Sex im Flugzeug III

Um es vorweg zu nehmen: Der Titel passt eigentlich nicht mehr so richtig. In den letzten Monaten hat “nackt bügeln” nämlich “Sex im Flugzeug” (I und II) als beliebtesten Suchbegriff abgelöst, mit dem die Leute auf mein Blog kommen (in verschiedenen Variationen, zum Beispiel “Frauen bügeln nackt”, nackt beim Bügeln”, usw.). Kurz gesagt: Nackt bügeln scheint inzwischen extrem in zu sein – und Sex im Flugzeug völlig out.

Freilich beschäftigen sich nicht alle meine Leser mit Hausarbeit. Recht beliebt ist auch die Suche nach “Felix nackt” (immerhin acht mal in den vergangenen zwei Monaten) und “Autobahnparty”. Letzteres hing wohl mit der großen Party auf der gesperrten A40 vergangenen Monat zusammen.

Nicht wirklich nachvollziehen kann ich dagegen den- oder diejenige, die “sich selber googeln” gegoogelt hat. Aber ich muss ja auch nicht alles wissen. Schön fand ich dagegen “du bist anders, dich mag ich!” (mit Ausrufezeichen!).

In diesem Sinne, auch beim Googeln ist ja irgendwie der Weg das Ziel, oder?

Lebenshilfe II

Noch mal was zum Thema Lebenshilfe von Google:
“Ist Felix ein Arsch”, war die Frage, die ein Suchender oder eine Suchende gestern in das Suchfeld des Quasi-Monopolisten eingetippt hat – und damit prompt auf Felix Welt gelandet ist.

Ich wüsste zu gern, ob er oder sie hier eine Antwort gefunden hat …

In diesem Sinne, nicht verzagen – Google fragen!

Lebenshilfe

Googles Dominanz unter den Suchmaschinen ist wohl hinreichend bekannt: mehr als 90% der deutschen Internetnutzern navigieren mit Hilfe der Seite mit den bunten Buchstaben durchs Netz.

Einige von ihnen erhoffen sich von Google offenbar sogar echte Lebenshilfe: “ist felix der richtige mann für mich”, suchte eine Dame (oder ein Herr) vorgestern – und landete auf meiner Seite.

Ob sie hier eine Antwort gefunden hat, weiß ich nicht, ein wenig schmunzeln musste ich aber schon.

In diesem Sinne, unbekannterweise einen schönen Gruß!

Sex im Flugzeug II

Eindeutig zu wenig Sex!

Dieser Schluss liegt jedenfalls nahe, wenn ich mir die Zugriffsstatistik meines Blogs der letzten drei Monate angucke. Demnach ist gut ein Viertel der Besucher von Felix-Welt über eine Google-Suche hier gelandet – mit zum Teil recht eindeutigen Suchbegriffen. 

Gut, der mit Abstand häufigste Suchbegriff ist (immer noch) schlicht “Felix Welt”, was mich, ich gebe es ja zu, schon freut. Andererseits wird gehen die Google-Anfragen schon ab Platz drei in eine gänzlich andere Richtung: “Riga Sex” steht hier nur knapp vor “Sex im Flugzeug”. Später folgen “Mottoparty Nutten” (Platz 8), “Porno im Flugzeug” (Platz 11) und “Weltsex” (Platz 15) – was immer damit gemeint ist. 
Leider ist davon auszugehen, dass keiner dieser ach so verzweifelt Suchenden bei mir fündig geworden ist. Traurig, eigentlich. Außerdem hinke ich, so ganz ohne Sex, meiner Zeit ohnehin eindeutig hinterher – und das um fast 50 Jahre!
Sex verkauft Spinat” titelte schon 1961 Die Zeit und beschrieb die Marketingstrategie einer Lebensmittelfirma, die ihre Waren vor allem fernmündlich via Telefon an den Mann zu bringen versuchte: “Dem Kaufmann wird es leicht, einem anderen Mann ein ‘Nein’ durch den Draht an den Kopf zu werfen”, zitiert der Autor des Artikels einen Angestellten der Firma und konkludierte: “Wie wäre es [...] wenn eine schöne Frauenstimme den Kaufmann zärtlich umwerben und sozusagen um die Order buhlen werde? Dann würde der Kaufmann nicht mißmutig auf den Gefrierschrank schielen und den Hörer auflegen, sondern, das wöchentliche zärtliche Telephonat freudigst erwarten.”
Die meisten meiner Einträge hier haben nichts (oder nur wenig) mit Sex zu tun. Oft sind es ganz alltägliche Situationen, die ihren Weg in mein Notizbuch und letztlich in mein Blog finden. Trotzdem werden sie gelesen – und dafür möchte ich mich bedanken!
In diesem Sinne – und bis bald!

Sex im Flugzeug

Lieber Leser, manchmal frage ich mich, ob Du nicht vielleicht enttäuscht bist. Gerade Du, dem ich einfach mal unterstellen möchte, dass dies hier nicht das ist, was Du gesucht hast.

Die Zahl der täglichen Zugriffe auf diese Seite ist relativ konstant. Sie bewegt sich im mehrstelligen Bereich, womit ich zufrieden bin. Es hat noch keinen Tag gegeben, an dem niemand Felix-Welt besucht hat.

Einige Leser kenne ich, andere nicht und wieder andere kannte ich erst nicht, habe sie aber kennengelernt, nachdem sie mich irgendwann einfach angeschrieben und auf diese Seite angesprochen haben. Es gibt Leser, die Minuten auf Felix-Welt verharren, andere verlasse die Seite schon nach wenigen Sekunden wieder. Einige, wohl die ungeduldigere Sorte, schickt mir sogar Nachrichten, wenn ich einmal ein paar Tage nichts schreibe. Das macht mich dann immer etwas verlegen.

Es gibt aber auch eine Minderheit von Lesern, die mir wohl nie eine Nachricht schicken werden. Vermutlich ist es auch nicht ganz korrekt, wenn ich Sie als Leser bezeichne, denn ich zweifel ein wenig daran, dass Sie sich wirklich für die Buchstaben und Worte dieses Blogs interessieren.

Jeden Tag sind es so fünf oder sechs Leute, die auf diese Seite kommen, indem sie bei Google Suchbegriffe wie “Flugbegleiter” und “nackt” eingeben. Ob sie enttäuscht sind, wenn statt der erhofften leicht bis gar nicht bekleidete Stewardess mein Foto auf dem Bildschirm erscheint? Ob sie sich noch die Mühe machen zu lesen, wo sie da eigentlich gelandet sind? (Weitere beliebte Kombinationen sind übrigens “Riga” und “Sex” sowie “Mottoparty” und “Porno”, aber das nur am Rande).

Irgendwo habe ich gelesen, eines der wenigen erfolgreichen kostenpflichtigen Online-Konzepte seien Porno-Seiten. Kein Wunder, “Sex” hat lange die Liste der am meisten im WWW gesuchten Begriffe angeführt (in dem Artikel ging es übrigens um die Frage, in wie weit Zeitungen eine Chance hätten, ihre Online-Dienste nur noch gegen entsprechendes Entgeld anzubieten). Naja, und gib es doch zu, lieber Leser, auch Du hast ein wenig schneller geklickt, als Du die Überschrift dieses Blog-Eintrags gelesen hast.

Ist das schlimm? Überhaupt nicht! Trotzdem freue ich mich, dass Du es auch ohne unbekleidete Bordpersonal bis hierher, an das Ende dieses Beitrags, geschafft hast.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und Motivieren!

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