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	<title>Felix&#039; Welt &#187; Beziehungsweise</title>
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		<title>Hustensaftbeziehungen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 19:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
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		<description><![CDATA[Hustensaft darf nicht schmecken, sonst wirkt er nicht. Beziehungen, um die man nicht kämpfen muss, sind nichts wert. Beide Aussagen sind Quatsch. Die zweite vielleicht noch mehr als die erste. Eine gute Freundin von mir hat sich kürzlich verliebt. Er sei toll, sagt sie, so unkompliziert. Ungewohnt, findet sie, aber schön. Dabei hat sie mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2010-08-10.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1834" style="margin-right: 5px;" title="2010-08-10" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2010-08-10.jpg" alt="" width="280" height="163" /></a>Hustensaft darf nicht schmecken, sonst wirkt er nicht. Beziehungen, um die man nicht kämpfen muss, sind nichts wert. Beide Aussagen sind Quatsch. Die zweite vielleicht noch mehr als die erste.</p>
<p>Eine gute Freundin von mir hat sich kürzlich verliebt. Er sei toll, sagt sie, so unkompliziert. Ungewohnt, findet sie, aber schön. Dabei hat sie mich an den Hustensaft erinnert. Und an mich selbst.</p>
<p>Aus dem Stegreif kann ich mindestens eine Hand voll Frauen aufziehen, bei denen ich mir sicher war: Wenn ich nur lange genug durchhalte, dann wird das was mit uns. Zum Teil ging es über Monate. Wirklich funktioniert hat es trotzdem nie &#8211; egal wie lange ich durchgehalten habe. Nur gelernt habe ich nichts aus diesen Erfahrungen. Und das ist es, was mich gerade wundert.</p>
<p>Schließlich habe ich auch ganz andere Erfahrungen gemacht. Es gab sie, die Frauen, mit denen es wie von selbst lief. Man lernte sich kennen, kam sich näher und irgendwann ganz nahe &#8211; ganz unkompliziert. Nicht oft, aber immerhin. Sollte mich das nicht nachdenklich machen? Wieso fallen wir Menschen &#8211; und ich verallgemeinere jetzt einfach mal &#8211; immer wieder auf das selbe Spiel rein? Warum meinen wir, was kompliziert anfängt, wird schon irgendwann einfach enden? Wieso darf Hustensaft nicht helfen und schmecken?</p>
<p>Sehen wir den Tatsachen doch ins Gesicht: Wenn es schon vor dem Beginn einer Beziehung nicht funktioniert, wird daran auch eine Beziehung nichts ändern &#8211; egal wie sehr Hollywood das Gegenteil propagiert! Und wenn man dem Hustensaft nur genügend Zucker beimischt, dann schmeckt er auch irgendwann.</p>
<p>In diesem Sinne, ein Hoch auf das Unkomplizierte!<br />
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		<title>Topfdeckeltopf</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 23:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt ein Sprichwort, dass ganz unverschämt unterstellt, auf jeden Topf würde ein Deckel passen. Nicht zwei, ein halber oder vielleicht zweieinhalb Deckel, sondern ganz genau einer. Außerdem darf es nicht irgendein Deckel sein, sondern nur ein ganz bestimmter &#8211; der passende nämlich. Und den hat man gefälligst zu finden. Findet jedenfalls das Sprichwort. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2010-02-19-topfdeckel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1561" title="2010-02-19-topfdeckel" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2010-02-19-topfdeckel.jpg" alt="" width="170" height="227" /></a>Es gibt ein Sprichwort, dass ganz unverschämt unterstellt, auf jeden Topf würde ein Deckel passen. Nicht zwei, ein halber oder vielleicht zweieinhalb Deckel, sondern ganz genau einer. Außerdem darf es nicht irgendein Deckel sein, sondern nur ein ganz bestimmter &#8211; der passende nämlich. Und den hat man gefälligst zu finden. Findet jedenfalls das Sprichwort.</p>
<p>Ein schöner Rat, von der Idee her. Vielleicht ist es aber auch einfach eine Frage des Alters, dass es in meinem Bekannten- und Freundeskreis derzeit von Töpfen und den dazu passende Deckeln nur so zu wimmeln scheint. Es wird jedenfalls geheiratet, was das Zeug hält. Es ist erst Februar, bis Ende August bin ich aber &#8211; zumindest was Hochzeiten angeht &#8211; einigermaßen ausgebucht.</p>
<p>Ich nehme ab das den Menschen, die mich eingeladen haben, nicht übel. Im Gegenteil, ich mag Hochzeiten. Alle ziehen sich chic an und meist gibt es auch etwas gutes zu Essen und zu trinken. Und wenn sich wirklich zwei vermeintlich Seelenverwandte gefunden haben, freue ich mich auch für sie. Allerdings frage ich mich manchmal, in wie fern bei Hochzeiten wirklich Topf und Deckel zusammenkommen &#8211; und ob es nicht doch für jeden Topf mehrere <a href="http://www.felix-welt.de/deckel-gedanken/" target="_blank">mehrere möglich Deckel</a> gibt.</p>
<p>Vielleicht ist man irgendwann einfach nur müde, nach dem passenden Deckel zu suchen. Die Nudeln kochen eben nach einer Weile einfach so lange vor sich hin, dass auch ein Deckel reicht, der nur irgendwie auf dem Topf liegen bleibt, ohne runterzufallen &#8211; selbst wenn er eben nicht perfekt passt. (Ganz generell gedacht &#8211; unabhängig von den aktuellen Einladungen natürlich!)</p>
<p>Es gibt Statistiken, die aussagen, dass der Durchschnittsmensch so und so viele Beziehungen führt, bis er schließlich den Mann / die Frau fürs Leben findet (die Zahlen variieren je nach Statistik). Wissenschaftlich gesehen scheint da doch mehr die Zahl im Vordergrund zu stehen, als der Mensch, der die Nummer trägt. Und vielleicht kommt es ja wirklich mehr darauf an, sich selbst irgendwann deckelfertig zu fühlen und weniger darauf, wer eigentlich der Deckel ist?</p>
<p>Ich bin jedenfalls ziemlich sicher, dass das Sprichwort lügt! Für jeden Topf gibt es nicht nur einen Deckel, sondern mehrere &#8211; und diese Deckel passen auch nicht nur auf einen Topf, sondern auf mehrere verschiedene Töpfe! Entscheidend ist letztlich nämlich etwas ganz anderes: Nämlich ob Topf und Deckel wollen &#8211; der Rest ergibt sich dann meistens von allein. Zumindest wenn es nicht wirklich ums Kochen geht.</p>
<p>In diesem Sinne, viel Spaß bei Töpfern!<br />
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		<title>Shoppingblick</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
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		<category><![CDATA[Gegensätze]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe diesen Eintrag nicht freiwillig. Ich muss ihn aber verfassen, denn wenn ich es nicht tue, wird sie es tun. Dabei hatte sie gar nicht so viel Zeit wie ich, um den Blick der Männer zu studieren, die wie die Hühner auf der Stange auf der schmalen Bank vor den Anprobekabinen saßen. Sie stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2010-02-07-einkaufen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1534" title="2010-02-07 einkaufen" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2010-02-07-einkaufen-300x240.jpg" alt="" width="240" height="192" /></a>Ich schreibe diesen Eintrag nicht freiwillig. Ich muss ihn aber verfassen, denn wenn ich es nicht tue, wird sie es tun. Dabei hatte sie gar nicht so viel Zeit wie ich, um den Blick der Männer zu studieren, die wie die Hühner auf der Stange auf der schmalen Bank vor den Anprobekabinen saßen. Sie stand nämlich in einer der Kabine, während ich mit den anderen Männern davor saß.</p>
<p>Für Männer ist shoppen zu gehen ein notwendiges Übel. Würde es nicht komisch aussehen, würde vielen von uns wohl auch ein locker übergehängtes Bärenfell reichen. Das hat schließlich über Jahrhunderte lang gut funktioniert. Auf der Jagd nach Mammuts war es eh nicht so wichtig, wie jemand aussah.</p>
<p>Um so weniger begreifen wir Männer, wie Frauen Stunden damit zubringen können, lauter (scheinbar!) völlig gleich aussehende Oberteile gegeneinander aufzuwiegen und dabei in Gedanken den Inhalt ihres Kleiderschrankes wieder und wieder auf Kombinationsmöglichkeiten hin durchzugehen. Wir Männer verstehen auch nicht, wieso Frauen ein Kleidungsstück nicht einfach kaufen können, wenn es ihnen doch gefällt. Warum müssen sie vorher erst unzählige weitere, ganz ähnlich aussehende, Kleidungsstücke anprobieren, bevor sie dann doch wieder da landen, wo sie mit der Suche begonnen haben?</p>
<p>Eben diese Fragen sind den Männern auf der schmalen Bank vor den Umkleidekabinen wohl durch den Kopf gegangen, während ihre Frauen sich drinnen vor dem Spiegel wieder und wieder aus- und anzogen. Diese Gedanken spiegelten sich auch in den Gesichtern der Männer, vermischt mit Müdigkeit und Resignation, beides mehr oder weniger mühsam unterdrückt, je nachdem wie lange sie schon mit ihren Freundinnen zusammen waren.</p>
<p>Ich werde wohl nie begreifen, was Frauen am Shoppen finden. Allerdings haben auch sie einen ganz eigenen Blick dabei. Es ist so ein leises Leuchten in den Augen, nicht unähnlich dem Blick eines Mannes, der irgendetwas auseinanderschrauben darf, irgendwie glücklich, nur weniger kindlich. Und es gibt sogar einen kurzen Moment, in dem Mann und Frau in derselben Sekunde gleich zufrieden dreinschauen: Wenn beide nach erfolgreichem Einkauf den Laden verlassen nämlich.</p>
<p>In diesem Sinne, schön, dass heute Sonntag ist!<br />
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		<title>Der Koma-Freund</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 18:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal nennt sie ihn den Koma-Freund. Allerdings meint sie das nicht böse. Sie ist einfach nur frustriert. Sie hat einen interessanten Mann kennengelernt, und dessen Freundin liegt tatsächlich im Koma. Und jemand, der im Koma liegt, dem spannt man doch nicht den Freund aus &#8211; oder vielleicht doch? Zugegeben, das klingt eher nach der Kurzbeschreibung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal nennt sie ihn den Koma-Freund. Allerdings meint sie das nicht böse. Sie ist einfach nur frustriert. Sie hat einen interessanten Mann kennengelernt, und dessen Freundin liegt tatsächlich im Koma. Und jemand, der im Koma liegt, dem spannt man doch nicht den Freund aus &#8211; oder vielleicht doch?</p>
<p>Zugegeben, das klingt eher nach der Kurzbeschreibung eines Filmplots als nach dem wahren Leben. Trotzdem ist die Geschichte nicht erfunden¹. Das ist auch der Grund, warum ich ein wenig ratlos war, als besagte Freundin mir vorhin davon erzählt hat. Bei einem Film hätte ich zumindest empfehlen können, einfach zum Happy End vorzuspulen &#8211; im wahren Leben geht das leider (noch) nicht.</p>
<p>Im Krieg und in der Liebe sei alles erlaubt, hat Napoleon einmal gesagt. Aber stimmt das? Zum Ausspannen gehören immer drei: 1. Jemand, der ausspannt; 2. jemand der ausgespannt wird und 3. jemand, dem jemand ausgespannt wird. Letzterer muss normalerweise damit leben, wenn sein Partner oder seine Partnerin sich &#8220;abwerben&#8221; lässt. Das ist dann schmerzhaft, aber letztlich der Lauf des Lebens.</p>
<p>Anders ist es, wenn der Verlassene nicht wirklich wehren konnte &#8211; ja nicht mal mitbekommt, wie ihm geschieht und auch keine Chance hat, das Blatt noch zu seinen Gunsten wenden. So etwas auszunutzen erscheint uns unmoralisch, man tut es einfach nicht. Genau so, wie man ja auch keinen Einbeinigen zum Hundertmeterlauf herausfordert.</p>
<p>Was aber, wenn hinter der Ziellinie die Frau bzw. der Mann des Lebens wartet? Überlässt man dann dem Einbeinigen das Feld, bloß weil dieser eben nur ein Bein hat? Was meint Ihr?</p>
<p>In diesem Sinne, ready, set, go!</p>
<p><font size="-3">¹allerdings auf Bitte derjenigen, die sie mir erzählt hat, ein wenig verfremdet</font><br />
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		<title>Kreisrunde Sexlüge</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 16:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen lügen über die Zahl ihrer bisherigen Sexualpartner. Männer auch. Dass die Zahlen je nach Geschlecht gerne mal nach nach oben (Männer) bzw. nach unten (Frauen) korrigiert werden, ist allerdings keine neue Erkenntnis. Die einschlägigen Umfrageergebnisse und dass diese schon rein rechnerisch nicht wahr sein können, sind schon seit Jahren ein beliebter Party-Smalltalk. Es gibt allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen lügen über die Zahl ihrer bisherigen Sexualpartner. Männer auch. Dass die Zahlen je nach Geschlecht gerne mal nach nach oben (Männer) bzw. nach unten (Frauen) korrigiert werden, ist allerdings keine neue Erkenntnis. Die einschlägigen Umfrageergebnisse und dass diese schon rein rechnerisch nicht wahr sein können, sind schon seit Jahren ein beliebter Party-Smalltalk.</p>
<p>Es gibt allerdings noch mehr Ungereimtheiten. Wie kann es zum Beispiel sein, dass die meisten Frauen liiert, die meisten Männer aber solo sind? So jedenfalls meine Erfahrung. Und so viele in Bigamie lebende Männer kenne ich nun auch wieder nicht.</p>
<p>Komischerweise scheint sich diese Ungereimtheit sofort in Luft aufzulösen, wenn man selbst nicht mehr zu haben ist. Auf einmal war man nicht nur der letzte Mann, der endlich unter die Haube kam. Von einer Sekunde zur anderen ist man auch unglaublich interessant für hunderte, plötzlich aus dem Erdboden schießende Single-Frauen!</p>
<p>Das Problem: Eben um nicht mehr zu haben zu sein, bräuchte man die hundert Single-Frauen (oder wenigstens eine!)<em> bevor</em> man liiert ist &#8211; und nicht erst<em> nachdem</em>. Dumme Sache. Wie ein Kreis ohne Eingang.</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; jemand eine Idee?<br />
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		<title>Täglich Silvester</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 22:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Silvester ist so ein Datum. Mit Partner ist es einfach &#8211; da kann man notfalls immer noch romantisch zu zweit ins neue Jahr rutschen. Bei Sekt, Nudelsalat und aufgezeichneten TV-Spektakeln. Doch was ist mit den Menschen, die diese Alternative nicht haben? Nudelsalat alleine geht an Silvester einfach nicht. Das sehe sogar ich ein &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1352 alignleft" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; margin-left: 0px; margin-right: 6px;" title="2009-11-02-solo" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2009/11/2009-11-02-solo.jpg" alt="2009-11-02-solo" width="227" height="171" /></p>
<p style="text-align: left;">Silvester ist so ein Datum. Mit Partner ist es einfach &#8211; da kann man notfalls immer noch romantisch zu zweit ins neue Jahr rutschen. Bei Sekt, Nudelsalat und aufgezeichneten TV-Spektakeln. Doch was ist mit den Menschen, die diese Alternative nicht haben? Nudelsalat alleine geht an Silvester einfach nicht. Das sehe sogar ich ein &#8211; und ich bin normalerweise ein großer Verfechter singlelärer Unternehmungen. (Ich weiß, dass es eigentlich singulär heißt).</p>
<p>Nicht nur zum Jahreswechsel, auch sonst: Ich bin überzeugt, die Herausforderungen eines gewöhnlichen Single-Lebens werden immer noch sträflich unterschätzt.</p>
<p>Natürlich meint die obligatorische &#8220;mit Partner&#8221;-Formulierung auf Einladungen nicht, dass man ohne lieber wegbleiben sollte. Trotzdem ist es oft genug komisch, wenn man wirklich ohne Anhang auftritt. Nicht selten stellt das sogar ganze Sitzordnungen auf die Probe &#8211; wenn man zum Beispiel mit sechs liierten Menschen, drei Paaren, an einem Tisch sitzen muss, und als siebtes Rad am Wagen den Gleichlauf aller anderen Räder irritiert.</p>
<p>Selbst sitzordnungsfreie Parties sind eine Herausforderung. Zwar mag ich eigentlich gerade die Feiern, bei denen ich kaum jemanden oder vielleicht sogar nur den Gastgeber kenne. Andererseits wird immer wieder verkannt, wie emotional anstrengend der Anlauf zu eben so einer Veranstaltung sein kann.</p>
<p>Mit Freund oder Freundin hat man zur Not immer jemanden, mit dem man sich unterhalten kann, wenn das mit dem Anschluss-Finden nicht auf Anhieb funktioniert. Ohne wird dagegen schon das Eintreffen zum Politikum: Lieber früh kommen, weil sich die alten Gruppen dann noch nicht gefunden haben, oder spät, weil die Party dann schon im Gange und das entspannte Gesprächspartner-Finden vermutlich leichter ist?</p>
<p>Ich bin gut alleine. Mit 18 Jahren bin ich das erste mal alleine in den Urlaub geflogen &#8211; und ich habe es geliebt. Ich war seitdem unter anderem alleine auf Mallorca und Ibiza, in Barcelona, Prag, New York und Riga. Kurz nach meinem 25. Geburtstag bin ich alleine nach Buenos Aires geflogen, um von dort quer durch Süd-Südamerika zu touren und über Neuseeland, Australien und Südostasien rund um den Globus zu reisen.</p>
<p>Um nichts in der Welt wollte ich auf diese Erfahrungen verzichten. Trotzdem komme ich mir manchmal blöd vor. Wenn ich zum Beispiel als einziger Single auf einer Party auftauche. Oder wenn ich mir auf einmal Gedanken machen muss, was ich eigentlich an Silvester tun könnte, ohne  gleich das Mann-Frau-Kontinuum bei meinem besten Freund durcheinander zu würfeln.</p>
<p>In diesem Sinne, viele Grüße!<br />
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		<title>Delmenhorst</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 20:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin schon mal durchgefahren, mit dem Zug. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich hier  sogar ein oder zwei Minuten Aufenthalt. Hätte aber nicht sein müssen. Viel gab es nicht zu sehen. Bekannt geworden ist der kleine Ort in Niedersachsen durch Sarah Connor, die hier aufgewachsen ist. Ihrer Nase übrigens auch. Und durch Sven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1263" title="2009-09-23-delmenhorst" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2009/09/2009-09-23-delmenhorst.jpg" alt="2009-09-23-delmenhorst" width="394" height="76" /></p>
<p style="text-align: left;">Ich bin schon mal durchgefahren, mit dem Zug. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich hier  sogar ein oder zwei Minuten Aufenthalt. Hätte aber nicht sein müssen. Viel gab es nicht zu sehen.</p>
<p style="text-align: left;">Bekannt geworden ist der kleine Ort in Niedersachsen durch Sarah Connor, die hier aufgewachsen ist. Ihrer Nase übrigens auch. Und durch Sven Regener, der ein Lied über &#8220;Delmenhorst&#8221; geschrieben hat. &#8221;Ich bin jetzt immer da, wo Du nicht bist&#8221;, singt Regener, &#8220;und das ist immer &#8211; Delmenhorst&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn eine Beziehung endet, ist es mit der Freiheit danach so eine Sache. Frauen haben sie das komische Bedürfnis, ihre Freunde erziehen zu wollen. Liebenswürdig und dogmatisch zugleich haben sie es sich dem Ziel verschrieben, aus vermeintlich ungehobelten Mannsbildern wahre Kavaliere oder wenigstens bessere Menschen zu machen. Um so dramatischer, wenn die Beziehung zu Ende geht, bevor sie dieses Ziel verwirklichen konnten. Ihre Bemühungen leben nämlich fort, so oder eben so.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Es ist schön, wenns nicht mehr weh tut&#8221;, singt Regener und dass sein lyrisches Ich die Klamottenfarbe nun selbst bestimmt. Ich muss bei dabei immer an eine Kette denken, die mir eine Freundin mal geschenkt hat. Bis dato war ich nicht der Mensch gewesen, der Schmuck getragen hat. Die Kette gefiel mir aber. Daran änderte auch nichts, dass besagte Freundin und ich uns wenige Wochen später getrennt haben. Die Trennung war von mir ausgegangen, trotzdem habe ich die Kette noch gut ein halbes Jahr lang getragen. So lange, bis sie irgendwann den selben Weg gegangen ist, wie die Beziehung (sie ist kaputt gegangen).</p>
<p style="text-align: left;">Heute frage ich mich, was ich mir dabei gedacht habe. Gefiel mir die Kette so gut, dass ich sie weiter als eine Art modisches Ascessoir  mit mir rumtragen wollte? (Das wäre unheimlich. Sollte ihre Erziehung wirklich derart tiefenwirksam gewesen sein?) Vielleicht habe ich mir auch gar nichts dabei gedacht und die Kette einfach aus Gewohnheit weiter getragen? (Auch keine besonders realitätsnahe Vorstellung, dafür denke ich zu viel.)</p>
<p style="text-align: left;">Jede Beziehung hinterlässt ihre Spuren, selbst dann, wenn man sich diese nicht um den Hals hängen kann. Manche dieser Spuren verlieren sich irgendwann, andere hinterlassen Narben oder sogar tiefe Krater. Alles andere wäre wohl komisch. Trotzdem habe ich keine Ahnung, wie Regener ausgerechnet auf Delmenhorst gekommen ist. Zumal es sich bei dem im Song immer wieder besungenen Geschäft, &#8220;Getränke Hoffmann&#8221;, um eine originär Berliner Getränkehaus-Kette handelt. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p style="text-align: left;">Jedenfalls schön, wie der Element of Crime-Sänger das Ende einer Beziehung umschreibt, die zumindest im Kopf noch nicht wirklich zu Ende ist.</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Sinne, hinter Hurting ist ein Graben &#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/c-2VJoYUw3g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/c-2VJoYUw3g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Chinesische Beziehung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 21:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst dachte ich, Dr. Sommer hätte sie nur erfunden. Mittlerweile weiß ich es besser. Es gibt sie wirklich, nicht nur auf der Aufklärungsseite und im Bravo-Fotoroman: Die erste Beziehung, die auch die letzte ist; Liebe auf den im wahrsten Sinne des Wortes ersten &#8211; und letzten Blick. Zugegeben, ich muss in meinem Bekannten- und Freundeskreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst dachte ich, Dr. Sommer hätte sie nur erfunden. Mittlerweile weiß ich es besser. Es gibt sie wirklich, nicht nur auf der Aufklärungsseite und im Bravo-Fotoroman: Die erste Beziehung, die auch die letzte ist; Liebe auf den im wahrsten Sinne des Wortes ersten &#8211; und letzten Blick.</p>
<p>Zugegeben, ich muss in meinem Bekannten- und Freundeskreis schon ein wenig graben. Es sind nicht viele. Selbst diejenigen, bei denen ich es damals erwartet hätte, haben sich irgendwann getrennt. Einige wenige, nicht mal eine halbe Hand voll, ist aber immer noch zusammen. Irgendwie haben sie es geschafft, ihre Beziehung nicht nur über die Pubertät, sondern auch über alles was danach kam hinweg zu retten.</p>
<p>Ein schöner und gleichsam unheimlicher Gedanke. Diese ewigen Paare haben eine gemeinsame Vergangenheit, die für andere schlicht uneinholbar ist. Allerdings haben sie sich gleichzeitig entschieden (oder es hat sich zumindest so ergeben), auf  5,3 weitere Sexualpartner und die damit verbundenen Erfahrungen zu verzichten.</p>
<p>Im Schnitt, so hat der Kondomhersteller Durex herausgefunden, haben wir Deutschen nämlich in unserem Leben mit 6,3 Menschen Sex. Damit liegen wir deutlich unter dem weltweiten Schnitt von 10,5, aber noch weit über Vietnam, das mit 2,5  das untere Ende der Skala anführt. Weltweiter Spitzenreiter sind dagegen die Chinesen mit 19,3 Sexualpartnern. (Und bitte entschuldigt, dass ich der Einfachheit halber so idealistisch Sexpartner mit Beziehungen gleichsetze).</p>
<p>Wie dem auch sei, ich frage mich manchmal, was erstrebenswerter ist. Die Nähe, die ich unterstelle, wenn ein Paar mit 30 Jahren bereits sein 15-Jähriges feiert, oder die vielen Erfahrungen und die durch stetes Training erlangte Beinahe-Perfektion, wenn man sich beziehungsmäßig auf die Seite der Chinesen schlägt?</p>
<p>In diesem Sinne, Antworten dürft Ihr jetzt!<br />
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		<title>Virtuell ich</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 20:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Eitelkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Webwelten]]></category>

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		<description><![CDATA[Plötzlich stand sie vor mir. &#8220;Das ist S.&#8221;, sagte mein Bekannter. Ich sagte gar nichts. Dabei war es ja nicht so, dass ich sie jetzt zum ersten Mal sah. Nur ist es eben doch etwas anderes, auf Facebook und Co Fotos von jemanden zu betrachten als ihm oder ihr in Wirklichkeit zu begegnen. S. jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1134 alignleft" style="margin: 2px; border: 1px solid black;" title="2009-07-20 Verbindungen" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2009/07/2009-07-20-Verbindungen.jpg" alt="2009-07-20 Verbindungen" width="235" height="143" />Plötzlich stand sie vor mir. &#8220;Das ist S.&#8221;, sagte mein Bekannter. Ich sagte gar nichts. Dabei war es ja nicht so, dass ich sie jetzt zum ersten Mal sah. Nur ist es eben doch etwas anderes, auf Facebook und Co Fotos von jemanden zu betrachten als ihm oder ihr in Wirklichkeit zu begegnen.</p>
<p>S. jedenfalls sah ihrem fotografischen-Ich recht ähnlich. Sie war etwas kleiner, als ich sie mir vorgestellt hatte, doch dass das Kameraauge hier oft täuscht weiß man schließlich nicht erst seit Tom Cruise. Ihre Stimme allerdings, die nun artig &#8220;Hallo&#8221; sagte, klang dann aber doch arg viel anders als in meiner Vorstellung. Auch das was sie sagte schien so gar nicht zu dem zu passen, was ich ihr ob ihres Profils im sozialen Netzwerk gerne in den Mund gelegt hätte.</p>
<p>Sagen konnte ich ihr das natürlich nicht. Die meisten Menschen, die behaupten, noch nie ihren Schwarm, einen potenziellen Partner oder auch den oder die Ex gegoogled zu haben, lügen, <a href="http://www.felix-welt.de/fight-club/" target="_blank">da bin ich sicher</a>. Trotzdem ist es denkbar ungeschickt, das gegenüber dieser Person auch zuzugeben.</p>
<p>Ob sie meinen Namen auch einmal in das Suchfeld eingegeben hatte? Oder beim Stöbern in der Freundesliste unserer gemeinsamen Freundin an meinem Profil hängen geblieben war? War ich möglicherweise auch ganz anders als sie erwartet hatte, nachdem sie mein Profil gemustert und vielleicht sogar mein Blog überflogen hatte?</p>
<p>Das Faszinierende und Unheimliche an sozialen Netzwerken und sonstigen Web-Identitäten ist ja gerade, dass der Maßstab fehlt, an dem man das dort gezeichnete Bild messen könnte. Es ist also nur menschlich, dass wir uns hier so toll wie irgend möglich präsentieren - wo es doch (erstmal) niemanden auffällt, wenn wir dafür das eine oder andere aufbauschen oder auch weglassen (ich sage bewusst nicht: &#8220;lügen&#8221;!).</p>
<p>Selbst Alben mit Titel wie &#8220;Me, myself and I&#8221; sind da nur bedingt komisch, wo sie doch vor allem für junge Frauen eine tolle Möglichkeit bieten, der &#8220;Was zieh ich nur an&#8221;-Frage dadurch zu entgehen, dass sie einfach alles einmal anziehen und sich damit ablichten lassen. Frei nach dem Motto: Ein Outfit wird dem potenziell-Zukünftigen schon gefallen.</p>
<p>Das gilt sogar, wenn man beim ersten Date falsch lag. So blöd es klingt, als ich mir S. Profil nach unserer eher enttäuschenden ersten Begegnung im wahren Leben noch einmal angeguckt habt, war ich kurz davor meine Enttäuschung wieder zu vergessen und ihr noch eine Chance zu geben, so gut gefiel mir ihr virtuelles Ich.</p>
<p>In diesem Sinne: Es wäre vielleicht übertrieben zu sagen, das Internet hat den ersten Eindruck getötet. Ganz falsch ist diese Einschätzung aber auch nicht.<br />
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		<title>Die Ritterburg</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 00:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Neubüser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Nennen wir mich doch einfach &#8220;die letzte Chance&#8221;. Nachdem nämlich meine Schwester am Wochenende nicht nur geheiratet, sondern auch gleich den Namen ihres Mannes angenommen hat, ist es an mir, den Familiennamen in die Zukunft zu retten. Ich bin, so muss man es wohl sagen, der letzte, der noch dazu in der Lage ist. Zugegeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-992" style="margin: 2px;" title="2009-05-15-standesamt" src="http://www.felix-welt.de/wp-content/uploads/2009/05/2009-05-15-standesamt-300x225.jpg" alt="2009-05-15-standesamt" width="243" height="183" />Nennen wir mich doch einfach &#8220;die letzte Chance&#8221;. Nachdem nämlich meine Schwester am Wochenende nicht nur geheiratet, sondern auch gleich den Namen ihres Mannes angenommen hat, ist es an mir, den Familiennamen in die Zukunft zu retten. Ich bin, so muss man es wohl sagen, der letzte, der noch dazu in der Lage ist.</p>
<p>Zugegeben, bisher habe ich noch nicht so viel darüber nachgedacht. Trotzdem ging es mir durch den Kopf, als ich vorhin erst eine liebe, ein Jahr jüngere Freundin &#8211; und dann ihre beiden Kinder begrüßt habe. Plötzlich habe ich die Playmobil-Ritterburg, die mir ihr Sohn stolz präsentierte, bevor er ins Bett musste, irgendwie mit anderen Augen gesehen. </p>
<p>Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen hat die Natur es so eingerichtet, dass die Erhaltung der eigenen Art auf dem genetischen Fahrplan recht weit oben steht. Das gilt für Tiere, aber auch für uns Menschen. Eher würde wir selbst die Klippe runterspringen, als unsere Kinder dort hineinfallen zu sehen. Und nicht nur das: Wir sind wohl auch darauf programmiert, eben diese Kinder zeugen zu wollen.</p>
<p>Komisch eigentlich, denn in meinen sonstigen Plänen kommen eigentlich &#8211; erstmal &#8211; keine Kinder vor. Aber vielleicht hat die Natur dafür ja auch eine Lösung.</p>
<p>in diesem Sinne, schöne Flitterwochen, Schwesterherz!<br />
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