Spinnen-Sperre

Hier durften wir nicht weiter. Mitten durch die Gartenabteilung des Baumarktes zog sich ein rot-weißes Absperrband. Offenbar mehr eilig als sorgfältig gezogen, erklärte es praktisch die gesamte Pflanzenauswahl zur Sperrzone. Wurde hier gerade umgebaut? Es sah zumindest nicht so aus.

Noch während wir überlegten, was das wohl zu bedeuten hatte, kam eine freundliche Verkäuferin zu uns, die unseren irritierten Blick bemerkt haben musste. „Gehen Sie ruhig durch“, ermutigte Sie uns. „Das Band haben wir nur zur Sicherheit gezogen.“

Unser Blick blieb irritiert. Sicherheit? „Ja, wissen Sie“, ergänzte die Verkäuferin, „da ist eine giftige Vogelspinne zwischen den Pflanzen. Aber nur eine ganz kleine. Die versuchen wir zu fangen. Aber gehen Sie ruhig durch. Das Band ist wirklich nur zur Sicherheit.“ Hoffen wir nur, dass das die Spinne nicht gehört hat. Nicht dass sie auf die Idee kommt, das Absperrband ebenfalls zu ignorieren …

In diesem Sinne, Augen auf beim Pflanzenkauf!

Wutkundengeständnis

Ich bin jetzt einer von ihnen. Einer von diesen Menschen, die böse Briefe schreiben, Wutposts bei Facebook absetzen und mit Anwälten drohen und und am Ende doch nicht viel weiter sind als am Anfang. Nur frustrierter. Weil sich diejenigen, um die es geht, einfach taub stellen. Wenn ich den Kunden nicht sehe, sieht er mich sicher auch nicht. Das hat schon als Kind super funktioniert, wenn man mit den Erwachsenen Verstecken gespielt hat. Einfach Augenzuhalten.

Ich bin jetzt einer von ihnen, ich kann ihren Frust verstehen. Seit inzwischen fast fünf (fünf!) Monaten warte ich darauf, dass o2 mir erklärt, wieso sie 1,29 Euro für die „Recherche“ meiner Adresse berechnen. Alles, was bisher passiert ist, ist eine Mail, in der mich o2 mich bittet – nicht lachen – ihnen meine Adresse mitzuteilen, um meine Nachfrage zu beantworten. Mehr ist nicht passiert. Auch auf mehrmalige Nachfrage nicht.

Ein anderer Fall ist die inzwischen insolvente Unister GmbH aus Leipzig bzw. deren Tochter die U-Deals GmbH. Schon vor Jahren bin ich einmal ungefragt auf deren Newsletterverteiler gelandet, angeblich, weil ich an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte, was schlicht gelogen war. Tatsächlich hatte Unister meine Mail-Adresse bei einem Adresshändler in Österreich gekauft, was dieser mir auch schriftlich bestätigte.

Vergangene Woche bekam ich dann auf einmal erneut und aus heiterem Himmel einen Newsletter zugestellt, den ich nicht bestellt hatte. Absender: erneut eine Unister-Tochter, nämlich „ab-in-den-urlaub.de“. Meine schriftliche Nachfrage, wie es sein könne, dass ich schon wieder ungefragt auf dem Newsletter-Verteiler gelandet bin, blieb bislang unbeantwortet. Ein Anruf bei der Firma brachte mich auch nicht weiter. Der Callcentermitarbeiter beharrte darauf, wenn ich den Newsletter bekommen hätte, hätte ich ihn auch bestellt. Mehr Auskunft könne er mir nicht geben. Und nein, er wisse auch nicht, wer da zuständig sei oder an wen ich mich wenden könnte.

Ja, anscheinend bin ich jetzt einer von ihnen. Ich mag das selbst nicht, weil ich mir dabei so kleinlich vorkomme. Wie jemand, der seinen persönlichen Frieden dadurch herzustellen versucht, indem er sich mit möglichst vielen Firmen anlegt und dabei möglichst oft betont, dass er natürlich einen Anwalt in der Familie oder im Freundeskreis und/oder eine Rechtsschutzversicherung hat. Jemand der mit dem Kissen unter dem Ellbogen am Fenster sitzt und Parksünder aufschreibt. Jemand der im Internet aus Prinzip nur schlechte Bewertungen schreibt. Jemand, der so oft das Gefühl hatte, ungerecht behandelt worden zu sein, dass er nun gierig jede Möglichkeit aufsaugt, wo er endlich einmal das Recht auf seiner Seite zu wissen glaubt und nur mit den richtigen Paragraphen wedeln muss, um einmal nicht das kleine Würstchen, sondern der große Mann zu sein.

Beruflich habe ich leider immer wieder selbst mit solchen Menschen zu tun. Noch bevor sie erklärt haben, worum es eigentlich geht, jonglieren sie mit Gesetzestexten (meist den falschen) oder stoßen wüste Drohungen aus, an wen sie sich noch alles wenden und bei welchen Behörden sie ihre Beschwerde überall vortragen werden.

Manchmal ärgere ich mich über diese Menschen, meist tun sie mir leid. Wie viel Frust sich da aufgestaut haben muss, für den sie einfach kein Ventil finden. Dieses Gefühl, immer wieder vor die Wand zu laufen, weil man am Ende doch am kürzeren Hebel sitzt. Unwilkürlich muss ich dann an Kunden im Restaurant denken, die auf die Frage, ob das Essen geschmeckt habe, schon aus Prinzip über das zähe Fleisch, das verkochte Gemüse und den schlechten Service schimpfen. Als Kunde sind sie schließlich König, und der Restaurantbesuch ist vielleicht ihre einzige Gelegenheit, wo sie sich beschweren können und direkt Recht bekommen.

Bin ich jetzt wirklich einer von ihnen? Am liebsten würde ich diese Frage mit „nein“ beantworten. Doch tief in mir drin weiß ich, dass das gelogen wäre. Auch wenn ich mich insgesamt für einen eher ausgeglichenen Typ halte, manchmal ist das kleine HB-Männchen in mir einfach stärker. Dann bin ich ein blöder Stinkstiefel und manchmal ja vielleicht sogar zu Recht.

In diesem Sinne, jetzt erstmal tief durchatmen. Rauchen tue ich ja nicht …

Lost

Was, wenn das Flugzeug abstürzt und wir dann alle gemeinsam auf einer einsamen Insel ums Überleben kämpfen müssen?

Vermutlich ist das wieder einer der Gedanken, den nur ich habe, und den kaum jemand nachvollziehen kann. Trotzdem habe ich mir diese Frage schon öfter gestellt. Normalerweise immer dann, wenn ich alleine irgendwohin fliege, am Gate in der Schlange stehe und auf das Boarding warte.

Was sind das für Menschen, die hier mit mir warten? Meist bekommt man nicht viel von ihnen mit, obwohl man gleich gemeinsam mit ihnen auf engstem Raum zusammengepfercht in einer dünnen Metallhülle durch die Luft rasen wird. Im besten Fall hat der Buchungscomputer der Fluggesellschaft bei der Auswahl des Sitznachbarn ein glückliches Händchen bewiesen und man kann die Flugzeit mit einem interessanten Gespräch überbrücken. Meist allerdings sitze ich neben Menschen, zu denen ich mir eigentlich etwas mehr Abstand als nur eine schmale Armlehne wünschen würde.

Wie würde ich mit diesen Menschen klarkommen, wenn das Flugzeug jetzt abstürzen und uns auf einer einsamen Insel stranden lassen würde?

Wer meiner Mitreisenden würde sein Leben riskieren, um einen anderen Mitreisenden aus dem Flugzeugwrack zu befreien, bevor dieses im Meer versinkt – wer würde es lassen? Wer würde die Initiative ergreifen und die Führung übernehmen, wenn es darum geht, eine Unterkunft zu bauen und Lebensmittel zu organisieren? Was würde der Mann mit dem etwas abgeranzten Rucksack tun? Was der Typ mit dem teuer aussehendem Trolley-Koffer? Wie würden sich die drei Freundinnen verhalten, die schon seit zehn Minuten über ihre Ex-Freunde herziehen? Wie würde ich mich selbst verhalten?

Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich in Extremsituationen. Mit wem man in einer Extremsituation landet, kann man sich allerdings nicht immer aussuchen. Das ist es, was die Frage für mich so spannend macht.

In diesem Sinne, „Lost“ habe ich übrigens nie gesehen …

PS: Die kleinen, weißen Flecken auf dem Foto sind übrigens keine einsamen Inseln, sondern die Windräder eines Offshore-Windparks in der Nordsee.

Aaaufguss!

Nennen wir ihn Nikos. Er hat etwas Griechisches an sich, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass er eigentlich Deutscher ist. Nikos kommt immer am gleichen Tag und immer zur gleichen Zeit. Man kann ihn übersehen, wenn er durch das Drehkreuz am Eingang des Fitnessstudios geht. Überhören kann man ihn nicht.

„Aaaaufguss!“, ruft er meist schon, während er an den Kardio-Geräten vorbei marschiert. „Aaaaaaufguss!“, wiederholt er, bevor er an den Rückenpressen vorbei in Richtung Umkleiden läuft. Und meist ruft er es noch ein drittes Mal, bevor er endgültig dort verschwindet.

Nikos hat mir einmal erzählt, was er beruflich macht, allerdings ist das schon eine Weile her. Wenn ich mich richtig erinnere, ist er dabei viel an der frischen Luft. Nikos sieht deshalb immer aus wie jemand, der vor ein paar Tagen aus dem Urlaub zurückgekommen ist. Seine haut hat stets eine gesunde Bräune, die schon etwas verblasst ist. Allerdings redet Nikos selten über seinen Beruf, viel lieber redet er über seine Berufung: Aufgüsse. Stundenlang kann er erzählen, in welchem Verhältnis die Duftöle beigemischt werden müssen, und wie viel Wasser es für einen perfekten Aufguss braucht. Man merkt ihm an, dass er seine selbstgewählte Aufgabe ernst nimmt.

Dabei trainiert Nikos auch. Eine Stunde quält er sich jede Woche an den Geräten. Bevor er damit beginnt, macht er stets den ersten Aufguss, weitere folgen nach dem Training. Die anderen Stammgäste des Fitnessstudios wissen und schätzen das. Nikos Aufgüsse sind fast schon eine Institution, zumindest in so weit, dass er eine Woche vorher ankündigt, wenn er einmal nicht kommt kann („Weihnachtsfeier in der Firma – da muss ich Aufguss von innen machen“).

Mich hat das Theater, das er macht, anfangs etwas genervt. Inzwischen gefällt es mir. Ich finde es sympathisch, mit welcher Hingabe er sich dieser Aufgabe widmet. Sogar dann, wenn ich eigentlich am liebsten einfach nur in der Sauna entspannen würde, ohne dass es gleich voll wird, weil jemand ruft: „Aaaaaaufguss!“

In diesem Sinne, jetzt aber ab unter die Dusche!

Erdbeerpolizei

2016-07-04-Erdpbeerpolizei

Erst dachte ich, der Fahrer des Polizeiwagens wollte mich einfach nur vorbeilassen. Der Weg, eine kleine, aber asphaltierte Anlieger-Straße, war eng. Zwei Autos würden hier nicht nebeneinander durch passen. Dann deutete der Beamte mir allerdings anzuhalten und das Fenster herunterzulassen. Er war noch relativ jung, Anfang 30, schätze ich. Seine Kollegin auf dem Beifahrersitz war sogar noch jünger, höchstens 25 Jahre alt.

Es war Sonntag, früher Nachmittag, I. und ich hatten gerade nahe dem Baggersee in Wiley an einem der zahlreichen Selber-Pflück-Felder Erdbeeren gekauft. Jetzt waren wir auf dem Weg zurück zu I., die nur ein paar Kilometer entfernt wohnt.

„Dem Kennzeichen nach sind Sie aber kein Anlieger“, sagte der Polizist und deutete vage in Richtung meiner Motorhaube. Also in die Richtung, in der sich das Kennzeichen befand.

„Doch, schon“, antwortete ich, „wir hatten das Anliegen, hier Erdbeeren zu kaufen.“ Dabei deutete ich dabei vage in Richtung meines Kofferraums. Also in die Richtung, in der sich das Erdbeerfeld befand.

„Mhm“, sagte der Polizist und sah zu seiner Kollegin rüber. „Nagut. Und wo sind die Erdbeeren?“ I. auf dem Beifahrersitz hob die Tüte hoch, die sie bis dato zwischen ihren Füßen auf dem Boden vor sich balanciert hatte. „Nagut“, sagte der Polizist daraufhin erneut. „Dann gute Fahrt.“

In diesem Sinne, bloß nie die Erdbeeren vergessen!

Übrigens: Ganz Unrecht hatte der Polizist mit seiner Frage nicht. So richtig Recht aber auch nicht. Das „Durchfahrt verboten“-Schild in Kombination mit einem „Anlieger frei“ ist wohl eines der kompliziertesten der Straßenverkehrsordnung. Anlieger sind nämlich keinesfalls nur Anwohner und Grundstücksbesitzer, sondern auch all jene Menschen, die mit diesen in Kontakt treten möchten, etwa um die zu besuchen oder, wie in unserem Fall, Geschäfte mit ihnen zu tätigen, völlig unabhängig von deren Herkunft oder Autokennzeichen. Das gilt sogar dann, wenn am Ende gar kein Kontakt zustande kommt, etwa weil das Geschäft geschlossen ist, der Betreffende nicht zuhause ist oder gar keinen Besuch wünscht, wie das Bayerische Oberlandesgericht betont: „Anlieger sind Personen „[…], die mit Bewohnern oder Grundstückseigentümern in eine Beziehung treten wollen. Dabei ist es unerheblich, ob diese Beziehung zustande kommt; die Absicht ist ausreichend. Erkennt der Anlieger bei Vorbeifahrt am betreffenden Grundstück (was auch eine Baustelle mit Bauarbeitern sein kann), dass der Gesuchte nicht erreichbar ist, kann er ohne anzuhalten weiterfahren und bleibt Anlieger. Selbst unerwünschte Besucher eines Anliegers sind zum Einfahren berechtigt.“ 

Hier unterschreiben

2009-03-23-fueller

Neulich im Bürgerbüro. „Jetzt müssen Sie nur noch hier unterschreiben“, sagt die freundliche Frau und reichte mir einen Stift und ein Blatt Papier mit einem großen, schwarz umrandeten Feld, das mit dem Wort „Unterschrift“ gekennzeichnet ist. Ich nehme den Stift und das Papier und unterschreibe das Formular, mit dem ich einen neuen Personalausweis beantragen will.

„Mhm“, sagt die Frau und neigt den Kopf erst nach links, dann nach rechts, während sie auf meine Unterschrift schaut. „Mhm“, macht sie erneut. Dann schüttelt sie missbilligend den Kopf und sieht mich tadelnd an.

„Nein!“, sagt sie, „Nein! So geht das nicht! Sie müssen beim Unterschreiben schon innerhalb des schwarzen Kästchens bleiben.“ Dabei deutet sie auf die Schleife, die ich beim Unterschreiben mache, wenn ich das ‚F‘ von ‚Felix‘ schreibe. Und tatsächlich: an zwei Stellen habe ich hier wohl zu schwungvoll Anlauf genommen und dabei über den Rand hinaus geschrieben.

Die junge Frau nimmt das Blatt mit dem zu schwungvollem ‚F‘ wieder an sich, faltet es und wirft es in den Mülleimer. „Ich drucke Ihnen ein Neues aus“, sagt sie dann.

Dummerweise, und ich kann wirklich nicht so genau erklären, wieso, landet dieses Mal die linke, obere Ecke meines ‚N‘ einen Tick zu weit oben und touchiert somit die obere Linie des schwarzen Kästchens etwa in der Mitte. Nicht doll, aber offensichtlich doll genug. Erneut sieht mich die nun nicht mehr ganz so freundliche Angestellte des Bürgerbüros tadelnd an. „Mhm“, macht sie. „Mhm. Nein, ich fürchte, das wird auch nicht funktionieren. Sie müssen wirklich innerhalb des Kästchens bleiben.“

Sagt es, nimmt das Blatt, legt es in den Scanner, wartet einen Moment, wiegt erneut den Kopf hin und her und schüttelte ihn schließlich entschieden. „Nein“, erklärt sie dann und wirft auch diesen Zettel gefaltet in den Papierkorb. „Nein, das geht so nicht.“

Erneut surrt der Drucker. Versuch Nummer drei. Ich kann die Gedanken förmlich hören, die der inzwischen offensichtlich genervten Bürgerbüroangestellten dabei durch den Kopf gehen. Das „Der Hellste bist Du aber auch nicht“ steht ihr quasi auf die Stirn geschrieben, während sie mir Ausdruck #3 hinlegt.

Dieses Mal schaffe ich es. Zwar komme ich mit dem ‚r‘ am Ende meines Nachnamens gefährlich nahe an den Kästchenrand, aber entweder hat die Bürgerbürofrau nun einfach genug, oder es passt wirklich. Das Formular verschwindet samt Foto im Scanner. Dass ich offensichtlich nicht in der Lage bin, mit meiner Unterschrift innerhalb eines sehr deutlich gezeichneten Rahmens zu bleiben, schiebe ich nun einfach mal auf meine offenbar sehr einnehmende und schwungvolle Persönlichkeit.

In diesem Sinne, dieser Blogeintrag wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig!

Neue Nachbarn

2016-05-27-Katze-Balkon

Sie wohnen erst seit ein paar Wochen in der Erdgeschoss-Wohnung schräg gegenüber. Viel sehe ich normalerweise nicht von ihnen, was mehr an mir als an ihnen liegt. Ich bin einfach zu selten zuhause. Sitzen sie in dem kleinen Garten vor ihrer Wohnung, werden sie außerdem von der Mauer verdeckt, die die beiden Grundstücke voneinander trennt.

Dort saßen sie auch heute, als sie auf einmal aufgeregt anfingen zu flüstern. Dazu machten sie immer wieder Geräusche wie „psssst“ und „seid doch mal leise“, bloß um danach noch mehr und noch aufgeregter zu flüstern.

Keine Ahnung, was sie dort taten, alles was ich sehen konnte, waren ihre Köpfe, die abwechselnd in meiner Sichtachse auf- und dann direkt wieder abtauchten. Es sah ein wenig so aus, als würden sie ein Loch graben, von dem allerdings niemand wissen durfte.

Eine andere Nachbarin, eine junge Frau mit blonden Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte, löste das Rätsel schließlich. „Haben sie meine Katze gesehen?“, rief sie quer über den schmalen Hof.

„Ja“, antworteten meine Nachbarn pflichtbewusst und fast ein wenig traurig. „Die war gerade schon in unserer Wohnung. Jetzt sitzt sie hier.“

Die junge Frau mit dem Pferdeschwanz lachte. „Ach so. OK.“ Nächste Szene: Junge Frau mit blonden Haaren geht ab und trägt dabei eine dicke, graue Katze auf dem Arm.

In diesem Sinne, viele Grüße aus meinem kleinen Zoo1!

1 Bei dem genannten Tier handelt es sich übrigens nicht um die rote Katze oben auf dem Bild, das ich vor ein paar Wochen aufgenommen habe. Hierbei handelt es sich nicht einmal um eine Katze, wie ich schon vor Jahren gelernt habe, sondern um einen Kater. Der kommt mich allerdings regelmäßig besuchen.