Sommer (nicht?)

Aus gegebenem Anlass und weil Volker Strübing das gerade empfiehlt:

Wobei ich natürlich korrigierend einwerfen muss: Gerne wieder Sommer! Ich freue mich nämlich schon jetzt auf …

  • lange Abende auf dem Balkon
  • noch längere Abende im Biergarten
  • kalte Duschen, weil nichts anderes mehr gegen die Hitze hilft
  • Fahrradtouren, vor denen man in Sonnencreme baden muss
  • darauf, die normale Brille zu vergessen, weil man ohnehin nur noch die Sonnenbrille trägt
  • das Jammern über die Hitze im Radio
  • Abkühltipps quer durch alle Medien
  • kaltes Bier im Freien
  • Sommergewitter
  • Currywurst mit Pommes im Freibad
  • den Sommerhit 2o16
  • den ständigen Geruch von Sonnencreme in der Nase
  • kurze Hosen
  • Urlaubsplanung

In diesem Sinne, worauf freut Ihr Euch?

Kopflos

2016-05-18-Kopflos

Aufgenommen am Badesee in Wiley, Neu-Ulm. In diesem Sinne …

Mann-Frau-Gespräch

„Felix, darf ich Dich mal was fragen?“
– „Klar, immer.“
„Wieso möchten Männer, dass Frauen manchmal nicht reden?“
– „Mhm.“
„Männer sind komisch.“
– „Frauen auch.“

In diesem Sinne – natürlich: die Welt ist voll mit komischen Menschen!

Desert Road

2016-05-11-USA-Desert-Highway

Auf dem Weg von Bishop nach Las Vegas, ein paar Meilen vor dem Eingang ins Death Valley. Für uns einer der ersten Momente, in denen wir diese Weite gespürt haben, die im Westen der USA außerhalb der großen Städte allgegenwärtig scheint.

In diesem Sinne, mehr USA-Erinnerungen gibt es hier …

Nordbahntrasse

2016-05-10-Nordbahntrasse

Handyschnappschuss vom vergangenen Samstag auf der Nordbahntrasse in Wuppertal. Leider ist der Himmel farblich etwas ausgefranst. Trotzdem mag ich den Blick auf die höhenversetzten Häuserzeilen. Typisch meine alte Heimat eben.

In diesem Sinne, wusstet Ihr eigentlich, dass Wuppertal so etwas wie das geheime Hollywood des Bergischen Landes ist? Ich habe vor Jahren schon einmal darüber geschrieben, inzwischen gibt es sogar einen kleinen Zusammenschnitt mit Filmszenen aus Wuppertal:

 

Erinnerung (gekühlt)

2016-05-09-USA-Bud

Ein Stück USA liegt bei mir im Kühlschrank. Seit unserer Rückkehr Ende September vergangenen Jahres liegt diese Dose Budweiser im obersten Tür-Fach. Zugegeben: als Erinnerung ist das nicht besonders originell. Schon weil die Vereinigten Staaten als Bierland inzwischen viel mehr als das bieten. Aber wenn man aber den ganzen Tag im Auto gesessen hat und abends vollgestopft mit neuen Eindrücken und totmüde im Motel ankommt, hat man keine Lust auf Experimente. Ein Bett, ein kaltes Bier und vielleicht noch HBO ist dann alles, was man sich wünscht. Nach mehreren Fehlschlägen („Torpedo“ aus Nevada!) bin ich daher irgendwann doch beim 0-8-15-Bier gelandet. Und eben deswegen habe ich es mitgenommen.

Dazu muss ich sagen, dass Lebensmittel neben Fotos und vollgeschriebenen Notizbüchern normalerweise die einzigen „Souvenirs“ sind, die für mich in Frage kommen. Ich hasse all den Nippes, den man in den einschlägigen Geschäften bekommt, und der am Ende doch nur im Regal verstaubt. Die Wurst, die man am Abend immer gegessen hat, das besondere Gewürz oder eben das Bier – an so etwas habe ich Freude. Es gibt mir die Möglichkeit, den Urlaub noch ein wenig nachzuschmecken. So zumindest die Theorie.

Praktisch sieht das anders aus. Einerseits haben Lebensmittel ein natürliches Verfallsdatum. Andererseits will man sie ja nicht einfach nur essen (oder trinken). Man will mit ihnen den Urlaub noch einmal neu aufleben lassen, in Erinnerungen schwelgen, sich ganz bewusst in Gedanken noch einmal auf die Reise machen. Das tut man nicht nebenbei, da muss der Moment stimmen. Das Schwierige dabei: wann tut er das schon?

Also liegen die Mitbringsel erstmal im Kühlschrank. Irgendwo tief im Hinterkopf ist man sich ja auch bewusst, dass sie zuhause ohnehin nie so schmecken werden, wie sie das in der Ferne getan haben. Es scheint eine Art Naturgesetz, dass jede Form von Lebensmitteln beim Übertreten einer Landesgrenze ihren Geschmack radikal verändern, normalerweise zu ihrem Nachteil. Perlte der Rotwein beim Sonnenuntergang am Strand von xy noch wie eine Offenbarung auf der Zunge, schmeckt er ein paar Tausend Kilometer weiter weg nur noch pelzig oder schlicht sauer.

Vielleicht ist das der Grund, warum die Dose Budweiser noch immer in meinem Kühlschrank liegt. Offiziell warte ich auf den richtigen Moment. In Wahrheit weiß ich, dass ich enttäuscht sein werde. Egal, wann ich das Bier trinke, ich werde dabei nicht einmal annähernd das Empfinden, was ich nach dem Ankommen im Motel nach ein paar Hundert Meilen auf US-amerikanischen Highways durch das Death Valley oder entlang der 101 am Pazifik empfunden habe.

In diesem Sinne, Käse habe ich übrigens auch noch …

2016-05-09-Käse

Frühling

2016-05-02-Fruehling

In diesem Sinne – Ausziehen! Eincremen!