verstehen Sie mich nicht falsch”, sagte die Kassiererin, “ich meine das nicht böse. Ich habe eben erst zu meiner Kollegin gesagt: Wetten, wenn wir die Kiste so hinstellen, dauert es keine Stunde, bis irgendwer sie umwirft. ” So gesehen hatte sie die Wette jedenfalls gewonnen.

In diesem Sinne, wetten dass?! – oder was?

Ausflugs-G.

2014-04-06-Ravensburg

Ich habe hier einmal gewohnt. Fast sechs Jahre ist das inzwischen her. Von Berlin aus war ich nach einem dreiwöchigen Intermezzo in Konstanz nach Ravensburg gezogen, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu arbeiten.

An diesem Wochenende war ich wieder in Oberschwaben – ein Ausflug mit I.. Das heißt, eigentlich waren es zwei Ausflüge. Bevor wir nach Ravensburg gefahren sind, waren wir noch in Lindau. Hier die Zusammenfassung –  mal wieder in “G.”.

  • Gefahren: Gut 300 Kilometer. Wobei die Autobahnkilometer zwischen Karlsruhe und Neu-Ulm nicht mit eingerechnet sind. Zwischen Ulm, Ravensburg und dem Bodensee gibt es nämlich keine Autobahn, nur Landstraßen, Dörfer und viele Wiesen.
  • Gewachsen: Die Pflanzen rund um das Haus, in dem ich damals gewohnt habe. Wäre der grüne Briefkasten nicht gewesen, ich hätte es fast nicht wiedererkannt. Können Pflanzen und Bäume wirklich so schnell wachsen?
  • Gegessen: Asiatisches Essen in einem Imbiss, in dem ich damals hin und wieder Mittagspause gemacht habe. Hier hat sich fast nichts verändert: es ist immer noch eng, laut, heiß und lecker.
  • Getrunken: Ein Bier. In einem Café gegenüber von dem Café, in dem ich damals hin und wieder samstags gewesen bin. Dummerweise war dort an diesem Samstag kein Platz frei, weswegen wir ausweichen mussten.
  • Gewundert: Warum ich manche Wege auch nach sechs Jahren immer noch mit schlafwandlerischer Sicherheit gehe, bei anderen allerdings völlig überfordert bin.
  • Getankt: Kein Mal. Ich bin immer noch ganz begeistert, dass ich mit meinem (inzwischen nicht mehr ganz) neuen Wagen mit einer Tankfüllung rund 1000 Kilometer weit komme.

In diesem Sinne, Mehlsack und so, ne’?!

PS: Mehr in “G.” gibt es außerdem hierhierhier und auch hier.

Ehingen

2014-03-31-ehingen

Aufgenommen in Ehingen etwa 30 Kilometer südwestlich von Ulm.

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