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Inkognito

2013-01-13-InkognitoManchmal frage ich mich, was google von mir denkt …

An sich ist ein „Inkognito“-Modus für einen Browser ja eine gut Idee. Zum ersten Mal gehört habe ich davon über Microsoft, glaube ich. Als Microsoft mit dem IE8 den ersten Internet Explorer mit „private Surfing“ auf dem Markt brachten, ließen sie in einem TV-Spot einen jungen Mann im Internet nach einem Geschenk für seine Freundin suchen, während die kurz im Bad verschwunden war. Als sie zurückkam, musste der Mann nur den Browser schließen und weg waren alle etwaigen Spuren, die er auf dem Rechner hinterlassen hatte.

Google Chrome bietet seinen Nutzern dafür den „Inkognito“-Modus. Eingeschaltet erinnert eine Spionage-Grafik daran, dass man nun vermeintlich ohne Spuren surft. Beim Einschalten gibt es außerdem einen Warnhinweis. Der Inkognito-Modus könne zum Beispiel nicht vor dem Protokollieren des Surfverhaltens durch einen über-neugierigen Arbeitgeber schützen heißt es hier. Und natürlich auch nicht vor Spionen oder vor Menschen, die hinter einem stehen.

Menschen, die hinter einem stehen? Genau das steht da. Und ich frage mich: Was denkt google eigentlich von mir?

In diesem Sinne, ich bin dann mal unsichtbar, ja?!

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Bei der Klagewut der Amerikaner muss dieser Hinweis vermutlich sein; nicht, dass jemand klagt, weil er nicht darauf hingewiesen wurde, dass der Inkognito-Modus nicht vor Personen schützt, die hinter einem stehen…

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