Karriere Splitter

Sektlaune

Ein kurzer Brief, eine beiliegende Pressemitteilung und das freundliche Angebot, bei Veröffentlichung eben dieser eine Flasche Sekt zu spendieren. Ich gebe zu, ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich das Schreiben mit eben diesem Inhalt auf meinem Schreibtisch in der Redaktion gefunden habe.

Bestechung? Nicht wirklich, das Essen bei manch einem offiziellen Termin übersteigt den Wert einer Flasche Sekt bei weitem. Dennoch hat es einen schalen Beigeschmack, einen Tausch – Artikel gegen prickelnden Wein – so offen angeboten zu bekommen.

Naja, Sekt ist eh nicht so meins … In diesem Sinne!

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Als Radioreporterin muss ich mir dann immer anhören: komm ich jetzt ins Fernsehen?

    In diesem Sinne: trotzdem weiter höflich sein und sich vorstellen und sagen, dass man für die Zeitung schreibt oder fürs Radio arbeitet und verschweigen und insgeheim drüber grinsen, dass man nur ins Fernsehen kommen kann, wenn auch eine Fernsehkamera das aufnimmt ;-).

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