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	<title>Comments on: Vielleicht</title>
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	<description>Ansichten, Umsichten, Draufsichten</description>
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		<title>By: hanna</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/vielleicht/comment-page-1/#comment-230</link>
		<dc:creator>hanna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 01:31:16 +0000</pubDate>
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		<description>...aber wir sprechen diese &quot;Mitteldinger&quot; dennoch nicht laut aus (und &quot;Doppeldinger&quot; meist schon gar nicht)...und gestehen wir uns das wirklich zu? 

Wie oft stellt man selbst tatsächlich (innerlich) fest, dass man zwei Menschen &quot;ganz liebt&quot; oder einen Menschen &quot;halb liebt&quot;...?
Ist vielleicht weniger von einer Unterstellung eindimensionalen Verhaltens anderer Menschen auszugehen als von der jedem Menschen innewohnenden Hoffnung, der &quot;Eine&quot; zu sein oder der Befürchtung der &quot;Halbe&quot; zu sein? Treibt uns das nicht zu der Vorstellung &quot;Er liebt mich, er liebt mich nicht&quot;? Und ist diese Vorstellung nicht eine Art Schutzpanzer, sich dem Eingeständnis &quot;Ich werde VIELLEICHT geliebt&quot; und der damit einhergehenden Verunsicherung zu entziehen? Denn neben der für eine Seite schon frustrierenden Kategorie der Polygamie gibt es in diesem Kontext wohl oder übel noch eine &quot;Minorgamie&quot; (und wer unterzieht sich schon gerne der darauffolgenden selbstgestellten Frage: &quot;Warum liebt er mich nur vielleicht?&quot;)

Sucht man, wenn man mehrere Menschen auf die gleiche Weise liebt, nicht irgendwann- wie selbstverständlich- nach dem Menschen, der gerade nicht in die &quot;vielleicht&quot;-Schublade passt oder Opfer der &quot;Minorgamie&quot; ist? 

Und wer will aber umgekehrt freiwillig das Objekt dieser Suche sein???...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;aber wir sprechen diese &#8220;Mitteldinger&#8221; dennoch nicht laut aus (und &#8220;Doppeldinger&#8221; meist schon gar nicht)&#8230;und gestehen wir uns das wirklich zu? </p>
<p>Wie oft stellt man selbst tatsächlich (innerlich) fest, dass man zwei Menschen &#8220;ganz liebt&#8221; oder einen Menschen &#8220;halb liebt&#8221;&#8230;?<br />
Ist vielleicht weniger von einer Unterstellung eindimensionalen Verhaltens anderer Menschen auszugehen als von der jedem Menschen innewohnenden Hoffnung, der &#8220;Eine&#8221; zu sein oder der Befürchtung der &#8220;Halbe&#8221; zu sein? Treibt uns das nicht zu der Vorstellung &#8220;Er liebt mich, er liebt mich nicht&#8221;? Und ist diese Vorstellung nicht eine Art Schutzpanzer, sich dem Eingeständnis &#8220;Ich werde VIELLEICHT geliebt&#8221; und der damit einhergehenden Verunsicherung zu entziehen? Denn neben der für eine Seite schon frustrierenden Kategorie der Polygamie gibt es in diesem Kontext wohl oder übel noch eine &#8220;Minorgamie&#8221; (und wer unterzieht sich schon gerne der darauffolgenden selbstgestellten Frage: &#8220;Warum liebt er mich nur vielleicht?&#8221;)</p>
<p>Sucht man, wenn man mehrere Menschen auf die gleiche Weise liebt, nicht irgendwann- wie selbstverständlich- nach dem Menschen, der gerade nicht in die &#8220;vielleicht&#8221;-Schublade passt oder Opfer der &#8220;Minorgamie&#8221; ist? </p>
<p>Und wer will aber umgekehrt freiwillig das Objekt dieser Suche sein???&#8230;</p>
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