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Bryce Canyon

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Grand Canyon, Yosemite, Death Valley – diese Namen kannte ich. Vom Bryce Canyon habe ich erst kurz vor der USA-Reise das erste Mal gehört. Erstaunlich eigentlich, denn der gleichnamige Nationalpark im US-Bundesstaat Utah war für mich am Ende derjenige, der mich mit am meisten in seinen Bann gezogen hat.

Dabei ist der Bryce Canyon streng genommen nicht mal das, wofür er sich dem Namen nach ausgibt: nämlich kein Canyon. Vielmehr handelt es sich um eine Abbruckkante eines Plateaus, in die Wind und Wasser über die Jahrtausende unzählige nadelartig nach oben stechende Felsstümpfe erodiert hat, sogenannte “Hoodoos”.

Die Landschaft ist, so erfährt man im Besucherzentrum, einzigartig auf der Welt. Faszinierend dabei ist zudem, dass man sich die ganze Zeit auf Höhen von bis zu 2700 Metern über dem Meeresspiegel bewegt, ohne jedoch das Gefühl zu haben, sich in einem Hochgebirge zu befinden. Einzig an der dünnen Luft und der intensiven Sonneneinstrahlung merkt man, dass man sich fast auf Zugspitzenniveau befindet.

Benannt ist Bryce Canyon übrigens nach dem schottischen Einwanderer Ebenezer Bryce, eigentlich Schiffbauer, der den vermeintlichen Canyon eher pragmatisch denn staunend betrachtet. Der Legende nach soll er beim Anblick der unzähligen Felsnadeln nur gesagt haben: “A hell of a place to lose a cow”.

In diesem Sinne … passt bloß auf Eure Kühe auf!

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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