Ampelzentrale

Als Kind habe ich mir gewünscht, mein Vater würde in der Ampelzentrale arbeiten. Dort würde er früh morgens hinfahren, um den Knopf zu drücken, der die ganzen Ampeln in der Stadt einschaltet. Abends müsste er noch einmal losfahren, um die Ampeln für die Nacht wieder auszuschalten. In der Zeit dazwischen hätte er allerdings frei – so eine Ampel funktioniert schließlich automatisch. Er hätte also jede Menge Zeit, um mit mir neue Lego-Modelle zu bauen.

In direkter Konkurrenz zur Ampelzentrale stand nur die Eisdiele. Wäre mein Vater Eisverkäufer, müsste ich nie wieder für Eis bezahlen. Auch eine verlockende Vorstellung, fand ich.

In diesem Sinne, manchmal wäre es doch schön, wenn alles so einfach wäre …

900

Das gibt es doch nicht, jetzt habe ich meinen 900. Post verschlafen. Wäre mir das früher aufgefallen, hätte ich natürlich etwas viel Kreativeres, Überraschenderes und überhaupt: total Tolles formuliert.

So ist es nur ein Gif geworden. Naja, nun habe ich ja noch 99 98 Posts Zeit, mir zu überlegen, was ich bei meinem 1000. Eintrag posten möchte.

In diesem Sinne, Happy Birthday und so!

Fight!

2014-01-11-Fight

Aufgenommen an der Themse in London nahe dem Tower of London. In diesem Sinne …

Nicht weinen!

Freitagabend. I. und ich sitzen in einer Kneipe in Neu-Ulm. I. deutet auf mein Gesicht und auf die alte Brille auf meiner Nase.

Felix: Ja, leider. Total ärgerlich, die konnten den abgebrochenen Bügel nicht reparieren, sondern mussten ein ganz neues Gestell für die Brille bestellen. Das dauert nun zwei Wochen und kostet 99 Euro.

I.: Echt? Das ist ja ärgerlich. Wie teuer ist das?

Felix: Wie gesagt: 99 Euro.

I.: Ach so. Und wie lange dauert es, bis das neue Gestell da ist?

Felix: Zwei Wochen. Hörst Du mir überhaupt zu?

I.: Oh, hattest Du das gesagt?

Felix: Ja, beides.

I.: Da kannst Du aber froh sein, dass ich Deine Freundin bin. Eine andere Frau hätte jetzt schon angefangen zu weinen.

Felix: Wieso das denn?

I.: Na, wenn Du ihr immer vorwirfst, nicht zuzuhören …

In diesem Sinne, da kann ich wohl wirklich froh sein …

2014: Jahr in G.

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Gefeiert: Zu wenig. Ich werde wohl alt. Oder werde ich einfach nur vernünftig? 2014 stand jedenfalls mein 35. Geburtstag an.

Gesammelt: Kilometer. Im vergangenen Jahr bin ich in etwa so viel gefahren wie in den drei Jahren zuvor zusammen. Insgesamt rund 29.000 Kilometer. Die meisten davon sicher auf der A8 zwischen Karlsruhe und Neu-Ulm. Die kann ich dafür inzwischen schon mit geschlossenen Augen fahren. Naja, zumindest fast.

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Gelesen: Mein Jahreshighlight war definitiv “Kinder der Freiheit” von Ken Follett. Nachdem ich die ersten beiden Teile der “Jahrhundert-Trilogie” als Hörbuch beim Sport gehört habe, habe ich diesen dritten Teil während des Türkei-Urlaubs in (elektronischer) Buchform genossen (Kindle halt). Passte vom Umfang her ziemlich gut: angefangen habe ich das Buch auf dem Weg hin zum Flughafen, die letzte Seite habe ich auf der Rückfahrt vom Flughafen nach Hause umgeblättert. Noch nicht ganz fertig bin ich mir der Biographie von Steve Jobs geschrieben von Walter Isaacson – bis jetzt: Daumen hoch!

Geguckt: Video on demand. Nachdem ich die Lovefilm-DVDs irgendwann nur noch ungesehen zurückgeschickt habe, bin ich nach einem Ausflug zu watchever schließlich bei Netflix gelandet und bisher ganz zufrieden. Besonders gut gefallen hat mir übrigens “3 Zimmer, Küche, Bad”, aber das nur am Rande.

Geflogen bin ich insgesamt drei Mal (hin und zurück): im Sommer relativ spontan für ein paar Tage nach Palma de Mallorca, mit I. in die Türkei und kurz vor Weihnachten noch für ein paar Tage zu J. nach London.

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Gewandert: bin ich 2014 weiter zwischen den (elektronischen) Welten. So bin ich seit Oktober stolzer Besitzer eines iPad Air, würde privat nie auf mein Android-Smartphone verzichten wollen, nutze beruflich ein iPhone 5 und schreibe diesen Blogpost auf einem Macbook Pro.

Gekränkelt: Ich scheine ein ganz gutes Immunsystem zu haben. Krankgeschrieben war ich zuletzt 1999 während meiner Bundeswehrzeit. Damals hatte ich mir einen Zeh gebrochen und war nach Meinung des Bundeswehrarztes damit nicht in der Lage, zu meiner Einheit zurückzukehren. “KzH” – krank zu Hause, der Traum jedes Wehrpflichtigen. Auch 2014 blieb ich nicht ganz von Krankheit verschont. Ein offenbar nicht mehr ganz frisches Putenschnitzel ließ mich im Oktober einen ganzen Sonntag das Bett hüten. Länger wäre vermutlich auch nicht falsch gewesen, aber ich bin ja einer dieser “geht schon irgendwie”-Idioten.

Gereist: 2014 war das Jahr der Wochenendreisen. Beuren, Ehingen, mehrmals München, Stuttgart, zwei Mal Erding, Biberach, Ravensburg, Lindau – eigentlich waren I. und ich mindestens einmal im Monat unterwegs. Zumindest was den Januar angeht, machen wir weiter – demnächst geht es nach Bad Wörishofen.

Gerollt: Mein inzwischen fast schon traditioneller Oster-Roadtrip führte mich dieses Mal in Richtung Osten. Von Karlsruhe ging es nach Erfurt und dann über Leipzig nach Dresden und weiter in die Sächsische Schweiz. Zurück bin ich über Rothenburg o. d. Tauber, Regensburg, Würzburg und Bad Kissingen gefahren. In Zahlen klingt das so: fünf Tage, acht Städte, 1670 Kilometer und rund 350 Fotos. Zusammengefasst habe ich das Ganze unter dem Titel “Japanische Reise”. Nebenbei habe ich außerdem den Osterhasen getroffen – auf einem Motorrad. So viel zum Theme gehoppelt.

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Gebloggt: 98 Mal im vergangenen Jahr. Ist das nun viel oder wenig? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht so genau. Gefühlt würde ich allerdings 2015 gerne wieder mehr bloggen. Seit dem Launch von Felix’ Welt habe ich bisher 897 Posts veröffentlicht. Wäre doch schön, 2015 die 1000 voll zu machen.

In diesem Sinne, allen Lesern ein frohes Neues und alles Gute für 2015!

Biergartenmond

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Eher ein Zufallsschnappschuss mit dem Handy. Hat mir trotzdem gefallen. Noch schöner wird es natürlich, wenn hier im Biergarten auch wieder überall Tische und Bänke stehen und man bis spät abends im T-Shirt draußen sitzen kann. In diesem Sinne …

Eichhörnchenhintern

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Was möchte mir dieses Eichhörnchen wohl sagen? Aufgenommen im St. James Park in London. In diesem Sinne – Du mich auch, Eichhörnchen!

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