Tag Archive for 'Frauen'

Hustensaftbeziehungen

Hustensaft darf nicht schmecken, sonst wirkt er nicht. Beziehungen, um die man nicht kämpfen muss, sind nichts wert. Beide Aussagen sind Quatsch. Die zweite vielleicht noch mehr als die erste.

Eine gute Freundin von mir hat sich kürzlich verliebt. Er sei toll, sagt sie, so unkompliziert. Ungewohnt, findet sie, aber schön. Dabei hat sie mich an den Hustensaft erinnert. Und an mich selbst.

Aus dem Stegreif kann ich mindestens eine Hand voll Frauen aufziehen, bei denen ich mir sicher war: Wenn ich nur lange genug durchhalte, dann wird das was mit uns. Zum Teil ging es über Monate. Wirklich funktioniert hat es trotzdem nie – egal wie lange ich durchgehalten habe. Nur gelernt habe ich nichts aus diesen Erfahrungen. Und das ist es, was mich gerade wundert.

Schließlich habe ich auch ganz andere Erfahrungen gemacht. Es gab sie, die Frauen, mit denen es wie von selbst lief. Man lernte sich kennen, kam sich näher und irgendwann ganz nahe – ganz unkompliziert. Nicht oft, aber immerhin. Sollte mich das nicht nachdenklich machen? Wieso fallen wir Menschen – und ich verallgemeinere jetzt einfach mal – immer wieder auf das selbe Spiel rein? Warum meinen wir, was kompliziert anfängt, wird schon irgendwann einfach enden? Wieso darf Hustensaft nicht helfen und schmecken?

Sehen wir den Tatsachen doch ins Gesicht: Wenn es schon vor dem Beginn einer Beziehung nicht funktioniert, wird daran auch eine Beziehung nichts ändern – egal wie sehr Hollywood das Gegenteil propagiert! Und wenn man dem Hustensaft nur genügend Zucker beimischt, dann schmeckt er auch irgendwann.

In diesem Sinne, ein Hoch auf das Unkomplizierte!

Großkleine Cowboys

Liebe Frauen, gebt uns einen Hut und wir sind glücklich. Denn tief drinnen sind wir doch alle kleine Jungen, die am liebsten großer Cowboy spielen. Oder anders, liebe Frauen, wir Männer sind gar nicht so kompliziert, wie Ihr immer tut.

Das Haus, in dem ich aufgewachsen bin, steht in einer verkehrsberuhigten Zone in der Nähe eines Waldes. Als Kind habe ich stundenlang draußen gespielt, meist mit dem Fahrrad, das wahlweise Auto, Motorrad oder Pferd war. Wie alle Jungen habe ich von gefährlichen Abenteuern geträumt, die ich selbstverständlich allesamt heldenhaft meisterte, um mich anschließend mit meinen Taten zu brüsten.

Schon damals galt es, vor den Freunden und irgendwie wohl auch vor den Mädchen einen guten Eindruck zu machen. Als Junge hatte man ein harter Kerl zu sein, Tränen waren ebenso verpönt wie der Ruf nach den Eltern. Wer vom Rad fiel, biss die Zähne zusammen. Wer nach Hause lief, um sich von Mami ein Pflaster aufkleben zu lassen, war unten durch.

Das Pflaster hat man sich trotzdem oft geholt – nur später. Wenn es dunkel wurde, mussten ohnehin alle nach Hause. Es blieb also immer noch genügend Zeit, um sich bemitleiden zu lassen, bevor es ins Bett ging (oder ausschimpfen zu lassen – weil die neue Hose wieder mal nach nur zwei Tagen ein großes Loch am Knie hatte).

Wirklich viel hat sich seitdem nicht verändert. Ja, wir sind größer geworden, einige von uns vielleicht sogar klüger. Trotzdem laufen wir draußen immer noch rum wie kleine Cowboys, die  von den anderen Kindern bewundert werden wollen. Von den Jungs, besonders aber natürlich von den Mädchen. Dafür riskieren wir gerne das eine oder andere blutige Knie.

Für den Abend wünschen wir uns aber dann doch wieder jemand, der uns einfach nur ein Pflaster auf die Kratzer des Tages klebt – während sie uns mit der anderen Hand zärtlich über den Cowboyhut streichelt.

In diesem Sinne, einen Gruß an Lucky Luke, den Held meiner Kindheit!

Perfekte Frau

Vermutlich ist sie irgendwo da draußen, die perfekte Frau. Von mir aus kann sie auch da bleiben. Ich will sie nicht. Sie würde mir den ganzen Tag vor Augen führen, dass ich nicht perfekt bin.

Frauen können Stunden damit zubringen, Pickel zu überschminken, reale (oder gefühlte) Fettpölsterchen zu kaschieren und ihre vermeintlich zu kleinen (oder zu großen Brüste) größer (oder kleiner) wirken zu lassen. Perfektion ist alles, scheinen sie zu denken. Quatsch, denke ich. Eine perfekte Frau – was wollte die denn mit einem Typen wie mir?

Abgesehen davon mag ich gerade die kleinen Fehler. Was das Aussehen angeht, aber auch sonst. Sie machen einen Menschen sympathisch. Außerdem machen sie interessant. Denn Perfektion ist irgendwie auch immer steril – und damit langweilig.

Was will ich mit einer Frau, die immer perfekt aussieht, immer das richtige sagt und immer die richtigen Entscheidungen trifft und getroffen hat? Ich würde mir nicht nur furchtbar dumm, hässlich und klein vorkommen. Ich wüsste auch irgendwann gar nicht mehr, was ich mit so einer Frau reden sollte. Sie wüsste es doch eh besser – und vermutlich würde sie mir das perfekt-versteckt und rücksichtsvoll beibringen.

Wie erfrischend ist da eine Frau, bei der vielleicht auch mal die Hose an der Hüfte zwickt und die unterhaltsam von den dummen Fehlern erzählen kann, die sie gemacht hat! Die vielleicht nicht perfekt, aber deswegen auch nicht langweilig ist und neben der auch ich mir nicht den ganzen Tag so fies unperfekt vorkäme. Ganz ehrlich: So eine Frau wäre perfekt für mich!

In diesem Sinne – nicht perfekte Frauen, bitte melden!

Backbedürfnis

Frauen sind komisch. Zugegeben, das ist keine neue Erkenntnis. Wohl neu ist aber der Grund für die neuerliche Feststellung.

Frauen sind komisch, weil sie andauernd backen müssen. Und ich spreche hier nicht von Einzelfällen. Erst heute morgen informierte eine frühere Kollegin die Welt und mich via Twitter, dass sie Muffins gebacken hätte – und das bei Temperaturen von über 30 Grad. Zwei weitere Kolleginnen hatten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon ihre Muffins aus dem Ofen geholt – unabhängig voneinander, versteht sich.

Ich kann gut nachvollziehen, warum jemand Freude daran hat, ein besonders leckeres und/oder raffiniertes Abendessen zuzubereiten. Eine Tätigkeit, die für Männer wie für Frauen gleichermaßen erfüllend sein kann. Backen dagegen scheint, aller Emanzipation zum Trotz, eine Frauendomäne geblieben zu sein. Ein Mann käme nie auf die Idee, bei tropischen Außentemperaturen Teigberge in Papierhüllen zu füllen. Frauen dagegen scheint diese Tätigkeit sogar Spaß zu machen.

Nun ist es freilich nicht so, dass wir Männer von diesem seltsamen Drang nicht hin und wieder profitieren würden (ich zum Beispiel esse gern Muffins). Trotzdem frage ich mich, woher dieses seltsame Backbedürfnis kommt. Ein Relikt aus früheren Zeiten, als das Brot noch selbst gebacken und das Feuer die einzige Lichtquelle in der “guten Stube” war? Ein symbolischer Akt der männerlosen Zeugung, der mit der Geburt der ofenfrischen Küchlein endet?

Liebe Frauen, natürlich dürft Ihr Eure Geheimnisse haben. Aber wenn eine von Euch sich trotzdem bemüßigt fühlt, mir den Ursprung Eures Back-Gens zu erklären, sage ich sicher nicht nein. Und wenn dabei der eine oder andere Muffin für mich rausspringt – um so besser.

In diesem Sinne, bitte den Ofen jetzt auf 220 Grad vorheizen!

Mitgedacht

Ich denke viel. Ich denke auch gern. Ich denke allerdings am liebsten für mich. Darum finde ich es auch extrem anstrengend, wenn ich gezwungen bin, andauernd noch für jemand anderen mitzudenken. Vor allem möchte ich nicht mehr andauernd für Anne mitdenken.

Anne heißt natürlich nicht wirklich Anne. Ihr wirklicher Name tut aber nichts zur Sache. Allerdings würde Anne sich vermutlich nicht mal beschweren, wenn ich sie hier namentlich nennen würde. Sie beschwert sich überhaupt sehr selten. Das finde ich so anstrengend an ihr.

Weil Anne so gut wie nie sagt, ob ihr etwas gefällt oder nicht, muss ich das tun. Wenn ich mit Anne zusammen bin, muss ich also permanent für zwei denken: für mich – und für sie.

Das fängt schon an, wenn wir ins Kino gehen. Weil Anne selten eine Präferenz äußert (haben tut sie die sehr wohl!), ist es an mir, ihren und meinen Geschmack gegeneinander aufzuwiegen. Weil Anne auf “wollen wir noch bleiben oder willst Du gehen?” meist mit “ist mir egal” antwortet, überlege ich nicht nur, ob ich müde bin und ins Bett möchte. Gleichzeitig versuche ich auch immer abzuschätzen, wie wach Anne wohl noch ist.

Klar, ich könnte einfach nur nach meinem Kopf leben. Allerdings ist das sogar noch anstrengender, als für zwei zu denken. Denn auch wenn Anne sich so gut wie nie beschwert, sie ist einfach unglaublich gut darin, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn ich mal nur an mich gedacht habe. Vielleicht ist Anne nicht gut für mich. Dumm nur, dass sie das anders sieht. Zumindest in meinem Kopf.

In diesem Sinne, was denkt Ihr?

Männerdomäne

Wir sind das starke Geschlecht. Wo könnten wir das unserer Partnerin besser zeigen, als im Fitnessstudio? Sollte man jedenfalls meinen. Komisch, dass die meisten Männer gerade zwischen Hanteln und Gewichten besonders schwach werden.

Ich mag es, bei meiner Aufwärmrunde auf dem Crosstrainer Paaren zuzugucken, die ihre erste Trainerstunde haben. Vielleicht liegt es daran, dass ich mal Soziologie studiert habe. Es hat etwas von einer Sozialstudie. Während sie nämlich meist locker und unkompliziert ausprobieren, mit dem Trainer (oder der Trainerin!) scherzen und in der Regel relativ entspannt wirken, ist der dazugehörige Freund oder Mann meist das genaue Gegenteil.

Angespannt, ungeschickt und wortkarg öffnet er den Mund höchstens zum Atmen oder um seiner Freundin etwas zuzuflüstern. Seine Bewegungen sind fahrig, meist krampfhaft kontrolliert, als hätte er Angst, durch zu viel Lockerheit unangenehm aufzufallen. Es gefällt ihm nicht, dass er etwas falsch machen können. Das ist das Problem.

Vielleicht ist das Rollenklischee doch tiefer verankert, als wir uns selbst eingestehen wollen. Männer fragen nicht gern nach dem Weg, weil wir glauben, dass wir den Weg kennen müssten. Tief in uns drinnen sind wir eben doch lauter kleine Möchtegern-Leithammel, die wenigstens in der Beziehung gern die Hosen an hätten.

Im Fitnessstudio dürfen wir nicht sagen, wo es langgeht. Das verwirrt uns um so mehr, als dass wir uns doch hier eigentlich in einem ur-männlichem Terrain wähnen. Traurig eigentlich, dass wir so einfach durcheinander zu bringen sind.

In diesem Sinne, viele Grüße an meinen Muskelkater!

Gucker gucken

Es ist schön, wieder in einer Stadt zu leben, in der Straßenbahnen fahren. In Karlsruhe Straßenbahnfahren ist wie Fernsehen – nur besser. Man kannnämlich nicht nur selber gucken, sondern auch ganz großartig andere Gucker beim Gucken beobachten.

Die Bahn fährt hier (noch) quer durch die Innenstadt, die man sich wie einen Schlauch vorstellen muss, der zwischen Süd-, Ost- und Weststadt liegt. Zu beiden Seiten der Strecke gibt es Geschäfte, Cafés und vor allem natürlich Menschen. Mit der Bahn durch Karlsruhe fahren hat daher etwas von einem Spaziergang im Zoo – zumindest scheinen es die meisten meiner Mitfahrer so zu sehen.

Besonders auffällig finde ich, dass vor allem Frauen beobachtet werden – und das gilt sowohl von männlicher als auch von weiblicher Seite; einzig der Blick ist anders.

Es ist Frühling geworden, bei den meisten Männern steht daher das ganz banale Gaffen im Vordergrund. Ich kann mich da nicht mal von freisprechen  – auch ich gucke (unauffällig natürlich!) der hübschen Blondine im Minirock hinterher und erfreue mich an der luftigen Aufmachung der brünetten Schönheit, die vor der Bäckerei Dehnübungen zu machen scheint.

Spannend finde ich allerdings, dass es die meisten Mitfahrer weiblichen Geschlechts nicht anders machen. Kurioserweise stehen auch hier Frauen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Anders als die Männer gaffen meine Mitfahrerinnen allerdinsg nicht – sie taxieren!

Es ist direkt unheimlich, wie kühl-kalkuliert sie mit einer fließenden Augenbewegung Gesicht (inklusive Make-Up), Busen, Hintern, Handtasche und Schuhe scannen und bewerten – meist recht offensichtlich mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck. Nur sieht den meist keiner – sind ja alle viel zu sehr mit Gaffen beschäftigt.

In diesem Sinne, schönes Programm heute!

Gedankenlesen

Manchmal stelle ich mir vor, andere Menschen könnte meine Gedanken lesen – und hin und wieder finde die Vorstellung auch gar nicht so schlecht. Vor einiger Zeit habe ich zum Beispiel eine Frau kennengelernt, die mir auf Anhieb gefallen hat. Besonders ihre braunen Augen und ihr Wortwitz hatten es mir angetan. Leider war es eine berufliche Begegnung, eine ziemlich kurze noch dazu. Der Frau Komplimente zu machen hätte ich daher als unpassend empfunden.

Wie praktisch wäre es da gewesen, wenn sie gewusst hätte, was ich denke, aber lieber nicht ausspreche! Dass ich sie stundenlang ansehen könnte. Dass ich ihr die meiste Zeit ins Gesicht und nur zwei Mal kurz in den Ausschnitt gucken wollte. Dass mich ihre Meinung wirklich interessiert hat und ich nicht nur aus Höflichkeit an ihren Lippen hing.

Leider muss ich wohl davon ausgehen, dass sie keine Ahnung hatte, was ich denke. Vielleicht war das letztlich aber auch besser so. Es wäre schließlich naiv zu glauben, dass dann nur sie diese Fähigkeit hätte – und bei manchen Menschen ist es sicher besser, wenn sie nicht wissen, was in meinem Kopf so vorgeht. Zumindest nicht immer.

In diesem Sinne, frohes Denken!

Goldwaage

Eigentlich war er nur so dahergesagt, ein Satz zwischen vielen anderen Sätzen eben. Doch nicht für sie. Zielsicher hatte sie sich diesen einen Satz herausgepickt und ritt nun schon eine gefühlte Ewigkeit darauf herum. “‘Manchmal finde ich dich schon schwierig’ – sowas sagt man doch nicht einfach so”, beharrte sie. ”Doch”, antwortete ich, “genau das tut man.”

Sie war eine gute Freundin von mir, vielleicht sogar mehr, ganz sicher war ich mir da nicht. Weder von ihrer noch von meiner Seite. Möglicherweise legte sie deshalb nicht nur jedes meiner Worte auf die Goldwaage, sondern beschwerte einige davon sogar noch mit zusätzlichem Gewicht.

16.000 Wörter sagt ein durchschnittlicher Mensch pro Tag. Das hat der deutsche Psychologe Matthias Mehl herausgefunden, nachdem er das Sprechverhalten von 400 amerikanischen Studenten untersucht hatte. Als besonders bemerkenswert wurde bei Veröffentlichung der Studie hervorgehoben, dass es keinen nennenswerten Unterschied zwischen Männern und Frauen zu geben schien. Was Mehls Probanden den lieben langen Tag plapperten blieb dagegen gänzlich unberücksichtigt. Dabei liegt genau hier das Problem.

Bei 16.000 Worten kann nicht jedes einzelne perfekt sitzen. Im Gegenteil: Vermutlich ist sogar ein Großteil dessen, was wir so täglich von uns geben, ziemlicher Blödsinn – zumindest wenn man mit der Goldwaage daherkommt. Und dummerweise können wir nicht wirklich steuern, wann unser Gegenüber eben das tut.

Immer wieder erwische ich sogar mich selbst dabei, wie ich mich an einzelnen Sätzen oder Worte klammere. Ich analysiere sie, ziehe Schlüsse und konstruiere aufwendige Gedankenpyramiden – während mein Gesprächspartner sich später nicht mal daran erinnern kann, dieses oder jenes überhaupt gesagt zu haben.

Kein Wunder: Ein Gespräch ist schließlich kein Arbeitszeugnis, bei dem jede Differenzierung wohl überlegt ist. Meist macht es keinen Unterschied macht, ob man nun “volle” oder “vollste” Zufriedenheit sagt. Trotzdem neigt der Mensch offenbar dazu, hin und wieder genau diese Überlegtheit anzunehmen – und das nicht immer zu recht.

“Manchmal finde ich Dich schon schwierig.” Ich hatte das schon Tage vorher gesagt. Wir hatte darüber gescherzt, dass sie jede Speisekarte drei Mal lesen musste, ehe sie sich für ein Gericht oder ein Getränk entscheiden konnte. Gedacht hatte ich mir bei der Äußerung nichts, wohl aber mit dem Nachgeschobenem “Aber genau darum mag ich dich”. Nur hatte sie das leider vergessen – obwohl das durchaus ernst gemeint gewesen war.

In diesem Sinne, nicht immer gut zuhören!

Nebeneinander

Manchmal ist es ganz schön anstrengend, neben jemandem zu stehen. Zumindest wenn es nicht irgendjemand ist. Wenn dieser jemand einem nämlich etwas bedeutet, das Gefühl aber nicht erwidert, dann kann es sogar richtig schmerzhaft sein.

Ich weiß nicht, ob ich damals verliebt gewesen bin. Verknallt in jedem Fall, was in meinen Augen schon noch etwas anderes ist. Wir haben zusammen gearbeitet, einander aus dem Weg zu gehen war also schwierig. Dass sie kein Interesse an mir hatte, hat sie mir allerdings recht schnell signalisiert. Ich fand das damals sehr fair. Geholfen hat es nicht. Gefühle kann man eben nicht einfach abschalten.

Was tut man in so einer Situation? Kann man so eine Situation überhaupt mit dem Verstand bewältigen? Der Kopf ist nur dazu da, den Bauch zu legitimieren, habe ich an anderer Stelle einmal sinngemäß geschrieben. Leider kann der Kopf manchmal ganz schön ratlos dastehen, wenn der Bauch (oder eben das Herz) nicht bekommt, was er (es) will – ganz egal, was man sich einzureden versucht.

In diesem Sinne – öfter mal den Stehplatz wechseln!

PS: Für alle, die das Foto kennen – nein, es war nicht die darauf abgebildete Dame.