Mettwurstsalat

2014-09-15-Mettwurstsalat

“Wir müssen das Rezept verkaufen”, beschwor mich I., während ich noch damit klarzukommen versuchte, dass mir diese eigenwillige Kreation tatsächlich geschmeckt hatte. “Die Leute werden es lieben!”

Mettwurstsalat? Ernsthaft? Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, wie sie überhaupt auf die Idee gekommen war, ausgerechnet  zum Frühstück Rucola, Oliven, Feta und allerlei weitere Ingredienzien mit Dressing und fein portionierter Mettwurst zu mischen. Fakt ist: es schmeckte – und das sogar ganz ausgezeichnet. Darum kann ich leider auch kein Foto sondern nur die leere Schüssel zeigen.

in diesem Sinne, I. hat Recht!

Vollmond

2014-09-08-Vollmond

Vollmond über Karlsruhe. In diesem Sinne …

Splentnisse

Samstagabendbier in Karlsruhe, oder: Ein Abend in Splittern und Erkenntnissen (= Splentnisse):

  • es gab kein Getränk, das wir bestellt haben, das die Kellnerin nicht zuerst an einen anderen Tisch bringen wollte.
  • es gab allerdings Getränkebestellungen von anderen Tischen, die wir später irgendwann bestellt haben, die die Kellnerin aber schon vorher an unseren Tisch bringen wollte.
  • Manche Bestellungen schien allerdings niemand bestellt zu haben.
  • Ein gutes Pils dauert 16 Minuten.
  • “Der Zweite kommt dann bestimmt noch … irgendwann.” (ernst gemeinte Antwort der Kellnerin auf den Hinweis, dass wir nicht einen, sondern zwei Flammkuchen bestellt hatten).
  • Besteck wird überbewertet.
  • Der rechte Eingang führt auch zur Toilette, allerdings ist der Weg langweiliger.

In diesem Sinne, frohes Feiern!

Kopfkonzert VIII

Ich werde alt. Das merke ich nicht nur daran, dass sich meine Playlist auf dem Handy immer langsamer verändert. Ich brauche auch immer länger, bis ich merke, dass was eigentlich auf dem Markt ist.

Zum Beispiel Brandon Flowers, Frontman von The Killers. Dessen Solo-Album wurde schon vor vier Jahren veröffentlicht. Mitbekommen habe ich das erst jetzt. Dennoch ein schöner Einstieg in das, was mir derzeit so im Kopf rummusiziert:

Über das Wetter kann man ja eigentlich immer reden, oder, Frank Turner?

Zur Abwechslung mal was Aktuelles. Auch wenn ich echt lang gebraucht habe, bis ich geschnallt hab, dass der Titel von Lenny Kravitz ist …

Wo wir schon beim Thema Altern sind … Revolverheld mit “Bands Deiner Jugend”. Erinnert mich immer an Wuppertal, wo aus dem “Gegenüber” inzwischen tatsächlich ein Parkplatz geworden ist:

Einfach schön anzuhören: “Books from Boxes” von Maximo Park:

In diesem Sinne, alle Kopfkonzerte gibt es hier!

Shampookörbchen

“Und, wie findest Du die neuen Duschen, Felix?”

Die freundliche Frau lächelt mich an. Ich lächle zurück. Außerdem frage ich mich: Liest die freundlich Frau aus dem Fitnessstudio meinen Blog? Oder ist das einfach nur Kundenbindung? In letzter Zeit spricht sie mich jedenfalls auffällig oft mit meinem Namen an.

Ich gebe zu, ich habe nicht immer freundlich über mein Fitnessstudio geschrieben. Dennoch gehe ich seit inzwischen viereinhalb Jahren dorthin. Denn bei allem Meckern: es gefällt mir hier. Und ich komme wirklich regelmäßig hierher. Von Anfang an im Schnitt drei Mal pro Woche. Untreue kann man mir also wirklich nicht vorwerfen.

Dabei ist hier längst nicht alles neu was glänzt. Die Duschen etwa. Die wurden zwar schon öfter wegen Renovierungsarbeiten gesperrt. Gesehen hat man davon hinterher meist nichts. Bisher. Denn dieses Mal war alles anders.

Nachdem die Duschen über drei Wochen lang gesperrt waren und die Männer erst im täglichen, später sogar im stündlichen Wechsel auf die Frauendusche ausweichen mussten, hatte sich dieses Mal tatsächlich etwas getan: neue Fließen, neue Armaturen und sogar neue Duschköpfe. Weggelassen wurden dagegen die praktischen kleinen Körbchen neben den Duschen, wo man Duschgel und Shampoo abstellen konnte, während man sich abduschte.

“Alles super”, antwortete ich daher wahrheitsgemäß der freundlichen Frau aus dem Fitnessstudio, “nur die Ablagekörbchen für Shampoo und Duschgel fehlen.” Die guckte mich daraufhin traurig und sehr intensiv an. “Ich weiß”, seufzte sie, “das haben mir schon viele gesagt.” Wieder seufzte sie. “Allerdings sind die inzwischen wohl out. Macht man nicht mehr.”

Immerhin, wieder was gelernt. In diesem Sinne – ich gehe dann man meine Ablagen zuhause abmontieren …

Oststadtnacht

2014-08-31-Oststadt-Nacht

Handyfoto in Karlsruhe. In diesem Sinne auch …

Party- … Katamaran!

2014-08-24-Balneraio-6Zwei junge Frauen um die 20 am Strand vom S’Arenal, Mallorca. Beide sind schon etwas braun gebrannt, also offensichtlich schon einige Tage hier. Frau #1 hat eine Zeitschrift vor sich liegen, liest allerdings nicht. Beide tragen Sonnenbrillen, dösen in der Mittagssonne vor sich hin.

Promoter #1 nähert sich den beiden Frauen. “Heyyyyyy” (langgezogenes eyyyyy). “Sonnt Ihr Euch noch oder schlaft Ihr schon?”

Frau #1 öffnet die Augen und sieht Promoter #1 an. “Nicht schon wieder Partyboot. Haben wir echt keinen Bock drauf, sorry.”

Promoter #1 schüttelt energisch den Kopf. “Neeeeeein, keine Sorge! Ich bin nicht vom Partyboot.”

Frau #2 öffnet ebenfalls die Augen und sieht Promoter #1 an. “Weißt Du, wir haben echt keinen Bock auf das Partyboot. Jeden Tag kommt einer und will uns Karten für das Partyboot verkaufen, und jeden Tag sagen wir: da haben wir keinen Bock drauf.”

Promoter #1 schüttelt sich und seinen Kopf. “Ey, Ladies! Ich bin nicht vom Partyboot! Keine Sorge! Ich bin vom Party … (Kunstpause) … KATAMARAN! Was sagt Ihr dazu?”

Denkst Du Dir nicht aus sowas … in diesem Sinne!

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