Manchmal ist es ganz schön anstrengend, neben jemandem zu stehen. Zumindest wenn es nicht irgendjemand ist. Wenn dieser jemand einem nämlich etwas bedeutet, das Gefühl aber nicht erwidert, dann kann es sogar richtig schmerzhaft sein.
Ich weiß nicht, ob ich damals verliebt gewesen bin. Verknallt in jedem Fall, was in meinen Augen schon noch etwas anderes ist. Wir haben zusammen gearbeitet, einander aus dem Weg zu gehen war also schwierig. Dass sie kein Interesse an mir hatte, hat sie mir allerdings recht schnell signalisiert. Ich fand das damals sehr fair. Geholfen hat es nicht. Gefühle kann man eben nicht einfach abschalten.
Was tut man in so einer Situation? Kann man so eine Situation überhaupt mit dem Verstand bewältigen? Der Kopf ist nur dazu da, den Bauch zu legitimieren, habe ich an anderer Stelle einmal sinngemäß geschrieben. Leider kann der Kopf manchmal ganz schön ratlos dastehen, wenn der Bauch (oder eben das Herz) nicht bekommt, was er (es) will – ganz egal, was man sich einzureden versucht.
In diesem Sinne – öfter mal den Stehplatz wechseln!
PS: Für alle, die das Foto kennen – nein, es war nicht die darauf abgebildete Dame.

Das Monster fehlt, ansonsten ist das Setting ist perfekt. Nebelschwaden wabern durch das Bild, man kann kaum zehn Meter weit sehen. Nur vereinzelt dringen Geräusche durch die Dunstwolken. Man hat tatsächlich das Gefühl, mitten in einem Horrorfilm zu sein.
Gerade weil sie vorbei ist, ist sie gefährlich. An manchen Tagen ist es leicht, sich in ihr zu verlieren. Gut ist das nicht. Sich zu sehr auf die Vergangenheit zu konzentrieren bedeutet, das Hier und Jetzt zu vernachlässigen. 

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