Gedankenwelten

Denkbewegung

Aus ökologischer Perspektive ist es natürlich politisch völlig inkorrekt so etwas zu sagen. Ich tue es trotzdem: Autofahren hilft mir beim Denken.

Keine Ahnung woran das liegt. Vielleicht weil das Fahren an sich, zumindest auf längeren Strecken, quasi nebenbei abläuft. Der Kopf ist frei für andere Sachen. Gleichzeitig ist man aber irgendwie beschäftigt. Vielleicht ist es gerade dieser Mix, der es macht. Denn mal ehrlich – einfach so hinsetzen und nur denken, wer tut das schon. Anders, wenn man beim Denken auch noch darauf achten muss, heil von A nach B zu kommen.

Zu meiner Verteidigung: ich wollte nicht nur denken, ich musste tatsächlich von A nach B – und nicht nur, um die Redaktionskatze auf einem Auto zu fotografieren. Beim Denken hat es trotzdem geholfen.

In diesem Sinne, gute Fahrt – frohes Denken!

Autor

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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