Trendy

Ob die Verkäuferinnen in besonders trendigen Läden auch den Kunden eine Tüte mit dem Logo des Ladens geben, wenn diese so überhaupt nicht trendy aussehen? Oder haben sie für diesen Fall neutrale Tüten?

Müssten sie doch eigentlich – zumindest wenn man nach Marketing-Gesichtspunkten geht. Man denke nur mal darüber nach, wie geschäftsschädigend ein im hässlichen Schlabberlook rumlaufender Normalo wäre, wenn er dabei eine Tüte mit dem Emblem des mega-coolen Shops spazieren trägt!

Zum einen würden alle coolen Leute sich denken, in dem Laden kann man nicht einkaufen, schließlich sieht man hinterher offenbar so aus, wie der arme Tropf mit der tollen Tüte. Zum anderen denken sich die nicht so coolen Leute, in dem Laden können sie gut einkaufen – der Tütentropf tut es schließlich auch – und der trendy Laden wird überlaufen mit überhaupt nicht trendigen Menschen.

In diesem Sinne, so viel zum Thema Werbung auf Tüten!

Vor-Gelesen

Als sie mir gegenüber Platz nahm wusste sie noch nichts von Robert Jordans Tod. Das schloss ich jedenfalls aus dem Lesezeichen, dass etwa in der Mitte von Hemingways “For whom the bell tolls” steckte. Robert Jordan, der Protagonist des Romans, stirbt aber erst am Ende des Buches.

Als der Bus wieder anfuhr, schlug sie das Buch auf und begann zu lesen. Fasziniert beobachtete ich sie dabei. Ich finde es immer seltsam, wenn jemand Fremdes ein Buch liest, dass ich schon gelesen habe. Das war jetzt nicht anders: Obwohl ich meine Sitznachbarin nicht kannte, wusste ich, was sie in den nächsten Lesestunden erleben würde. Komisches Gefühl, wenn man mal so drüber nachdenkt.

In diesem Sinne, Gruß an Pablo und die anderen!

Weintrinken

Ein Kollege hat mich darauf gebracht. Ich finde, wo ich morgen nach Konstanz ziehe, sollt auch Ihr etwas davon haben, was die Jungs aus der Online-Redaktion so in ihrer Freizeit treiben.

Vielleicht haben sie ja den Sommerhit des Jahres produziert? Immerhin, Sommer soll es ab morgen ja wieder werden …

In diesem Sinne – wer geht mit mir Weintrinken?

Doppelwohner

2009-06-21-mietvertragSeit gestern habe ich zwei Wohnungen, drei Schlafzimmer und einen Tiefgaragenparkplatz. Zugegeben: Ich bin mir da selbst etwas unheimlich. Allerdings ist die genannte Wohnsituation nicht als Dauerzustand gedacht. Und Absicht war das ganze auch nicht  - es hat sich schlicht so ergeben.

Mietverträge haben die komische Eigenschaft, immer zum letzten Tag des Monats gekündigt zu werden. Zugleich mietet man eine Wohnung normalerweise erst zum Anfang des Monats. Die Nacht auf den jeweiligen ersten Tag des Monats ist man also theoretisch obdachlos.

So wäre es wohl auch mir ergangen, hätte mein Vormieter nicht eine Indienreise geplant, wegen der er schon gestern ausgezogen ist. Entsprechend habe ich auch schon gestern in Konstanz meine neuen Wohnungsschlüssel übernommen. Endgültig an den Bodensee ziehen werde ich aber erst in einigen Tagen, wenn ich Urlaub habe.

Ein komisches Gefühl, denn bis dahin habe ich zwar zwei Wohnungen, richtig zu Hause bin ich aber in keiner von beiden: Während ein Teil meiner Sachen schon in Konstanz ist, schlafe ich noch in meiner Wohnung hier auf der Baar. Die ist übrigens eigentlich eine Ferienwohnung. Daher auch die drei Schlafzimmer – gedacht ist sie nämlich für vier Personen.

In diesem Sinne, Bodensee – bis in ein paar Tagen!

Wer spinnt?

Bei zwischenmenschlichen Problemen sollte man stets die Möglichkeit in Betracht ziehen, selbst total bescheuert zu sein.

Diese Worte stammen nicht von mir, sondern von Berlins vielleicht bekanntestem Twitter-Nutzer, Saschalobo. Sie haben mir allerdings so gut gefallen, dass ich sie gerne mit Euch teilen möchte. 

In diesem Sinne, gezwitscherte Grüße!

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