Fremde Federn Frische Fragen

Frische Fragen

  1. Egal, was Du heute tust, es wird Dir gelingen. Was tust Du?
  2. Du darfst Dir eine Sache aussuchen, in der Du ab sofort nie wieder Fehler machst. Welche wäre das? Auf welche Fähigkeit würdest Du im Gegenzug verzichten?
  3. Du darfst drei Freunde einladen, damit sie Dir ihren größten Wunsch nennen. Einen Wunsch kannst Du erfüllen. Wen lädst Du ein?
  4. Einer Deiner Freunde bekommt das gleiche Angebot. Welchen Wunsch nennst Du ihm oder ihr?
  5. Welches Jahr war das bisher beste Jahr Deines bisherigen Lebens? Was müsste passieren, damit das aktuelle Jahr dieses Jahr übertrifft?
  6. Du darfst für einen Tag die Gedanken eines anderen Menschen mitlesen. Wessen Gedanken wählst Du?
  7. Morgen muss Du Dich von einem Deiner engeren Freunde für immer trennen. Für wen entscheidest Du Dich?
  8. Wenn Du es Dir aussuchen könntest: Wie alt würdest Du werden? Du darfst die gleiche Entscheidung für einen weiteren Menschen treffen. Wer ist das und was entscheidest Du? PS: Es darf nicht Dein Lebenspartner sein.
  9. Du darfst nur noch neun Worte sagen: Welche Worte wären das?

Ich gebe es ja zu, die Idee ist geklaut. Der Autor Max Frisch hat in seinen Tagebüchern aus den 1960er- und 1970er-Jahren immer wieder ganze Salven von Fragebögen veröffentlicht, teilweise über mehrere Seiten hinweg. Das hat mich schon als Jugendlicher gefesselt, als ich besagte Tagebücher von meinem Vater geerbt habe.

Als Schreiberling möchte man am liebsten tolle Einsichten liefern, schlaue Gedanken formulieren und die Menschen mit der eigenen Brillanz beeindrucken. Dabei wirken Fragen oft so viel mehr als Antworten. Und sie sind auch schwieriger zu finden. Eine Erkenntnis, die mich als gelernten Journalist eigentlich nicht überraschen sollte. Trotzdem tut sie das manchmal.

In diesem Sinne, ich bin gespannt auf die Antworten!

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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