Desillussionierend Reisewelten

Meer sehen

Ich bin ja selbst schuld. Wer zur Hochsaison nach Spanien reist, muss damit rechnen, auf der Strasse zu uebernachten. Ganz so schlimm wird es bei mir (hoffentlich) nicht kommen. Trotzdem hat es mich gestern ganze zweieinhalb Stunden gekostet, meine Weiterreise zu organisieren.

Heute mittag fahre ich nach Ronda, eines der „weissen Doerfer“ und zudem einer der Schauplaetze in Hemingsways „Whom the Bell tolls“. Morgen will ich dann endlich Meer sehen. Und genau hier ist das Problem. Alle wollen Meer sehen. Und zwar moeglichst den Atlantik und nicht das Mittelmeer. Entsprechend schwer ist es auch, dort eine Unterkunft zu finden.

Alleine ein Bett in Cadiz zu finden, dass nicht 100 oder sogar 200 Euro pro Nacht (!) kostet, scheint ein Ding der Unmoeglichkeit zu sein. Inzwischen hatte ich Glueck – hoffe ich jedenfalls. Drueckt mir die Daumen, dass es das Bett, das ich fuer rund 23 Euro gebucht habe, wirklich gibt. Nach zweieinhalb Stunden erscheint mir das naemlich fast zu schoen um wahr zu sein.

In diesem Sinne, bis spaeter dann!

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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