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	<title>Felix&#039; Welt &#187; Tresenweisheiten</title>
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		<title>Landwirt(innen)</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 22:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin käuflich. Zumindest was meine berufliche E-Mail-Adresse angeht. Die steht nämlich in verschiedenen Datenbanken, bei denen Werbetreibende sich gegen Entgelt einen E-Mail-Verteiler mit Journalisten-Adressen zusammenstückeln können. Wie teuer ich bin, weiß ich nicht genau. Auch nicht, ob es mich &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/landwirtinnen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/landwirtinnen/2012-02-06-landwirt/" rel="attachment wp-att-2803"><img class="aligncenter size-full wp-image-2803" title="2012-02-06-Landwirt" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2012-02-06-Landwirt.jpg" alt="" width="510" height="257" /></a></p>
<p>Ich bin käuflich. Zumindest was meine berufliche E-Mail-Adresse angeht. Die steht nämlich in verschiedenen Datenbanken, bei denen Werbetreibende sich gegen Entgelt einen E-Mail-Verteiler mit Journalisten-Adressen zusammenstückeln können.</p>
<p>Wie teuer ich bin, weiß ich nicht genau. Auch nicht, ob es mich vielleicht sogar auf Raten gibt. Wirklich unerschwinglich kann ich allerdings nicht sein. Das merke ich daran, dass ich immer mal wieder E-Mails bekomme, mit denen ich so gar nichts anfangen kann.</p>
<p>Die Highlights derzeit sind:</p>
<ul>
<li>Informationen zu einem Musiker, von dem ich noch nie etwas gehört habe, dessen (Künstler?)Name ins Deutsche übersetzt aber so viel bedeutet wie &#8220;Massenvergewaltigung&#8221;.</li>
<li>Nachrichten über Kerzen, die je nach Jahreszeit für einen besonders gelungenen Winterabend, Valentinstag, Ostersonntag oder Sommerabend sorgen und/oder ideal sind für einen Tag im Herbst oder Winter. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön: Ich gebe immer mal wieder Seminare zum Thema Pressearbeit und nutze diese Pressemitteilungen hier gerne und anonymisiert als Negativbeispiele)</li>
<li>Pressemappen zu Kreuzfahrten diversen Reedereien</li>
<li>relativ neu: Newsletter für den verkappten Landwirt in mir (Bild oben).</li>
</ul>
<p>Bedenkt man, dass die Kosten für Werbung und meine E-Mail-Adresse ja in irgendeiner Form auf das jeweilige Produkt aufgeschlagen werden, wird einem schon manchmal etwas anders. Andererseits: So teuer kann es ja nicht gewesen sein. Sonst würden ja zumindest die E-Mail-Adressen zur Werbezielgruppe passen. Und meine wäre dann nicht dabei.</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; noch jemand eine Portion Sommergetreide?</p>
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		<title>Janua&#8230;bähhh</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 22:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag den Januar nicht. Aus Gründen. Mehreren sogar: Weil Weihnachten vorbei ist. Da kann man den Dezember über so schön drauf hinleben. Weil man dann Urlaub hat, seine Familie und lauter alte Freunde wiedersieht. Im Januar ist das erstmal &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/janua-bahhh/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.felix-welt.de/janua-bahhh/2012-01-09-januar-2/"><img class="aligncenter" title="2012-01-09-Januar" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2012-01-09-Januar1.jpg" alt="" width="441" height="229" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich mag den Januar nicht. Aus Gründen. Mehreren sogar:</p>
<ul>
<li>Weil Weihnachten vorbei ist. Da kann man den Dezember über so schön drauf hinleben. Weil man dann Urlaub hat, seine Familie und lauter alte Freunde wiedersieht. Im Januar ist das erstmal vorbei. Was für ein gemeines Loch sich da plötzlich auftut.</li>
<li>Weil für einen Nicht-Karnevalisten auch die drohende Fastnacht da nichts dran ändern kann.</li>
<li>Weil auf einmal all die Sachen anstehen, die man vor wenigen Tagen noch großzügig auf &#8220;nächstes Jahr&#8221; verschoben hat.</li>
<li>Weil der Januar ein gemeiner Nimmersatt auf meinem Konto ist: Autoversicherung, Kfz-Steuer, Zeit-Abo, Hausratversicherung, usw. &#8211; da ist man arm kaum hat man das Dezembergehalt auch nur von weitem gesehen.</li>
<li>Weil der Winter im Januar erst richtig loslegt.</li>
<li>Weil der Winter aber nicht mehr verschneit-romantisch ist wie manchmal in Dezember oder wenigstens knackig-kalt wie früher in Berlin, sondern nass, ungemütlich und undefinierbar.</li>
<li>Weil es draußen immer noch mehr dunkel als hell ist.</li>
<li>Weil nach dem Januar nur der Februar kommt &#8211; und der ist auch nicht besser (nur kürzer).</li>
</ul>
<p>In diesem Sinne, ich bin dann mal Winterschlaf machen &#8230;</p>
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		<title>Vorsätzlich II</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/vorsatzlich-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 20:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Splitter]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Vorsätze sind eine schöne Sache, trotzdem bin ich froh, dass sie meistens nicht eingehalten werden. Heute war es jedenfalls wieder angenehm leer beim Sport &#8211; wer hätte gedacht, dass das so schnell geht. In diesem Sinne &#8211; schönen Abend &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/vorsatzlich-ii/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/vorsatzlich/">Gute Vorsätze</a> sind eine schöne Sache, trotzdem bin ich froh, dass sie meistens nicht eingehalten werden. Heute war es jedenfalls wieder angenehm leer beim Sport &#8211; wer hätte gedacht, dass das so schnell geht.</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; schönen Abend noch!</p>
<div class="bottomcontainerBox" style="">
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		<title>Vorsätzlich</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/vorsatzlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 20:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Splitter]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe sie gesehen. Hunderte von ihnen. All die guten Vorsätze für 2012 waren heute bei mir im Fitnessstudio. Mehr Sport treiben und gesünder zu leben ist schließlich ein Klassiker unter den frommen Wünschen für das neue Jahr &#8211; entsprechend &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/vorsatzlich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2012-01-02-Vorsaetzlich-frei.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2735" style="margin-bottom: -4px; margin-righr: 4" title="2012-01-02-Vorsaetzlich-frei" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2012-01-02-Vorsaetzlich-frei.jpg" alt="" width="310" height="207" /></a>Ich habe sie gesehen. Hunderte von ihnen. All die guten Vorsätze für 2012 waren heute bei mir im Fitnessstudio. Mehr Sport treiben und gesünder zu leben ist schließlich ein Klassiker unter den frommen Wünschen für das neue Jahr &#8211; entsprechend voll war es. In der Umkleide, an den Laufbändern, an den Geräten &#8211; eigentlich überall. Hätte ich mir eigentlich auch vorher denken können.</p>
<p>Ich bin nur froh, dass gute Vorsätze ja in der Regel nicht all zu lange halten. Entsprechend dürfte es schon in ein paar Wochen wieder angenehm leer (oder wenigstens leerer) sein. Und irgendwie ist es ja auch ganz unterhaltsam, all die Leute mal wiederzusehen, die man zuletzt vor einem Jahr hat hier schwitzen sehen.</p>
<p>Ein wenig Sorgen mache ich mir nur um eine weitere Aktivität, die ich eigentlich noch diese Woche erledigen wollte: ich muss nämlich zum Friseur. Und gehören neue Frisuren nicht auch irgendwie zu den klassischen Neujahrs-Vorhaben? Von wegen neuer Anfang, neues Aussehen?</p>
<p>In diesem Sinne, ich stelle mich wohl besser auf eine längere Wartezeit ein &#8230;</p>
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			<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-url="http://www.felix-welt.de/vorsatzlich/"  data-text="Vorsätzlich" data-count="horizontal" data-via="felix-welt">Tweet</a>
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		</item>
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		<title>Vater der Kellnerin</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/vater-der-kellnerin/</link>
		<comments>http://www.felix-welt.de/vater-der-kellnerin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 19:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Desillussionierend]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie könnte Deine Tochter sein. Früher habe ich immer gedacht: Wenn einem dieser Satz durch den Kopf geht, dann ist man alt. Inzwischen denke ich: Noch schlimmer ist es, wenn jemand anderes diesen Satz zu Dir sagt. Mit Kellnerinnen zu flirten &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/vater-der-kellnerin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie könnte Deine Tochter sein. </em>Früher habe ich immer gedacht: Wenn einem dieser Satz durch den Kopf geht, dann ist man alt. Inzwischen denke ich: Noch schlimmer ist es, wenn jemand anderes diesen Satz zu Dir sagt.</p>
<p>Mit Kellnerinnen zu flirten ist einfach. Zumindest wenn man die Definition des Wortes &#8220;flirten&#8221; nicht vom Erfolg des Flirt-Versuchs abhängig macht. Kellnerinnen können schlecht weglaufen. Außerdem sind sie darauf getrimmt, zunächst einmal freundlich zu sein. Jeder noch so plumpe Flirtversuch wir daher zunächst zumindest mit einem Lächeln quittiert. Gar nicht unbedingt wegen eines etwaig zu erwartenden Trinkgeldes, sondern weil es zum professionellen Kellnern nun einmal dazu gehört, freundlich zu lächeln.</p>
<p>Neben der Tatsache, dass sie Biernachschub bringen, ist das vermutlich einer der Hauptgründe, warum Männer Kellnerinnen toll finden. Egal wie schlecht der Witz ist, den sie gerade erzählen, die Frau mit dem Tablett gibt zumindest vor, sich genau so sehr darüber zu amüsieren wie der Witzerzähler selbst.</p>
<p>Ich würde lügen, wenn ich mich davon freisprechen würde. Ich kann nicht nur großartig schlechte Witze erzählen, sondern gucke hin und wieder auch selbst mit sehnsüchtigem Blick einer gutaussehenden Kellnerin hinterher. Vor Jahren hat das sogar mal für eine Verabredung nach Feierabend gereicht.</p>
<p>Das ist allerdings schon eine ganze Weile her &#8211; und sie war damals schon zwei Jahre jünger als ich. Kellnerinnen, zumindest die hübschen, sind nämlich meist Studentinnen &#8211; und damit liegen zwischen ihnen und mir heute oft zehn oder gar zwölf Jahre Altersunterschied. &#8220;Sie könnte Deine Tochter sein!&#8221; Gut, so ganz stimmt das nicht &#8211; noch nicht. Manchmal ist es allerdings frustrierend, wie nah ich mittlerweile an dieser Aussage bin.</p>
<p>In diesem Sinne, Danke D. fürs dran Erinnern <img src='http://www.felix-welt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="bottomcontainerBox" style="">
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			<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-url="http://www.felix-welt.de/vater-der-kellnerin/"  data-text="Vater der Kellnerin" data-count="horizontal" data-via="felix-welt">Tweet</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Pferdeflüsterer</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/pferdeflusterer/</link>
		<comments>http://www.felix-welt.de/pferdeflusterer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 17:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Splitter]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zum letzten Eintrag diese Karte, die ich in einer Berliner Kneipe gefunden habe. In diesem Sinne, tell me doch nothing from the horse! Tweet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-10-03-pferd.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2592" title="2011-10-03-pferd" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-10-03-pferd.jpg" alt="" width="490" height="353" /></a></p>
<p><a href="http://www.felix-welt.de/pferdemann/">Passend zum letzten Eintrag</a> diese Karte, die ich in einer Berliner Kneipe gefunden habe.</p>
<p>In diesem Sinne, tell me doch nothing from the horse!</p>
<div class="bottomcontainerBox" style="">
			<div style="float:left; width:85px;padding-right:10px; margin:4px 4px 4px 4px;height:30px;">
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			<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-url="http://www.felix-welt.de/pferdeflusterer/"  data-text="Pferdeflüsterer" data-count="horizontal" data-via="felix-welt">Tweet</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Männlicher Finger</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/mannlicher-finger/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 20:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Desillussionierend]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-welt.de/?p=2577</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin so froh, dass ich ein Mann bin. Das stand nämlich heute einen Moment auf der Kippe. Es war keine neue Erkenntnis, die wir heute in der Redaktion diskutiert haben. Irgendwer hatte sie allerdings neu aus einem Zeitungsartikel gefischt: &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/mannlicher-finger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-09-12-Hand.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2578" style="margin-right: 5px;" title="2011-09-12-Hand" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-09-12-Hand.jpg" alt="" width="198" height="315" /></a>Ich bin so froh, dass ich ein Mann bin. Das stand nämlich heute einen Moment auf der Kippe.</p>
<p>Es war keine neue Erkenntnis, die wir heute in der Redaktion diskutiert haben. Irgendwer hatte sie allerdings neu aus einem Zeitungsartikel gefischt: Bei Männern ist der Ringfinger länger als der Zeigefinger. Frauen hingegen tendieren zu eher gleich langen Zeige- und Ringfingern.</p>
<p>Der Grund liegt wie so oft in den Hormonen. Platt gesagt: Je mehr vom Männlichkeits-Hormon Testosteron ein Fötus im Mutterleib aufnimmt, desto größer wird der Längenunterschied zwischen den beiden Fingern. Das hat der englische Anthropologe John Manning vor ungefähr zehn Jahren herausgefunden.</p>
<p>Manning selbst hat sein Ergebnis mehrfach nachgeprüft und dabei immer neue Belege für den Testosteron-Überschuss gefunden. Am besten belegt ist der Zusammenhang laut einem <a href="http://www.zeit.de/2008/08/M-Fingerlaengen" target="_blank">Artikel aus Die Zeit</a> beim Verhältnis von Fingerlängen und sportlicher Leistungsfähigkeit. Erfolgreiche Schwimmer, Sprinter, Fußballer, Skifahrer und Fechter haben demnach einen im Schnitt längeren Ringfinger als erfolglose oder Nicht-Sportler: &#8220;Bei einem Wettrennen sollte Fingerforscher Manning aus den Fingerlängen lesen, in welcher Reihenfolge fünf Läufer das Ziel erreichen. Seine Vorhersage war fast perfekt – nur Platz 3 und 4 waren vertauscht.&#8221;</p>
<p>Nun ist die Fingerlänge nicht die einzige Länge, von der Rückschlüsse auf andere Eigenschaften &#8211; oder Längen &#8211; gezogen werden. Bekannt ist der Vergleich zwischen Nase und dem sprichwörtlichen &#8220;Johannes&#8221; eines Mannes, der inzwischen als widerlegt gilt. Statt dessen sind zumindest einige amerikanische Forscher inzwischen der Ansicht, dass es eine minimale Korrelation zwischen Schuhgröße und der Länge des Penis gibt &#8211; in Korea dagegen muss auch hier wieder ein Finger herhalten.</p>
<p>Wie realistisch solche Vergleiche sind, lasse ich nun mal dahingestellt. Folgt man Mannings Zeige-Ringfinger-Theorie arbeiten in der Redaktion seit heute nachmittag jedenfalls deutlich mehr Männer als noch zu Beginn des Arbeitstages. Dafür habe ich einige Frauen aus den anderen Abteilungen kennengelernt, von denen ich bisher nicht mal wusste, dass sie existieren &#8211; bisher hatte ich sie für Männer gehalten.</p>
<p>In diesem Sinne, zum Glück glaube ich als Journalist nicht alles, was in der Zeitung steht &#8230;</p>
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		<title>Kühlschrank &#8211; ganz privat</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/kuhlschrank-ganz-privat/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 20:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Anna mich das erste Mal in meiner Wohnung besucht hat, hat sie in meinen Kühlschrank geguckt &#8211; einfach so. Ich fand das schon ein wenig dreist. Ein Kühlschrank ist schließlich nicht einfach nur ein Ort, um Lebensmittel aufzubewahren. Ein &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/kuhlschrank-ganz-privat/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-08-23-Kühlschrank.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2533" style="margin-right: 4px;" title="2011-08-23-Kühlschrank" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-08-23-Kühlschrank-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a>Als Anna mich das erste Mal in meiner Wohnung besucht hat, hat sie in meinen Kühlschrank geguckt &#8211; einfach so. Ich fand das schon ein wenig dreist. Ein Kühlschrank ist schließlich nicht einfach nur ein Ort, um Lebensmittel aufzubewahren. Ein Kühlschrank ist Teil der Persönlichkeit!</p>
<p>Es beginnt damit, dass man zu Hause auszieht und das erste Mal dauerhaft selbst dafür verantwortlich ist, was im Kühlschrank ist &#8211; und ob überhaupt etwas darin ist. Plötzlich steht man vor Fragen wie Aldi oder Rewe, Butter oder Margarine und Familienpackung oder Kleinstration.</p>
<p>Im Regelfall sind das keine essentiellen Fragen. Man muss die Entscheidung auch nicht ein für allemal treffen &#8211; und genau deswegen sagt unser Kühlschrank vielleicht mehr über unsere Persönlichkeit aus als manche Grundsatzentscheidung.</p>
<p>In Filmen schauen dauerbeschäftigte Großstadtsingles gerne aus dramaturgischen Gründen in den Kühlschrank. Die Kamera filmt die Protagonisten dann aus der Perspektive der nicht vorhandenen Lebensmittel, vorbei an einem leeren Jogurtbecher und irgendetwas Verschimmelten. Die Darsteller setzen dazu in der Regel einen überraschten bis erwartet-enttäuschten Blick auf. So als hätten sie mit einem leeren Kühlschrank zwar gerechnet, hatten aber unmöglich sicher sein können.</p>
<p>Statt zumindest die verschimmelten Reste zu entfernen, schließen sie den Kühlschrank anschließend wieder. Doch das ist gar nicht das Unrealistische an der dargestellten Situation. Völlig an der Wirklichkeit vorbei geht vielmehr, dass sie so tun, als wären sie überrascht, dass der Kühlschrank leer war.</p>
<p>Ich sage nicht, dass ein Kühlschrank seinen Besitzer nicht überraschen kann. Auch ich finde immer mal wieder Dinge, die ich aus einem spontanen Impuls heraus gekauft, in den Kühlschrank gelegt und dann vergessen habe. Zugleich habe ich aber eine ganze Reihe von Dingen, die eigentlich immer in meinem Kühlschrank liegen &#8211; tun sie es nicht, weiß ich das und sie werden sie früher oder später nachgekauft.</p>
<p>Dazu gehört zum Beispiel Orangensaft fürs Frühstück, Jogurt, Feta-Käse, kaltes (logisch) Bier, Pesto, Senf, Butter und einige, über die Jahre immer wieder variierende weitere Dinge. Manches davon kenne ich schon von Kindertagen an. Anderes habe ich irgendwann angefangen zu kaufen, gerade weil es fast nie im Kühlschrank meiner Eltern lag. Es gibt Sachen, die sind irgendwie nach Beziehungen hängen geblieben. Sie landen seitdem immer wieder in meinem Einkaufskorb, weil ich sie inzwischen selbst gerne esse. Wieder andere Dinge habe ich nach Nächten bei Freunden auf der Couch in mein Standard-Repertoire aufgenommen.</p>
<p>Wie sehr ein Kühlschrank eine Persönlichkeit widerspiegelt, zeigt sich für mich auch immer wieder dann, wenn ich meine Eltern besuche &#8211; eigentlich der einzige Ort außer meiner Wohnung, wo ich ungeniert einfach so an den Kühlschrank gehe. Über 20 Jahre war ich hier zu Hause. Stehe ich vor dem geöffneten Kühlschrank wird mir ganz deutlich bewusst, dass ich hier schon lange nicht mehr wohne.</p>
<p>Aus Anna und mir ist übrigens nichts geworden. Ich glaube nicht, dass es an meinem Kühlschrank lag. Zumindest nicht nur.</p>
<p>In diesem Sinne, viele Grüße an Annas Kühlschrank!</p>
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		<title>Gefräßig</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/gefrasig/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 20:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Desillussionierend]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalisten müssen als sehr hungrig gelten. Oder als sehr gefräßig, je nachdem. Das würde zumindest erklären, warum auf Einladungen zu Presseterminen immer wieder darauf hingewiesen wird, dass &#8220;für das leibliche Wohl gesorgt ist&#8221;. Oder dass es &#8220;auch einen Imbiss geben &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/gefrasig/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-07-gefraessig.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2425" title="2011-07-gefraessig" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2011-07-gefraessig.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Journalisten müssen als sehr hungrig gelten. Oder als sehr gefräßig, je nachdem. Das würde zumindest erklären, warum auf Einladungen zu Presseterminen immer wieder darauf hingewiesen wird, dass &#8220;für das leibliche Wohl gesorgt ist&#8221;. Oder dass es &#8220;auch einen Imbiss geben wird&#8221;.</p>
<p>Manchmal wird die Einladung auch gleich in Großbuchstaben mit &#8220;Pressefrühstück&#8221; oder auch &#8220;Pressebrunch&#8221; betitelt &#8211; damit es auch die lesefaulen unter den gefräßigen Journalisten in jedem Fall sehen.</p>
<p>Zugeben würden das diejenigen, die die Einladungen schreiben, natürlich niemals. Vielmehr wisse man doch, wie stressig und kräftezehrend der Beruf des Journalisten sei, so ein Pressesprecher, als ich ihn darauf ansprach. Und dass zwischen der Hetze von Termin zu Termin oft einfach keine Zeit bliebe, um auch noch etwas zu essen.</p>
<p>Journalisten sind da gelassener. Nur unter halb vorgehaltener Hand gestand mir vor einiger Zeit ein frei arbeitender Kollege, dass er sich die Termine durchaus auch nach kulinarischen Gesichtspunkten aussuchen würde. &#8220;Erzählt wird ja doch immer das selbe &#8211; beim Essen dagegen geben sich die meisten noch richtig Mühe!&#8221;</p>
<p>Ich gebe zu, ein gutes Licht wirft das nicht auf meinen Berufsstand. Mal ganz abgesehen davon, dass mir nach diesem Blogeintrag keiner mehr glauben wird, dass für mich die Art der Verpflegung bei einer Pressekonferenz oder einem ähnlichen Termin nicht wirklich ausschlaggebend ist. Oder sagen wir: fast nicht ausschlaggebend. Denn eine Ausnahme gibt es: ein Hintergrundgespräch mit einem Vertreter der kassenärztlichen Vereinigung.</p>
<p>Da ich seit Jahren nicht mehr richtig krank und mindestens eben so lange nicht mehr beim Arzt war (<a href="http://www.felix-welt.de/generation-zahnarzt/">sieht man vom Zahnarzt ab</a>), habe ich bei diesem Termin wirklich gerne und auch sehr gut gegessen. Irgendwie muss ich mir schließlich meinen monatlichen Abzug für die Krankenversicherung wieder reinholen &#8211; und sei es auch nur ansatzweise. Wobei &#8230; natürlich wäre ich auch ohne Essen zu dem Termin gegangen.</p>
<p>In diesem Sinne, auf gute Gesundheit!</p>
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		<title>Domina-Gedanken</title>
		<link>http://www.felix-welt.de/domina-gedanken/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 21:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenweisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Gespräche sollte ich hier lieber nicht wiedergeben. Ihr könntet sonst einen falschen Eindruck von mir bekommen. Zum Beispiel heute. Da sind wir in der Redaktion in nur dreieinhalb Sätzen vom Thema einer banalen Pressekonferenz über betrunkene Flirtversuche weiter zu &#8230; <a href="http://www.felix-welt.de/domina-gedanken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Gespräche sollte ich hier lieber nicht wiedergeben. Ihr könntet sonst einen falschen Eindruck von mir bekommen. Zum Beispiel heute. Da sind wir in der Redaktion in nur dreieinhalb Sätzen vom Thema einer banalen Pressekonferenz über betrunkene Flirtversuche weiter zu Facebook und schließlich zum Thema Bondage und zu Domina-Spielen mit Hundeleine gekommen. Und es war nicht mal sonderlich kompliziert.</p>
<p>Das ist natürlich nicht immer so. Manchmal unterhalten wir uns auch ganz normal. Trotzdem ist es eigentlich kein Wunder, wenn man sich mal überlegt, wie das menschliche Gehirn so funktioniert.</p>
<p>Unser Kopf gleicht nämlich einem gewaltigen, dreidimensionalen Spinnennetz. Es gibt unzählige Knotenpunkte, die alle in irgendeiner Form miteinander verbunden sind. Zwischen diesen Knotenpunkten gibt es ein reges Hin und Her. Ständig schießen feine, elektrische Impulse auf den Verbindungen von A nach B nach C und wieder zurück. Stellt sich eine Verbindung als besonders erfolgreich heraus, etwa zwischen &#8220;heiße Kochplatte&#8221; und &#8220;Schmerz&#8221;, wird sie ausgebaut. Bewährt sich eine Verbindung nicht, verkümmert sie.</p>
<p>Auf eine ähnliche Art und Weise werden Erinnerungen und Gedanken sortiert. Hören wir ein Lied oft genug im Urlaub, entsteht eine Verbindung, die dafür sorgt, dass wir in Zukunft bei diesem Lied an diesen Urlaub denken. Von dort geht es via Nervenimpuls auf der gut ausgebauten Impulsautobahn weiter zur Erinnerung an unsere Urlaubsbekanntschaft aus eben jenem Sommer. Ein anderer Impuls geht gleichzeitig in Richtung des Konzerts, wo wir das besagte Lied zum ersten Mal gehört haben.</p>
<p>Je weiter sich das Ganze nun verzweigt, desto kurioser kann es werden. Viele Wege führen nach Rom und noch mehr von einem Gedanken zum nächsten. Hinzu kommt, dass unser Gehirn nicht in der Lage ist, nichts zu denken. Ist es unterbeschäftigt, fängt es an, wahllose neue Verbindungen auszuprobieren.Der Volksmund nennt das übrigens Kreativität.</p>
<p>Überlegt man nun, was passieren kann, wenn man die Köpfe von mehreren Menschen gemeinsam vor sich hinspinnen lässt, scheint die Diskussion heute vormittag eigentlich gar nicht mehr so komisch. Bedenkt man außerdem, dass Journalisten sich ja schon von Berufswegen andauernd mit mehr oder weniger seltsamen Menschen rumschlagen, wäre es eigentlich sogar ungewöhnlich, wenn das Gespräch anders oder zumindest weniger kurios verlaufen wäre. Ihr braucht Euch also keine Sorgen um mich zu machen. Zumindest nicht all zu viele.</p>
<p>In diesem Sinne, woran denkt Ihr eigentlich beim Thema Hundeleine?</p>
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