Frauen

Zahlen, bitte!

 

Fast hätte ich bei ihr noch ein Bier bestellt. Zum Glück habe ich mich dann aber doch noch beherrscht. Schließlich saßen wir gemeinsam an dem kleinen Tisch in der Kneipe in der Konstanzer Altstadt. Wenn ich bei ihr und nicht bei der Kellnerin bestellt hätte, hätten mir das wohl beide übel genommen.

Zu meiner Entschuldigung: Meine Freundin und die Kellnerin hatten exakt das selbe Portemonnaie. Bei der Kellnerin hing es an einem Gürtel an ihrer Hüfte und schien aus allen Nähten zu platzen. Meine Freundin dagegen hatte ihres  gerade vor sich auf den Tisch gelegt. Es sah ebenfalls so aus, als stünde es gerade kurz vor dem Tod durch Zerplatzen.

Warum brauchen Frauen diese riesigen Portemonnaies, in Gastro-Deutsch auch Kellnertaschen genannt? Was schleppt Ihr alles mit Euch rum – und warum? Und wieso stecken die Riesenportemonnaies normalerweise in Handtaschen, die gerade so groß sind, dass nichts anderes mehr hineinpasst? Lippenstift, Handy und Handcreme dürfen wir Männer stattdessen in unseren Jackentaschen parken.

Liebe Frauen, ich verstehe Euch manchmal einfach nicht. Andererseits macht wohl gerade das Euren Reiz aus. Und – seien wir doch ehrlich – immer versteht Ihr uns doch auch nicht, oder?

In diesem Sinne, zahlen, bitte!

PS: Mehr zum Thema Frauen, ihre Handtaschen und Eigenarten gibt es hier.

Journalist und Geschäftsführer eines Nachrichtenportals, schreibt hier privat. Mag Hotelbetten, Ernest Hemingway, Berlin, Erich Kästner, Wuppertal, Schreiben mit Füller, schöne Kneipen, dicke Bücher, Fotografieren, scharfes Essen und kaltes Bier.

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