Monthly Archive for August, 2008

Schilder ernstgenommen

Gesehen in Friedrichshafen am Bodensee.

Rumsitzen

Wenn früher ein Indianer mit seinem Pferd auf eine Reise ging und nach mehreren Tagesritten irgendwo ankam, setzte er sich erstmal eine Weile ins Gras, bevor er sich vor Ort dem eigentlichem Zweck seiner Reise widmete.

Der Grund: nachdem sein Körper dank dem Pferd sehr schnell von A nach B gekommen war, wollte der Indianer nun seiner Seele die Gelegenheit geben, nachzukommen. 

Seit eineinhalb Monaten bin ich nun in Ravensburg, doch manchmal kommt es mir vor, als sollte auch ich mich einmal für einige Augenblicke ins Gras setzen.

Es ging schnell in den letzten Monaten: erst der einigermaßen überstürzte Wegzug aus Berlin, einige Tage Zwischenstopp in Wuppertal bei meinen Eltern, weiter nach Konstanz und dann, nach drei Wochen, der Wechsel hierher. Noch immer fehlt mir beim Schlendern durch die engen Gassen das Gefühl, nun hier zu Hause zu sein. Am heimischsten fühle ich mich interessanterweise in meinem Auto.

Das ist gleich doppelt seltsam: einerseits, weil ich den Wagen erst besitze, seit ich aus Berlin weggegangen bin. Zum anderen ist so ein Auto um einiges schneller als ein Pferd. Je mehr ich unterwegs bin, desto schwerer dürfte es also meiner Seele fallen, mich zu finden.

Andererseits: wenn ich mich schon ins Gras setze und warte, dann möchte ich das doch wenigstens mit guter Aussicht tun. Zum Beispiel mit Blick auf die Weinberge, die an vielen Stellen das Ufer des Bodensees säumen. Zum Beispiel wie oben auf dem Bild nahe Uhldingen-Mühlhofen. Dort war ich nämlich gestern. 

In diesem Sinne, Gruß vom Bodensee!

Die Mitte

In Berlin habe ich diese Frage immer gehasst: wo es denn zum Zentrum gehe. Bestimmt tausend Mal habe ich diesen Satz gehört, als ich noch als Nachtportier gejobbt habe. Dabei hat Berlin, um es noch einmal zu betonen, hat keine echte Mitte, sieht man mal von dem so heißendem Stadtteil ab – und der umfasst immerhin fast 40 Quadratkilometer. 

In Ravensburg ist das anders: meine neue Heimat kann zwar nur mit einem Siebzigstel der Einwohner der Hauptstadt aufwarten, hat aber dafür ein echtes Zentrum: wie eine Art bauchiger Schlauch ruht der Marienplatz zwischen Ober- und Unterstadt der Altstadt. Gesäumt von Cafés und Restaurants, dem Rathaus und dem Gericht bietet er das, was viele Berlin-Touristen in der Hauptstadt ob der leichteren Orientierung wohl gern gehabt hätten: eine echte Stadtmitte.

Ich gebe zu, ganz entziehen kann ich mich seinem Reiz nicht. Ein, zwei Stunden in einem der Cafés reichen, und die komplette Stadt ist mindestens zwei mal an einem vorbei gezogen – einmal ohne und einmal mit vollgepackten Einkaufstüten. Insbesondere Samstags scheint sehen und gesehen werden ohnehin das Motto der Ravensburger zu sein. Die ganze Stadt flaniert dann artig herausgeputzt und mit sicherem Schritt durch die engen Gassen rund um den Marienplatz, bloß um letztlich doch immer wieder auf selbigen zu landen. Das hat schon was.

Zumindest am letzten Samstag habe ich mich, wie ich so am späten Nachmittag in einem der Cafés auf dem Marienplatz saß und ein kaltes Weizenbier genossen hab, dann aber doch für einen Moment an Berlin erinnert gefühlt. Der Grund war ein Mann, der nach kurzem Zögern an meinen Tisch trat. Ob ich eine Obdachlosenzeitung kaufen würde, wollte er wissen.

Komisch, eigentlich, denn eigentlich gibt es so etwas hier gar nicht. Aber vielleicht habe ich das alles ja auch bloß geträumt. 

In diesem Sinne, viel Spaß beim Aufwachen!

Spiegelschrift

Der Termin war schuld. Seinetwegen bin ich letzte Woche früher zur Arbeit gefahren als sonst. Seinetwegen bin ich eine halbe Stunde früher aus meiner kleinen Straße auf die etwas größere Straße abgebogen. Wie immer war die Ampel, die ein paar hundert Meter weiter den Verkehrsfluss zu der noch größeren Straße regelt, rot. Wie immer habe ich angehalten.

Vor mir an der Ampel stand ein blauer Peugeot. Dessen Kennzeichen war vermutlich aus den Initialen und dem Geburtsjahr der Fahrerin zusammengesetzt. Das vermute ich jedenfalls. Dabei wäre mir das wohlmöglich gar nicht aufgefallen, hätte ich nicht zufällig und noch etwas müde durch meine Windschutz- und durch die fremde Heckscheibe in den ebenfalls fremden Innenspiegel geguckt. Darin reflektiert konnte ich zunächst ein paar Augen, dann eine Nase und später noch einen Mund erkennen. In dieser Reihenfolge.

Ein Gesicht, dass sich direkt als Ganzes präsentiert, kann durchaus interessant sein. Eines, dass man von vornherein nur Stück für Stück offenbart bekommt, ist in jedem Fall interessant. Zum ersten Mal hat mich jedenfalls gestört, dass die Ampel, die den Verkehrsfluss zu der noch größeren Straße regelt, immer recht schnell auf grün schaltet. 

Ein paar hundert Meter rollte ich noch hinter der Frau her, die zwar ihr Gesicht nur nach und nach offenbart, ihr Geburtsjahr dafür aber auf dem Autokennzeichen spazieren fährt. Dann bog sie links in Richtung Ulm ab. Ich dagegen fuhr weiter geradeaus in Richtung Innenstadt.

Einerseits fand ich das nicht wirklich schlimm. Die Frau im Wagen vor mir war, zumindest wenn das Kennzeichen die Wahrheit sprach, etwas jung. Auch rauchte sie, was mich zwar grundsätzlich nicht stört, was aber, durch eine Windschutz- und eine Heckscheibe im Innenspiegel betrachtet, irgendwie fies aussieht.

Positiv überrascht war ich trotzdem, als ich zwei Tage später wegen des selben Termins (bzw. der Fortsetzung des selben) wieder früher zur Arbeit fuhr: die selbe Ampel, das selber Kennzeichen, das selbe Gesicht im Innenspiegel.

Ich habe keine Ahnung, ob sie mich erkannt hat. So ganz wegschieben konnte ich den Gedanken aber nicht: vielleicht sollte ich nächstes Mal einfach eine Minute eher losfahren. Dann würde ich an erster Stelle an der Ampel stehen, die den Verkehrsfluss zu der größeren Straße regelt. Alleine schon, um selber einmal das Gesicht im Innenspiegel zu sein. Scheint ja attraktivitätssteigernd zu wirken.

In diesem Sinne, gute Fahrt!

Drogenstadt Ravensburg

Manchmal fehlt mir der Puff im Vorderhaus. Auch der “Darkroom” schräg gegenüber meines alten Wohnhauses in Berlin hatte einen gewissen Charme. Selbst wenn ich nie auf die Idee gekommen wäre, dort hinein zu gehen, so verbreitete er doch dieses Großstadtflair: Jeder soll nach seiner Fasson glücklich oder zumindest befriedigt werden.

Man mag es Ignoranz nennen, ich jedenfalls mochte dieses anonyme aneinander vorbei Leben.

Ravensburg ist da natürlich anders. Schon wegen meines (noch) fremden Kennzeichens falle ich auf. Auch meine Vermieter wissen in der Regel, ob ich zuhause oder unterwegs bin. Qua meines Berufs werde ich nicht immer, aber immer öfter erkannt, zumindest wenn es um offizielle Stellen geht. Mir geht es nicht anders: laufe ich an einem Samstag über den Marienplatz im Stadtzentrum erblicke ich mittlerweile zumindest dann und wann bekannte Gesichter.

Anonym kann man hier schwerlich leben, das habe ich schon in der ersten Woche zu spüren bekommen, als mich eine neugierige Nachbarin ausgefragt hat. Wie beruhigend ist es da, dass Ravensburg doch nicht ganz so unschuldig ist, wie es immer tut.

Gleich zwei mal war ich letzte Woche im Landgericht, um von einem Prozess gegen einen vermeintlichen Großdealer zu berichten. Haschisch, Koks, Heroin, Pillen, Speed, das ganze Programm eben, soll der 33-Jährige vertickt haben. Vor allem mit kleineren Dealern soll er Geschäfte gemacht und dabei mehrere zehntausend Euro Gewinn eingefahren haben.

Schon irgendwie beruhigend, dass auch hier nicht alles so brav und friedlich ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

In diesem Sinne, viele Grüße aus dem Drogensumpf Ravensburg!

Kurz gefasst

Ich habe schon immer einen Faible für kurz gefasste Lebensläufe gehabt. Ich mag es, wenn ganze Jahrzehnte auf ein paar Sätze zusammengedampft werden, wie gerade massenhaft geschehen am Beispiel von Joseph Biden, dem von Barack Obamas erwählten Vize, oder auch zu Madonnas Fünfzigstem Geburtstag Anfang der Woche.

Dabei sind es nicht nur Berühmtheiten oder wenigstens potenzielle Vizepräsidenten, deren Leben dank der Raffung plötzlich viel spannender, interessanter oder wenigstens: weniger banal klingt. Auch wir Otto-Normal-Bürger kommen dank moderner Technik in diesen Genuss kommen.

In einem Anflug von Melancholie habe ich mich vorhin durch die Kontaktliste meines Xing-Profils geklickt. Xing, das ist eine Business-Plattform, die je nachdem, wen man fragt, entweder der Pflege beruflicher Netzwerke oder der Hinterherschnüffeln nach Ex-Freundinnen dient (wenn Ihr mich fragt: beides stimmt ein bisschen).

Mitglied werden kann jeder. Man legt ein Profil an, das neben einem Foto und einem “Ich suche” und “ich biete” vor allem den beruflichen Werdegang enthält. Jede Station wird auf die Fakten reduziert, die Aneinanderreihung beschränkt sich auf Stationen, die Gründe für die Veränderungen werden völlig ausgespart. Wie wohl bei jedem Lebenslauf müssen vermutlich außerdem gewisse Übertreibungen eingerechnet werden – mit “eigenverantwortlich” kann man schließlich auch die selbständige Betätigung eines Lochers umschreiben.

Nichts desto trotz ist es faszinierend, den Lebensweg von Freunden und teilweise längst aus dem Leben verschwundenen Bekannten nachzuvollziehen. Bezeichnend ist oft schon, wie sich das eingestellte (Bewerbungs-)Foto über die Jahre verändert hat. 

Auch das eigene Leben liest sich plötzlich ganz anders, wenn man es auf die wenigen dargestellten Fakten reduziert. Nirgends steht etwas von den kleinen, persönlichen Triumphen, die keine Berufsbezeichnung tragen, oder denen, die zwar eine hatten, denen schlichtes Niederschreiben eigentlich gar nicht gerecht wird, weil sie so mühsam erkämpft worden sind.

Trotzdem: Wenn ein Leben auf wenige Zeilen komprimiert wird, beeindruckt das meist mehr, als wenn man ein ganzes Buch dazu verlesen hätte. Gerade weil Zweifel, Zaudern und Kampf zu Gunsten des Gesamtwegs verschwimmen, weil man auf einen Blick sehen kann, wohin das alles geführt hat, scheint Zusammenfassung trotz etwaiger Umwege geschliffener und schöner. 

Eine besonders schöne Form des kurz gefassten Lebenslaufes stammt übrigens aus der Feder eines berühmten Schriftstellers. Erich Kästner beendet sein 1930 veröffentlichtes Gedicht, “Kurzgefasster Lebenslauf”, mit folgenden passenden Worten: ”Zusammenfassend lässt sich etwa sagen: Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter.”

In diesem Sinne, viel Spaß beim Zusammenfassen!

Ohne mich

Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich einfach zehn Minuten später aufgestanden wäre. Dann hätte ich weniger Zeit gehabt. Dann hätte ich die Zeitung weniger gründlich gelesen.

Ich wäre an den Berichten zu Georgien hängen geblieben und vielleicht auch an dem Artikel zum Jahrestag des Prager Frühlings. Ich hätte ein wenig zum Thema Olympia gelesen und im Feuilleton, den Rest hätte ich überflogen. Vermutlich hätte ich die “Nachts in”-Serie einfach überblättert.

Habe ich aber nicht. Ich hatte Zeit und habe ihn gelesen, den Artikel über das Berliner Nachtleben. Ich gebe zu, ich fand ihn nicht besonders gut geschrieben, zumindest nicht aus Sicht von einem, der mal dort gelebt hat. Der Magie dieser Namen konnte ich mich trotzdem nicht entziehen. “Bar 25″, “Prenzlauer Berg” und sogar “Ostkreuz” (versteckt im Bildnachweis). Den Rest hat meine Erinnerung erledigt. 

Auf einmal waren sie wieder da, die Bilder aus fast drei Jahren Hauptstadt. Seit zwei Monaten bin ich nun weg. Nach und nach häufen sich die Ereignisse, die wieder stattfinden – und bei denen ich von diesem Wieder ausgenommen bin: Geburtstagsfeiern, spontanes Grillen im Park oder auch auf dem Bürgersteig, alte Freunde. Kurz: Es ist traurig, wenn man merkt, dass das Leben auch ohne einen weitergeht. 

Einerseits. Andererseits ist es doch auch gerade das Wissen um die eigene Ersetzbarkeit, die frei macht. Mein Platz im “Fengler” wird ebenso wenig leer bleiben wie der Terminkalender meiner Freunde in Berlin. Wer meint, unabkömmlich zu sein, der irrt. Und das ist gut so. Wie sonst sollte man irgendwo weggehen und irgendwo anders wieder ankommen?

In diesem Sinne, gute Reise!

PS: Dies war übrigens mein 200. Eintrag – aber das nur am Rande ;o)

Fauler Pelz?

Bin ich froh, heute nicht in Heidelberg heiraten zu müssen. Dann müsste ich nämlich vermutlich anstehen, um mein “Ja” (oder ggf. auch mein “Nein”) loswerden zu können. 

Ich kann das schreiben, denn so langsam gewöhne ich mich an meinen neuen Platz im Straßenatlas. War Heidelberg früher, von Berlin aus, noch gut sieben Stunden weg, ist es jetzt nur noch halb so weit. Dieses Wochenende habe ich das genutzt und eine Freundin dort besucht. 

Ein schönes Städtchen, das muss ich zugeben. Nur scheint der halbe Ort demnächst vor den Traualtar treten zu wollen. Sage und schreibe zwölf (zwölf!) Junggesellen- und Junggesellinnen-Abschiede haben wir gestern Abend in der Altstadt gezählt. 

Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich mich nicht in diese Schlange einreihen möchte?

Zwar war bzw. bin ich allein in diesem Jahr zu drei verschiedenen Hochzeiten eingeladen. Ich freue mich darauf. Hochzeiten sind, immerhin, meist recht lustiger Grund zum Feiern.
Der Wunsch, selber so eine Feier organisieren zu wollen, ist aber noch ziemlich weit weg.

In diesem Sinne, ein Grund zum Grübeln?

Zitat

Keine Ahnung, wieso ich gerade jetzt darauf komme: eine sehr gute Freundin von mir hat vor Monaten einmal einen Satz gesagt, den ich mir damals aufgeschrieben habe, um ihn nicht zu vergessen. Ich hatte gehofft, irgendwann einmal einen Blog-Eintrag daraus zu basteln, allerdings ist das nie passiert.

Das Zitat fristet seitdem ein recht zurückgezogenes Dasein, niedergeschrieben und fast vergessen in einem meiner Notizbücher. Doch dafür ist es eindeutig zu schade. Darum möchte ich ihm nun hier endlich die verdiente Bühne eröffnen.

Gesagt hat diesen schönen Satz meine sehr gute Freundin J., als wir über das Weggehen und das Ankommen diskutierten. Eine Situation, die wir beide recht gut kennen. Eine Situation aber, die sich viele andere Menschen ein Leben lang nicht wirklich erschließen wird, weil deren Weggehen und Ankommen immer mit Netz und doppeltem Boden geschieht. 

Ankommen ist nämlich keineswegs immer Urlaub. Ankommen ist aber immer auch Arbeit. Ankommen, das heißt, die eine Welt auf Kosten der anderen hinter sich zu lassen. Ankommen heißt Umdenken.

Ankommen, das ist nicht zwangsweise so dramatisch, wie ich es jetzt formuliere. Ankommen ist, als würde man einen Hamster in ein Aquarium werfen und sagen: ‘nun guck, dass Du Freunde findest’. So hat es meine gute Freundin J. formuliert. Ich finde das ganz treffend. Darum habe ich es auch in meinem Notizbuch festgehalten. 

In diesem Sinne, das mit dem Hamster bitte nicht zu Hause ausprobieren!

Autobahn-Party

Ein seltsamer Ort war es ja doch, den sich die Jungs und Mädels für ihre Party ausgesucht hatten: eine Autobahnraststätte irgendwo auf der A96 zwischen München und Leutkirch.

Es war gegen halb elf, als ich mit beinahe trockenem Tank und nervös-feuchten Händen gen Tanksäule rollte. Von außen wirkte alles ruhig, fast schon gespenstisch. Ich war sicher: wäre hier auch geschlossen, ich würde es nicht noch einmal bis zur nächsten Tanke schaffen. (Zwei geschlossene hatte ich schon hinter mir).

Drinnen allerdings steppte der Bär. Oder der Werner. So meine ich es jedenfalls aus den Liedern herausgehört zu haben. Gesungen wurden die von ungefähr zwölf Männern und Frauen, die sich um die paar einsamen Stehtische im Innenraum der Tankstelle gruppierten.

Offensichtlich mit sehr viel Spaß! Es wurde gesungen, gelacht und sogar ein wenig getanzt. Und während ich so mein Portemonnaie zückte, um zu bezahlen, war ich direkt versucht, einfach mitzufeiern. Langsam dämmerte es mir: so ein seltsamer Ort war es eigentlich gar nicht, den dieses feiernde Dutzend sich für die Party ausgesucht hattte! Im Gegenteil: wo sonst kann man ständig mit potenziellem Gästenachschub und immer neuen, spannenden Geschichten rechnen?

An der Autobahnraststätte!
Wo versammelt sich schließlich irgendwann alles, von jung bis alt, von Fiesta bis Ferrari? Tanken müssen sie schließlich alle!

Ich war schon wieder auf der Strecke, als ich diesen Gedanken fertig sortiert hatte. Wie ein Blitz traf ich die Erkenntnis! Es gibt kaum einen besseren Ort! Fast hätte ich umgedreht (und wäre als Geisterfahrer in die Verkehrsfunk-Annalen eingegangen). So faszinierend schien mir plötzlich der verwegene Plan der Raststätten-Feierer.

Doch vermutlich hätte ich es kaum heil zurück geschafft, so gegen den Strom. So schlau war ich noch. Ich mich also noch eine Weile gedulden müssen, his ich zu ihnen stoßen kann. Immerhin: nächste Woche fahre ich wahrscheinlich nach Heidelberg. Wieder ein ganzes Stück Autobahn. Dieses Mal werde ich schlauer sein …

In diesem Sinne, bis zur nächsten Feier!